Kimono Bademantel Damen
Kimono Bademantel Damen – Ratgeber & Wissenswertes
Ein Kimono Bademantel verbindet den geraden, überlappenden Schnitt des japanischen Kimonos mit einem saugfähigen Stoff, wie er für Bademäntel üblich ist. Statt Reißverschluss oder Knopfleiste hält ein Bindegürtel die Vorderteile zusammen, die Ärmel sind weit geschnitten, und der Kragen läuft als schmales Band um den Hals oder ist als Schalkragen gearbeitet. Getragen wird dieses Kleidungsstück nach dem Duschen, nach dem Wannenbad, in der Sauna oder im Wellnessbereich eines Hotels. Der wesentliche Unterschied zum klassischen Bademantel liegt im Schnitt und im Gewicht: Der Kimonoschnitt kommt ohne Kapuze und meist ohne dicke Doppellagen aus und wirkt dadurch schlanker und leichter.
Dieser Überblick erklärt, woher der Schnitt stammt, welche Materialien wie Frottee, Waffelpiqué oder Musselin sich für einen Bademantel im Kimonostil eignen, worin sich der Kimono-Bademantel vom leichten Morgenmantel unterscheidet und welche Größen in Zentimetern üblich sind. Ergänzt wird der Text um Hinweise zur Sauna-Etikette, zu japanischen Badetraditionen aus Onsen und Sento, zur Pflege von Frottee und Waffelpiqué sowie um Antworten auf häufige Fragen und ein Glossar der wichtigsten Begriffe.
Was ist ein Kimono Bademantel?
Unter einem Kimono-Bademantel versteht man einen Bademantel, dessen Schnitt sich am japanischen Kimono orientiert: gerade geschnittene Vorderteile, die sich vorn überlappen, ein durchgehender Kragenstreifen, weite Ärmel ohne Bündchen und ein Stoffgürtel, der in Taillenhöhe gebunden wird. Der Stoff ist saugfähig, damit der Mantel Restfeuchtigkeit von der Haut aufnimmt. Typisch sind Frottee, Waffelpiqué, Velours oder mehrlagiger Musselin aus Baumwolle. Anders als beim herkömmlichen Bademantel fehlen in der Regel Kapuze, Kordelzug und aufgesetzte Doppelnähte; Taschen sind seitlich eingearbeitet oder aufgesetzt.
Im deutschen Sprachgebrauch werden für dasselbe Kleidungsstück verschiedene Wortfolgen genutzt: Bademantel Kimono Damen, Kimono Bademantel Damen oder Damen Kimono Bademantel meinen jeweils einen Damenbademantel mit Kimonoschnitt. In Katalogen von Frottierwarenherstellern findet sich zudem die Bezeichnung „Kimonoform“ als Gegenbegriff zur „Kapuzenform“ oder „Schalkragenform“.
Kimono Bademantel: Herkunft des Schnitts im japanischen Sommergewand
Die Verbindung von Kimonoschnitt und Bad ist älter als der europäische Bademantel. In Japan wurde in der Edo-Zeit der Yukata, ein ungefütterter Baumwollkimono, nach dem Besuch des öffentlichen Badehauses (Sento) übergezogen. Das Wort Yukata geht auf „Yukatabira“ zurück, ein leinenes Gewand, das in früheren Jahrhunderten im Dampfbad getragen wurde. Der Yukata diente also zunächst als Kleidung zum Trocknen und Abkühlen nach dem heißen Bad, bevor er zum Sommerkimono für Feste wurde.
Yukata im Sento: der Vorläufer vom Kimono Bademantel
In Thermalbädern (Onsen) und traditionellen Gasthäusern (Ryokan) liegt bis heute für jeden Gast ein Yukata oder ein Nemaki bereit, ein einfaches Schlaf- und Hausgewand aus Baumwolle. Beide werden nach dem Bad über die nackte Haut oder über Unterwäsche gezogen und mit einem schmalen Gürtel gebunden. Saugfähig im Sinne eines Frottierstoffs sind sie nicht; die Haut wird vorher mit einem kleinen Handtuch (Tenugui) abgetrocknet. Der Bademantel im Kimonoschnitt übernimmt also die Form dieser Gewänder, nicht ihren Stoff.
Vom japanischen Kimono zum Bademantel Kimono in Europa
In Europa entstand der Bademantel aus Frottee im 19. Jahrhundert, als Frottierweberei in Frankreich und England industriell möglich wurde. Die Kimonoform wurde von Frottierwebereien übernommen, weil sie mit wenigen Schnittteilen auskommt: zwei Vorderteile, ein Rückenteil, zwei Ärmel, ein Kragenstreifen und ein Gürtel. Bis heute ist der Kimonoschnitt neben der Kapuzenform und dem Schalkragenmodell eine der drei Standardformen im Sortiment deutscher Frottierhersteller.
Bademantel Kimono oder klassischer Bademantel: Unterschiede im Vergleich
Ob Kimonoform oder klassisches Modell die passende Wahl ist, hängt vom Einsatzzweck ab. Die folgende Tabelle stellt die wichtigsten Merkmale gegenüber.
| Merkmal | Kimono-Bademantel | Klassischer Bademantel |
|---|---|---|
| Kragen | Schmaler Kimonokragen oder flacher Schalkragen | Kapuze oder breiter Schalkragen |
| Ärmel | Weit, gerade, ohne Bündchen, oft dreiviertellang | Lang, häufig mit Umschlag |
| Verschluss | Bindegürtel, oft mit Gürtelschlaufen | Bindegürtel, teils zusätzlich Innenband oder Reißverschluss |
| Gewicht | Leicht bis mittel | Mittel bis schwer |
| Silhouette | Gerade, schlank fallend | Voluminös, wärmend |
| Typische Stoffe | Waffelpiqué, leichtes Frottee, Musselin, Velours | Walkfrottee, Zwirnfrottee, Frottee-Velours |
| Trocknungszeit nach der Wäsche | Kurz bis mittel | Lang |
Der klassische Bademantel wärmt stärker und nimmt mehr Wasser auf, benötigt aber mehr Platz im Schrank und länger zum Trocknen. Der Kimono-Bademantel eignet sich für warme Badezimmer, für Wellnessbereiche mit Ruheräumen und für Reisen, weil er sich flacher zusammenlegen lässt.
Kimono Bademantel oder Kimono Morgenmantel?
Beide Kleidungsstücke teilen den Schnitt, unterscheiden sich aber in Material und Zweck. Der Bademantel ist aus saugfähigem Stoff gefertigt und wird auf feuchter Haut getragen. Der Morgenmantel besteht aus leichten, glatten oder fließenden Stoffen wie Satin, Seide, Viskose oder dünnem Baumwollgewebe und wird über der Nachtwäsche getragen; Feuchtigkeit nimmt er kaum auf. Wer ein Kleidungsstück für den Weg von der Dusche zum Kleiderschrank sucht, greift zum Bademantel; wer ein leichtes Hausgewand für den Morgen sucht, findet Informationen dazu unter Kimono Morgenmantel Damen. Ein Bademantel aus dünnem Musselin liegt zwischen beiden: Er nimmt Feuchtigkeit auf, trocknet schnell und ist leicht genug, um auch am Frühstückstisch getragen zu werden.
Damen Kimono Bademantel: Schnitt und Merkmale im Detail
Der Kimonoschnitt ist ein Flächenschnitt: Die Schnittteile sind fast ausschließlich rechteckig, der Stoff wird kaum eingekräuselt oder abgenäht. Daraus ergibt sich ein gerader Fall ohne Taillierung. Die Weite wird ausschließlich über den Gürtel reguliert. Weil keine Abnäher vorhanden sind, passt derselbe Mantel unterschiedlichen Figuren, solange Brust- und Hüftumfang innerhalb der Gesamtweite liegen.
Kragenformen am Kimono Bademantel Damen
Der Kimonokragen ist ein flacher Streifen von 4 bis 7 cm Breite, der vom Saum des einen Vorderteils über den Nacken bis zum Saum des anderen Vorderteils läuft. Er liegt flach an und trägt unter einer Jacke nicht auf. Der Schalkragen ist breiter, oft 8 bis 12 cm, und wird nach außen umgelegt; er wärmt Hals und Dekolleté stärker. Beide Varianten kommen ohne Kapuze aus. Für die Sauna ist der flache Kragen praktischer, weil er beim Ablegen weniger Volumen hat.
Ärmelformen beim Kimono-Bademantel
Die Ärmel eines Bademantels im Kimonostil sind gerade angesetzt und weit, häufig in Dreiviertellänge, damit sie beim Händewaschen oder Haaretrocknen nicht nass werden. Beim traditionellen Kimono hängt der Ärmel als Beutel (Tamoto) nach unten; bei Bademänteln wird diese Form nur selten übernommen, weil ein herabhängender Beutel aus Frottee schwer und unpraktisch wäre. Stattdessen sind die Ärmel als einfache Röhren gearbeitet, teils mit einem kurzen Umschlag.
Bademantel Damen Kimono: Gürtel, Schlaufen und Taschen
Der Gürtel ist meist 5 bis 8 cm breit und aus demselben Stoff wie der Mantel gefertigt. Seitliche Gürtelschlaufen in Taillenhöhe verhindern, dass er verrutscht oder verloren geht. Zwei aufgesetzte Taschen in Hüfthöhe sind bei Bademänteln Standard; bei Modellen aus dünnem Musselin fehlen sie mitunter, weil sie den Fall des Stoffes stören würden. Wer den Gürtel durch einen breiteren Bindegürtel ersetzen möchte, findet Erläuterungen zu Bindetechniken und Breiten unter Kimono Gürtel.
Materialien für den Kimono Bademantel Damen im Überblick
Das Material bestimmt, wie viel Wasser der Mantel aufnimmt, wie schnell er trocknet und wie schwer er ist. Die Angaben zum Flächengewicht sind übliche Bereiche, wie sie in der Frottierwarenindustrie verwendet werden.
| Stoff | Flächengewicht (ca.) | Saugfähigkeit | Trocknungszeit | Eignung |
|---|---|---|---|---|
| Walkfrottee | 350–450 g/m² | Sehr hoch | Lang | Bad, kühle Räume, Winter |
| Zwirnfrottee | 300–400 g/m² | Hoch | Mittel | Bad, Sauna, ganzjährig |
| Frottee-Velours | 350–420 g/m² | Mittel (außen geschoren) | Lang | Ruheraum, Wellness |
| Waffelpiqué | 180–300 g/m² | Mittel bis hoch | Kurz | Sauna, Reise, Sommer |
| Musselin (2–4 Lagen) | 120–250 g/m² | Mittel | Kurz | Sommer, Hausgewand, Reise |
| Baumwolle mit Bambusviskose | 300–400 g/m² | Hoch | Mittel | Bad, empfindliche Haut |
| Leinen (Waffel oder Glattgewebe) | 200–300 g/m² | Mittel | Kurz | Sauna, Sommer |
Frottee für den Kimono Bademantel: Walkfrottee und Zwirnfrottee
Frottee ist ein Gewebe mit Schlingen (Flor) auf einer oder beiden Seiten. Die Schlingen vergrößern die Oberfläche und damit die Wasseraufnahme. Walkfrottee wird aus weichem, wenig gedrehtem Garn gewebt und anschließend gewalkt; er fühlt sich flauschig an und nimmt viel Wasser auf, trocknet aber langsam. Zwirnfrottee besteht aus gezwirntem Garn, die Schlingen stehen fester und rauer, der Stoff ist strapazierfähiger und hat einen leichten Massageeffekt. Für Kimono-Bademäntel wird häufig ein leichteres Frottee um 300 bis 350 g/m² gewählt, damit der gerade Schnitt nicht zu steif fällt.
Waffelpiqué für den Kimono Bademantel
Waffelpiqué ist ein Gewebe mit einer erhabenen, würfelförmigen Struktur. Die Vertiefungen speichern Wasser, die erhabenen Stege sorgen für Luftzirkulation, weshalb der Stoff schnell trocknet. Waffelpiqué ist deutlich leichter als Frottee und knittert wenig. In japanischen Hotels und Ryokan werden Hausgewänder häufig aus Waffelpiqué gefertigt, weil sie sich schnell waschen und trocknen lassen. Ein Kimono-Bademantel aus Waffelpiqué eignet sich besonders für die Sauna und für den Sommer.
Velours, Musselin und Mischgewebe im Kimono-Bademantel
Frottee-Velours ist ein Frottee, dessen Schlingen auf der Außenseite aufgeschnitten und geschoren wurden. Die Oberfläche ist samtig, die Saugfähigkeit liegt unter der von Schlingenfrottee, weshalb die Innenseite meist als Schlinge belassen wird. Musselin ist ein locker gewebtes, leichtes Baumwollgewebe; für Bademäntel werden zwei bis vier Lagen miteinander versteppt. Mischgewebe aus Baumwolle und Bambusviskose oder Modal sind weicher und glänzender als reine Baumwolle, nehmen Feuchtigkeit gut auf und trocknen etwas schneller. Informationen zu Kimonos aus Baumwolle ohne Frottierstruktur finden sich unter Kimono Baumwolle Damen.
Saugfähigkeit und Trocknungszeit beim Kimono Bademantel
Die Saugfähigkeit eines Bademantels hängt von drei Faktoren ab: der Faser, der Gewebestruktur und dem Flächengewicht. Baumwolle nimmt ein Mehrfaches ihres Eigengewichts an Wasser auf; Leinen und Viskose liegen ähnlich, Polyester deutlich darunter. Schlingen (Frottee) und Vertiefungen (Waffel) vergrößern die Oberfläche. Ein höheres Flächengewicht bedeutet mehr Fasermasse und damit mehr Speichervolumen, aber auch längere Trocknungszeit. Wer den Mantel täglich nutzt und nur ein Exemplar besitzt, sollte ein Material wählen, das über Nacht am Haken trocknet, also Waffelpiqué, Musselin oder leichtes Zwirnfrottee. Neue Baumwollbademäntel erreichen ihre volle Saugfähigkeit erst nach zwei bis drei Wäschen, weil Ausrüstungsmittel aus der Produktion ausgewaschen werden müssen.
Japanischer Bademantel: Traditionen aus Onsen, Sento und Ryokan
Der Begriff japanischer Bademantel wird im Deutschen für zwei verschiedene Dinge verwendet: für den Bademantel im Kimonoschnitt aus Frottee oder Waffelpiqué und für die traditionellen japanischen Gewänder Yukata und Nemaki, die im Bad getragen werden. Wer die japanische Bademantel-Tradition verstehen will, muss beide Bedeutungen auseinanderhalten.
Nemaki und Yukata: der japanische Bademantel im Ryokan
In einem Ryokan liegt im Zimmer ein Yukata bereit, meist aus glatter Baumwolle mit einem indigoblauen oder dezenten Muster, dazu ein schmaler Gürtel (Koshihimo oder Heko-Obi) und im Winter eine wattierte Überjacke (Tanzen oder Hanten). Der Yukata wird zum Abendessen, im Zimmer, auf dem Weg zum Bad und zum Schlafen getragen. Nach dem Bad wird der Körper mit dem Tenugui abgetupft, erst dann wird der Yukata übergezogen. In modernen Hotels ersetzt häufig ein Nemaki aus Waffelpiqué den Yukata; er ist kürzer, hat Ärmel in Dreiviertellänge und ähnelt dem europäischen Kimono-Bademantel bereits sehr. Eine ausführliche Darstellung des Sommerkimonos steht unter Yukata.
Links über rechts: die Wickelregel beim Kimono-Bademantel
Eine Regel gilt für alle japanischen Wickelgewänder: Das linke Vorderteil liegt über dem rechten, vom Träger aus gesehen. Die umgekehrte Wickelung (rechts über links) ist Verstorbenen bei der Aufbahrung vorbehalten. Bei einem Kimono-Bademantel europäischer Herstellung spielt diese Regel funktional keine Rolle, sie wird jedoch von vielen Trägerinnen übernommen, die den japanischen Ursprung des Schnitts kennen. In japanischen Hotels wird auf Hinweistafeln ausdrücklich darauf aufmerksam gemacht.
Kimono Sauna: worauf es im Saunabereich ankommt
Die Kombination Kimono Sauna ist naheliegend, weil der leichte, schnell trocknende Schnitt den Anforderungen im Saunabereich entgegenkommt. Vor dem Saunagang wird der Mantel abgelegt, nach dem Abkühlen und Abtrocknen wieder übergezogen. Ein Sauna-Kimono aus Waffelpiqué oder Leinen speichert wenig Wärme und lässt die Haut im Ruheraum langsam auskühlen, ohne dass es zu einem Frösteln kommt. Modelle aus dickem Walkfrottee sind dagegen für den Ruheraum im Winter geeignet, wenn der Körper nach dem Tauchbecken stärker gewärmt werden soll.
Sauna Kimono und Sauna-Etikette in Deutschland
In deutschen öffentlichen Saunen gelten einige feste Gepflogenheiten, die den Umgang mit dem Bademantel betreffen:
- In der Saunakabine selbst wird kein Bademantel getragen; er bleibt am Haken vor der Kabine.
- Auf der Saunabank liegt immer ein Handtuch unter dem gesamten Körper, auch unter den Füßen.
- Im Ruheraum, im Gang und im Gastronomiebereich wird der Bademantel geschlossen getragen.
- Vor dem Betreten von Tauchbecken oder Pool wird geduscht; der Bademantel bleibt am Beckenrand.
- Badeschuhe werden vor der Kabine ausgezogen.
Ein Kimono-Bademantel mit Gürtelschlaufen hat hier einen praktischen Vorteil: Der Gürtel geht am Haken nicht verloren, und der Mantel lässt sich mit einer Hand schließen.
Kimono Bademantel Damen lang oder kurz?
Die Länge eines Bademantels wird als Rückenlänge vom höchsten Punkt des Kragens bis zum Saum gemessen. Ein Kimono Bademantel Damen lang reicht bis zur Wade oder zum Knöchel, also etwa 120 bis 135 cm Rückenlänge bei einer Körpergröße um 165 cm. Kurze Modelle enden oberhalb des Knies bei 85 bis 95 cm Rückenlänge, mittellange Modelle bei 100 bis 115 cm knapp unter dem Knie. Die Wahl richtet sich nach Einsatzort und Jahreszeit:
- Lang: Ruheraum, kühle Wohnung, Winter, Hotelflur; mehr Wärme, mehr Stoffgewicht.
- Mittel: Alltag im Bad, Sauna, Wellnessbereich; geringes Stolperrisiko auf nassen Böden.
- Kurz: Sommer, Pool, Strand, Reisegepäck; trocknet am schnellsten.
Für nasse Böden in Schwimmbädern und Saunen ist eine Länge zu empfehlen, bei der der Saum beim Gehen nicht über den Boden streift. Zu lange Mäntel saugen sich am Saum voll und werden schwer.
Größen und Maße für den Kimono Bademantel Damen in Zentimetern
Bademäntel im Kimonoschnitt werden häufig in Doppelgrößen angeboten (XS/S, M/L, XL/XXL), weil der gerade Schnitt eine gewisse Toleranz zulässt. Die folgende Tabelle nennt übliche Fertigmaße für Damenmodelle; Abweichungen von wenigen Zentimetern sind zwischen Herstellern normal.
| Größe | Konfektionsgröße (DE) | Brustumfang Körper | Rückenlänge (mittel) | Ärmellänge ab Schulter |
|---|---|---|---|---|
| XS | 32–34 | 78–84 cm | 105 cm | 40 cm |
| S | 36–38 | 84–90 cm | 108 cm | 41 cm |
| M | 38–40 | 90–96 cm | 110 cm | 42 cm |
| L | 42–44 | 96–104 cm | 112 cm | 43 cm |
| XL | 46–48 | 104–112 cm | 114 cm | 44 cm |
| XXL | 50–52 | 112–120 cm | 116 cm | 45 cm |
| 3XL | 54–56 | 120–128 cm | 118 cm | 46 cm |
Wie fällt ein Bademantel Kimono Damen aus?
Weil der Schnitt keine Taillierung besitzt, sollte die Gesamtweite des Mantels in Brusthöhe mindestens 20 bis 30 cm über dem eigenen Brustumfang liegen, damit sich die Vorderteile ausreichend überlappen. Bei Frottee ist zusätzlich ein Einlaufen von 3 bis 5 Prozent nach den ersten Wäschen einzuplanen, das sich vor allem auf die Länge auswirkt. Wer zwischen zwei Größen liegt, wählt bei Frottee die größere, bei vorgewaschenem Waffelpiqué oder Musselin die kleinere. Ausführungen zu weiten Schnitten in Konfektionsgrößen ab 48 finden sich unter Kimono große Größen.
Kimono Bademantel anziehen und binden: Schritt für Schritt
Das Anziehen unterscheidet sich kaum vom klassischen Bademantel, doch der gerade Schnitt verzeiht Nachlässigkeit weniger: Sitzt der Gürtel zu tief, öffnet sich der Mantel oben; sitzt er zu hoch, spannt er über der Hüfte.
- Den Körper mit dem Handtuch abtrocknen; Frottee nimmt Restfeuchte auf, ersetzt aber kein Abtrocknen.
- Den Mantel wie eine Jacke überziehen und die Schulternähte auf die Schultern legen.
- Das rechte Vorderteil an den Körper legen, dann das linke darüber (links über rechts).
- Den Gürtel durch die Schlaufen führen, hinter dem Rücken kreuzen und vorn zurückführen.
- Vorn in Taillenhöhe einen einfachen Knoten oder eine Schleife binden; ein Doppelknoten hält bei glattem Stoff besser.
- Die Überlappung glatt streichen, damit der Kragen flach anliegt.
Nach dem Tragen wird der Mantel geöffnet an einem breiten Haken oder Bügel aufgehängt, damit die Innenseite trocknet. Zusammengeknüllt auf dem Boden bleibt Frottee feucht und riecht schnell muffig.
Kimono Bademantel Damen pflegen und waschen
Bademäntel werden auf nasser Haut getragen und nehmen Hautschuppen, Cremes und Seifenreste auf. Sie sollten daher häufiger gewaschen werden als ein Morgenmantel, je nach Nutzung alle drei bis sieben Tragetage. Die richtige Pflege richtet sich nach dem Material.
Damen Bademantel Kimono aus Frottee waschen
- Bei 60 °C waschen, wenn das Etikett es erlaubt; helle Baumwolle verträgt diese Temperatur in der Regel.
- Vollwaschmittel für weiße, Colorwaschmittel für farbige Modelle; kein Weichspüler, weil er die Fasern umhüllt und die Saugfähigkeit senkt.
- Trommel nicht überladen; Frottee braucht Wasser und Platz, um Schlingen zu spülen.
- Bei 1 000 bis 1 200 Umdrehungen schleudern.
- Im Trockner bei mittlerer Temperatur oder an der Luft, dann kräftig ausschütteln, damit die Schlingen sich aufstellen.
Sauna Kimono aus Waffelpiqué und Musselin waschen
- Bei 40 °C, bei starker Verschmutzung 60 °C, im Normal- oder Pflegeleichtprogramm.
- Vor dem Waschen den Gürtel aus den Schlaufen ziehen und verknoten, damit er sich nicht um andere Teile wickelt.
- Waffelpiqué zieht sich beim ersten Waschen sichtbar zusammen; die Struktur wird dadurch plastischer. Das ist kein Mangel.
- Musselin nicht auswringen, sondern tropfnass aufhängen oder kurz im Trockner anwärmen; Knitter gehören zum Stoffbild.
Kimono-Bademantel trocknen, bügeln und lagern
Frottee und Waffelpiqué werden nicht gebügelt; Hitze drückt die Schlingen und Stege flach. Musselin kann bei Bedarf leicht überbügelt werden, verliert dann aber seinen typischen Kreppcharakter. Zum Lagern über den Sommer sollte der Mantel vollständig trocken sein; in Frottee eingeschlossene Feuchtigkeit führt zu Stockflecken. Farbige Mäntel nicht in der Sonne trocknen, Indigo und dunkle Töne bleichen aus.
Farben, Muster und Oberflächen beim Kimono Bademantel
Weiß ist im Hotel- und Wellnessbereich die Standardfarbe, weil es kochfest ist und Chlorbleiche verträgt. Für den privaten Gebrauch sind gedeckte Töne wie Anthrazit, Marine, Salbei, Sand und Bordeaux verbreitet, ebenso zarte Töne wie Rosé und Hellblau. Typisch japanische Muster wie Wellen (Seigaiha), Kirschblüten (Sakura), Kraniche oder Karos (Ichimatsu) finden sich vor allem auf bedrucktem Waffelpiqué und Musselin; Frottee lässt sich wegen der Schlingenstruktur schwer bedrucken und wird meist uni oder mit eingewebten Bordüren angeboten. Beim Kauf farbiger Frottierware ist auf die Angabe „farbecht“ oder „waschbeständig bis 60 °C“ zu achten.
Kimono Bademantel nach Jahreszeit und Einsatzbereich
Ein Bademantel im Kimonoschnitt wird das ganze Jahr genutzt, doch Material und Länge sollten zur Saison passen.
- Frühjahr und Herbst: Zwirnfrottee oder Waffelpiqué in mittlerer Länge, für Bad und Sauna.
- Sommer: Musselin, Leinen oder leichtes Waffelpiqué, kurz oder mittellang; auch als Überwurf am Pool. Für den Strand ist ein dünner Kimono ohne Frottierstruktur praktischer, siehe Strand Kimono Damen.
- Winter: Walkfrottee oder Frottee-Velours, lang, für kühle Wohnungen und den Ruheraum.
- Reise: Waffelpiqué, weil es wenig wiegt, sich flach packt und im Hotelzimmer über Nacht trocknet.
Im Wochenbett oder im Krankenhaus wird häufig ein leichtes, vorn offenes Modell aus Musselin oder dünnem Frottee gewählt, weil es sich ohne Überkopfbewegung anziehen lässt.
Kimono Bademantel Damen auswählen: objektive Kriterien
Die folgenden Merkmale lassen sich vor dem Kauf prüfen und sagen mehr über den Gebrauchswert aus als Bezeichnungen wie „flauschig“ oder „luxuriös“:
- Materialzusammensetzung: 100 % Baumwolle, Leinen oder Baumwolle mit Viskoseanteil; Polyesteranteile senken die Saugfähigkeit.
- Flächengewicht in g/m²: unter 300 leicht und schnell trocknend, über 400 schwer und wärmend.
- Rückenlänge in cm, nicht nur die Größenbezeichnung.
- Vorhandensein von Gürtelschlaufen und einem Aufhänger im Nacken.
- Verarbeitung: doppelt gesteppte Säume, Kragenstreifen aus Glattgewebe oder Frottee.
- Waschtemperatur laut Pflegeetikett (40 °C oder 60 °C).
- Zertifikate für Schadstoffprüfung oder Bio-Baumwolle.
Bademantel Kimono Damen, Kimono Damen Bademantel: Begriffe und Schreibweisen
Die Wortstellung im Deutschen ist bei diesem Kleidungsstück ungewöhnlich flexibel, weil das Wort Kimono sowohl als Bestimmungswort (Kimono-Bademantel) als auch als nachgestellte Formbezeichnung (Bademantel, Kimonoform) verwendet wird. Suchanfragen wie Bademantel Kimono, Bademantel Damen Kimono, Damen Bademantel Kimono oder Kimono Damen Bademantel beziehen sich alle auf denselben Artikel. Korrekt zusammengesetzt lautet das Wort Kimono-Bademantel oder Kimonobademantel; die Schreibweise mit Bindestrich ist in Katalogen üblicher, weil sie besser lesbar ist. Der Begriff „Kimonoform“ bezeichnet in der Frottierbranche den Schnitt ohne Kapuze mit schmalem Kragen, unabhängig davon, ob Ärmel und Länge dem japanischen Vorbild nahekommen.
Abzugrenzen sind Begriffe, die ähnlich klingen, aber etwas anderes meinen: Der Yukata ist ein Baumwollkimono ohne Frottierstruktur; der Haori ist eine hüftlange Überjacke, die offen getragen wird; der Happi ist eine kurze Festjacke mit Aufdruck; der Nemaki ist ein Schlafgewand. Keines dieser Kleidungsstücke ist saugfähig im Sinne eines Bademantels.
Nachhaltigkeit und Zertifikate beim Kimono-Bademantel
Bademäntel bestehen aus vergleichsweise viel Stoff, und Baumwollanbau ist wasser- und pestizidintensiv. Wer darauf achten möchte, kann sich an bestehenden Prüfzeichen orientieren. Der Standard OEKO-TEX Standard 100 prüft das fertige Textil auf Schadstoffe, sagt aber nichts über den Anbau aus. GOTS (Global Organic Textile Standard) setzt Bio-Anbau der Faser und soziale Mindeststandards in der Verarbeitung voraus. Das Zeichen „Made in Green“ kombiniert Schadstoffprüfung und Betriebsprüfung. Leinen wird in Europa angebaut und benötigt weniger Bewässerung als Baumwolle; Bambusviskose ist zwar aus einem schnell wachsenden Rohstoff gewonnen, wird aber chemisch aufgeschlossen, weshalb die Umweltbilanz vom Verfahren des Herstellers abhängt. Eine lange Nutzungsdauer und Waschen bei 40 statt 60 °C, wo hygienisch vertretbar, senken den Ressourcenverbrauch stärker als der Faserwechsel.
Kimono Bademantel Herren und verwandte Gewänder: Yukata, Nemaki, Haori
Wer einen Bademantel im Kimonoschnitt trägt, begegnet früher oder später den verwandten Formen. Der Yukata ist das historische Vorbild und wird in Japan im Sommer auch außer Haus getragen. Der Nemaki ist die reduzierte Hausvariante, oft aus Waffelpiqué, und kommt dem Bademantel am nächsten. Der Haori ist eine kurze Überjacke ohne Gürtel, die über dem Kimono getragen wird; für den Alltag in Europa entspricht ihm am ehesten die Kimonojacke. Für Herren gelten dieselben Schnitte, allerdings mit größerer Gesamtweite, längeren Ärmeln und häufig ohne Muster; die Besonderheiten sind unter Kimono Bademantel Herren beschrieben. Ein allgemeiner Überblick über Schnitte, Längen und Stoffe für Frauen steht unter Kimono Damen.
Hamam Kimono: Pestemal-Gewebe aus der türkischen Badekultur
Ein Hamam Kimono besteht aus Pestemal-Gewebe, dem flach gewebten Baumwolltuch der türkischen Badehäuser. Anders als Frottee hat der Stoff keine Schlingen, ist mit 200 bis 300 g/m² deutlich leichter und trocknet in etwa der Hälfte der Zeit. Die Saugfähigkeit liegt unter der von Frottee, reicht aber aus, um Restfeuchte nach Dusche oder Dampfbad aufzunehmen. Typisch sind Streifen in Naturweiß mit einer Kontrastfarbe und ein Fransensaum. Der Kimonoschnitt mit Gürtel und ohne Kapuze eignet sich für Hamam, Sauna und Strand, weil er zusammengefaltet wenig Platz braucht und bei 60 °C gewaschen werden kann.
Bade Kimono Damen: Begriff und Abgrenzung
Bade Kimono Damen ist eine verkürzte Suchbezeichnung für den Kimono-Bademantel für Frauen; die Schreibweise mit Leerzeichen stammt aus Onlineshops, sprachlich korrekt ist Badekimono. Gemeint ist ein Bademantel im Kimonoschnitt: Schalkragen oder gerade Blende, überlappende Vorderteile, angeschnittene oder eingesetzte Kimonoärmel und ein Stoffgürtel in seitlichen Schlaufen. Bei Damenmodellen fallen die Ärmel meist etwas kürzer aus als bei Herrenmodellen, der Saum liegt zwischen Oberschenkel und Wade. Die Bezeichnung sagt nichts über das Material aus; ein Badekimono kann aus Frottee, Waffelpiqué, Musselin oder Pestemal-Baumwolle bestehen.
Bademantel Frottee Kimono: Schlingenware im Kimonoschnitt
Bademantel Frottee Kimono bezeichnet die Kombination aus Kimonoschnitt und Schlingenware. Frottee wird als Schlingenfrottier mit ungeschnittenen Schlingen oder als Velours-Frottee mit aufgeschnittener, samtiger Oberfläche hergestellt. Baumwollfrottee mit 350 bis 450 g/m² nimmt ein Mehrfaches seines Gewichts an Wasser auf und ist deshalb nach dem Baden am gebräuchlichsten. Der Nachteil liegt in Gewicht und Trocknungszeit: Ein langer Frottee-Kimono wiegt gut ein Kilogramm und braucht auf der Leine bis zu einem Tag. Der Kimonoschnitt ohne Kapuze und Schalkragen kommt mit etwa einem Fünftel weniger Stoff aus als ein Kapuzenbademantel und trocknet entsprechend schneller.
Frottee Kimono im Kurzformat: Gewichte, Fasern und erste Wäsche
Ein kurzer Frottee Kimono ist die leichteste Frottee-Variante: Länge bis zum Oberschenkel, Dreiviertelärmel und ein Flächengewicht um 300 g/m². Hergestellt wird er aus Baumwolle, Baumwoll-Bambusviskose-Mischungen oder Mikrofaser-Frottee aus Polyester. Baumwolle ist hautverträglich und bei 60 °C waschbar, Mikrofaser trocknet schneller, lädt sich aber statisch auf und nimmt Gerüche stärker an. Neue Frottee-Kimonos sollten vor dem ersten Tragen ohne Weichspüler gewaschen werden, damit die Schlingen ihre volle Saugkraft erreichen; Weichspüler legt sich als Film auf die Faser. Fusseln in den ersten Wäschen sind bei Schlingenware normal und lassen mit der Zeit nach.
Häufige Fragen zu Kimono Bademantel
Was unterscheidet einen Kimono Bademantel von einem normalen Bademantel?
Der Unterschied liegt im Schnitt: Der Kimono-Bademantel hat gerade Vorderteile, einen schmalen Kragenstreifen oder flachen Schalkragen, weite Ärmel ohne Bündchen und keine Kapuze. Er ist dadurch leichter, trägt weniger auf und trocknet schneller. Das Material kann dasselbe sein, meist wird jedoch ein leichteres Frottee oder Waffelpiqué verwendet.
Welches Material eignet sich für einen Sauna Kimono?
Für die Sauna eignet sich Waffelpiqué oder Leinen, weil beide leicht sind, schnell trocknen und im Ruheraum nicht überhitzen. Wer nach dem Tauchbecken stark friert, wählt Zwirnfrottee mit 300 bis 350 g/m². Dickes Walkfrottee ist im Saunabereich unpraktisch, weil es lange nass bleibt und am Haken viel Platz einnimmt.
Wie lang sollte ein Kimono Bademantel Damen sein?
Für Bad und Sauna hat sich eine Rückenlänge von 105 bis 115 cm bewährt, die knapp unter dem Knie endet und auf nassen Böden nicht schleift. Lange Modelle mit 120 bis 135 cm sind für den Ruheraum und die Wohnung im Winter gedacht, kurze Modelle unter 95 cm für Sommer, Pool und Reise.
Warum wird der Kimono-Bademantel links über rechts gewickelt?
Bei japanischen Wickelgewändern liegt das linke Vorderteil traditionell über dem rechten; die umgekehrte Wickelung ist Verstorbenen vorbehalten. Bei einem in Europa hergestellten Bademantel hat die Wickelrichtung keinen funktionalen Einfluss. Viele Trägerinnen übernehmen die Regel trotzdem, und in japanischen Hotels wird ausdrücklich darauf hingewiesen.
Kann ein Bademantel Kimono bei 60 °C gewaschen werden?
Reine Baumwolle in Frottee oder Waffelpiqué verträgt in der Regel 60 °C; maßgeblich ist das Pflegeetikett. Farbige Modelle sollten bei 40 °C gewaschen werden, um Ausbleichen zu vermeiden. Auf Weichspüler ist zu verzichten, weil er die Fasern umhüllt und die Saugfähigkeit nach einigen Wäschen deutlich senkt.
Ist ein japanischer Bademantel dasselbe wie ein Yukata?
Nein. Der Yukata ist ein ungefütterter Baumwollkimono aus glattem Gewebe, der in Japan nach dem Bad und im Sommer getragen wird; er nimmt kaum Feuchtigkeit auf. Ein Bademantel im Kimonoschnitt übernimmt die Form des Yukata, besteht aber aus saugfähigem Frottee, Waffelpiqué oder mehrlagigem Musselin.
Wie viel läuft ein Kimono Bademantel aus Baumwolle ein?
Bei ungewaschener Frottierware ist ein Einlaufen von etwa 3 bis 5 Prozent nach den ersten Wäschen üblich, vor allem in der Länge. Waffelpiqué zieht sich sichtbar zusammen, weil sich die Waffelstruktur beim Waschen aufstellt. Vorgewaschene Ware verändert sich kaum noch. Im Zweifel wird die größere Größe gewählt.
Wie oft sollte ein Kimono-Bademantel gewaschen werden?
Ein Bademantel, der auf feuchter Haut getragen wird, sollte je nach Nutzung nach drei bis sieben Tragetagen gewaschen werden. Zwischen den Tragetagen muss er geöffnet an einem Haken vollständig trocknen. Bleibt Frottee feucht liegen, entsteht innerhalb weniger Tage ein muffiger Geruch, der sich nur durch heißes Waschen entfernen lässt.
Glossar: Begriffe rund um Kimono Bademantel und japanische Bademantel-Kultur
- Onsen: Heiße Quelle in Japan und das daran angeschlossene Bad; Wasser aus vulkanischem Ursprung mit Mineralien.
- Sento: Öffentliches Badehaus mit erhitztem Leitungswasser, historisch in jedem Stadtviertel vorhanden.
- Ryokan: Traditionelles japanisches Gasthaus mit Tatami-Zimmern, Gemeinschaftsbad und bereitgelegtem Yukata.
- Yukata: Ungefütterter Baumwollkimono, ursprünglich Badekleidung, heute Sommerkimono.
- Nemaki: Einfaches Schlaf- und Hausgewand im Kimonoschnitt, in Hotels meist aus Waffelpiqué.
- Tenugui: Dünnes, rechteckiges Baumwolltuch, das im Bad zum Abtrocknen und Waschen dient.
- Tanzen: Wattierter Überkimono, der im Winter im Ryokan über dem Yukata getragen wird.
- Koshihimo: Schmales Bindeband, mit dem Kimono und Yukata vor dem Anlegen des Obi fixiert werden.
- Tamoto: Herabhängender Ärmelbeutel des traditionellen Kimonos, bei Bademänteln nicht üblich.
- Frottee: Gewebe mit Schlingenflor; Walkfrottee ist weich, Zwirnfrottee fester und rauer.
- Waffelpiqué: Gewebe mit würfelförmiger Struktur, leicht, schnell trocknend.
- Velours: Frottee mit aufgeschnittenen und geschorenen Schlingen auf der Außenseite.
- Flächengewicht: Gewicht des Stoffes pro Quadratmeter, angegeben in g/m²; Maß für Dichte und Wärme.
- Seigaiha: Traditionelles Wellenmuster aus überlappenden Halbkreisen.
- Ichimatsu: Schachbrettmuster, benannt nach einem Kabuki-Schauspieler der Edo-Zeit.
Kimono Bademantel Damen: Zusammenfassung
Ein Kimono Bademantel ist ein Bademantel mit dem geraden, überlappenden Schnitt japanischer Wickelgewänder, gefertigt aus saugfähigem Frottee, Waffelpiqué, Velours oder mehrlagigem Musselin. Er ist leichter und schlanker als ein Kapuzenbademantel, trocknet schneller und eignet sich für Bad, Sauna und Wellnessbereich gleichermaßen. Bei der Auswahl zählen Material, Flächengewicht, Rückenlänge in Zentimetern, Gürtelschlaufen und die zulässige Waschtemperatur. Wer die Herkunft des Schnitts kennt, versteht auch die Regel „links über rechts“ und die Rolle von Yukata und Nemaki in japanischen Bädern. Mit der passenden Pflege ohne Weichspüler und vollständigem Trocknen zwischen den Tragetagen bleibt ein Kimono-Bademantel über viele Jahre saugfähig und formstabil.












































