Pyjama Damen – Ratgeber & Wissenswertes

Ein Pyjama Damen besteht aus einem Oberteil und einer Hose, die zum Schlafen und für die Zeit im Haus zugeschnitten sind; im deutschen Sprachgebrauch sind „Pyjama“ und „Schlafanzug“ gleichbedeutend. Damenmodelle unterscheiden sich von Herrenmodellen vor allem in der Schnittführung an Brust, Taille und Hüfte, in der Ärmel- und Beinlänge und in der Lage der Knopfleiste. Neben dem klassischen Oberteil mit Knöpfen gibt es Schlupfoberteile, Wickeloberteile im Kimonoschnitt und Jacken nach dem Vorbild des japanischen Samue, die mit Bändern geschlossen werden. Als Stoffe dienen vor allem Baumwolle in Form von Popeline, Jersey, Flanell oder Musselin, außerdem Modal, Viskose, Satin und Seide.

Dieser Überblick erklärt Herkunft und Geschichte des Begriffs, die Bestandteile eines Damen-Schlafanzugs, die gängigen Schnitte von lang bis kurz, die Eigenschaften der Materialien und Webarten, den Zusammenhang zwischen Stoff und Schlafklima, die Wahl nach Jahreszeit, eine Größentabelle in Zentimetern, die Abgrenzung zu Loungewear, Nachthemd und Morgenmantel sowie Pflege und objektive Qualitätsmerkmale. Häufige Fragen und ein Glossar der Fachbegriffe schließen den Text ab.

Pyjama Damen: Definition und Bestandteile

Als Pyjama gilt ein zweiteiliges Kleidungsstück, das nachts oder in der Freizeit zu Hause getragen wird. Das Oberteil reicht in der Regel bis zur Hüfte oder knapp darüber, die Hose ist gerade oder leicht ausgestellt geschnitten und wird über einen elastischen Bund, eine Kordel oder Bänder gehalten. Ein Einteiler, der Oberteil und Hose verbindet, heißt Overall oder Onesie und zählt im engeren Sinn nicht zu den Pyjamas; ein einteiliges Gewand ohne Hose ist ein Nachthemd.

Beim Damenmodell sind Brust- und Hüftweite anders verteilt als beim Herrenmodell, die Schultern sind schmaler, und die Knopfleiste liegt traditionell links über rechts. Unisexmodelle verzichten auf diese Unterschiede, sind gerader und weiter geschnitten und werden von Frauen und Männern gleichermaßen getragen. Der Begriff Pyjama-Set betont, dass Oberteil und Hose als zusammengehörige Teile aus demselben Stoff gefertigt sind; inhaltlich ist ein Pyjama-Set für Damen dasselbe wie ein Damen-Schlafanzug.

Pyjama oder Schlafanzug: Herkunft und Grammatik der Wörter

Das Wort Pyjama stammt aus dem Hindi und Urdu und geht auf das Persische zurück. „Pāy“ bedeutet Bein, „jāma“ Kleidungsstück; gemeint war ursprünglich eine weite, leichte Hose mit Zugband, die in Südasien von Männern und Frauen getragen wurde. Britische Kolonialbeamte übernahmen diese Hose im 18. und 19. Jahrhundert als bequeme Hauskleidung und brachten sie nach England, wo das Wort auf die Kombination aus Jacke und Hose zum Schlafen überging. Ins Deutsche gelangte der Begriff über das Englische.

Im Deutschen heißt es laut Duden der Pyjama; in Österreich und der Schweiz ist auch das Pyjama gebräuchlich. Die Mehrzahl lautet die Pyjamas. Bei der Aussprache sind Varianten mit „dsch“ und mit „sch“ in der Wortmitte verbreitet. Das deutsche Wort Schlafanzug ist männlich, also der Schlafanzug, und bezeichnet dasselbe Kleidungsstück. In der Alltagssprache wird Schlafanzug häufiger für schlichte Baumwoll- und Kindermodelle verwendet, Pyjama eher für Modelle mit Knopfleiste, aus Satin oder mit modischem Anspruch. Eine feste Regel gibt es nicht: Ein Damen Schlafanzug und ein Damen-Pyjama beschreiben dasselbe Kleidungsstück.

Geschichte vom Schlafanzug für Frauen

Bis ins späte 19. Jahrhundert schliefen Frauen und Männer in Europa überwiegend in langen Nachthemden aus Leinen oder Baumwolle. Der Pyjama setzte sich zuerst bei Männern durch: Um 1900 galt er in Großbritannien und Nordamerika als moderne Alternative zum Nachthemd. Für Frauen blieb das Nachthemd noch Jahrzehnte die Regel, weil Hosen im Alltag als männliches Kleidungsstück galten.

In den 1920er-Jahren änderte sich das. Modeschöpfer wie Paul Poiret hatten schon vor dem Ersten Weltkrieg weite Hosen nach orientalischem Vorbild entworfen, und Coco Chanel machte weite Hosen für Strand und Freizeit gesellschaftsfähig. Daraus entstand der sogenannte Strandpyjama der späten 1920er- und 1930er-Jahre, ein weit geschnittenes Ensemble aus Oberteil und Hose, das an der Riviera und in Seebädern auch tagsüber getragen wurde. Parallel dazu verbreitete sich der Damenpyjama als Nachtwäsche aus Seide, Kunstseide und Baumwolle.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Schlafanzug für Frauen zum Massenprodukt. Maschenware aus Baumwolljersey, Mischgewebe mit Polyester und später Regeneratfasern wie Modal erweiterten die Auswahl. Heute steht der Pyjama gleichberechtigt neben Nachthemd, Bigshirt und Loungewear.

Aufbau vom Damen Pyjama Set: Oberteil und Hose

Ein Pyjama-Set besteht aus zwei Teilen, die unabhängig voneinander geschnitten sind, aber aus demselben Stoff oder aufeinander abgestimmten Stoffen gefertigt werden. Die Details an Oberteil und Hose bestimmen, wie bequem das Set im Liegen ist.

Oberteile beim Pyjama Set Damen

Das klassische Oberteil hat eine durchgehende Knopfleiste, einen Reverskragen oder einen kleinen Hemdkragen und oft eine aufgesetzte Brusttasche. Paspeln, also schmale Kantenstreifen in Kontrastfarbe, betonen Kragen, Manschetten und Taschen. Schlupfoberteile ohne Knopfleiste werden über den Kopf gezogen und haben einen Rundhals- oder V-Ausschnitt; sie sind meist aus Jersey. Wickeloberteile im Kimonoschnitt haben überlappende Vorderteile, die mit einem Innenband und einem Außenband gebunden werden. Sie kommen ohne Knöpfe aus, was im Liegen angenehm ist, weil keine harten Teile auf die Haut drücken.

Hosen beim Schlafanzug Set Damen

Pyjamahosen haben einen elastischen Bund, einen Bund mit Kordelzug oder eine Kombination aus beidem. Ein reiner Gummibund ist einfach, kann aber bei engem Sitz Druckstellen verursachen; ein breiter, weicher Bund oder ein Tunnelzug mit Kordel lässt sich an den Körper anpassen. Das Bein ist gerade, leicht ausgestellt oder am Knöchel mit Bündchen versehen. Bündchen verhindern, dass die Hose im Bett hochrutscht, und halten die Wärme am Knöchel; gerade Beine sind luftiger.

Schnittlängen: Damen Pyjama lang, Dreiviertel und kurz

Die Länge von Ärmeln und Hosenbeinen ist das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zwischen Pyjamas für kühle und für warme Nächte.

Pyjama Damen lang

Ein langer Pyjama hat lange Ärmel und eine knöchellange Hose. Er ist die Standardform für Herbst und Winter und für Schlafzimmer, die kühl bleiben. Lange Modelle aus leichten Stoffen wie Musselin oder Batist sind auch im Sommer verbreitet, weil sie Haut bedecken, ohne zu wärmen, und vor Zugluft oder Mücken schützen. Beim langen Pyjama spielt die Innenbeinlänge eine Rolle: Ist die Hose zu lang, schiebt sie sich über die Fersen; ist sie zu kurz, rutscht sie im Liegen bis über die Waden.

Capri, Dreiviertel und Shorty beim Damen Pyjama

Dreiviertelhosen enden unterhalb des Knies, Caprihosen etwa in der Mitte der Wade. Ein Shorty kombiniert ein kurzärmliges oder ärmelloses Oberteil mit einer Shorts und ist die leichteste Form des Schlafanzugs. Dazwischen gibt es Mischformen: langes Oberteil mit kurzer Hose oder kurzärmliges Oberteil mit langer Hose. Die Wahl hängt weniger von der Mode ab als davon, ob jemand nachts eher friert oder schwitzt und ob die Beine unter oder über der Decke liegen.

Kimono- und Samue-Schnitt beim Pyjama für Frauen

Eine eigene Gruppe bilden Pyjamas, die auf japanische Haus- und Arbeitskleidung zurückgehen. Ihr gemeinsames Merkmal ist das Wickeloberteil mit überlappenden Vorderteilen, geraden Ärmeln ohne Bündchen und einem flachen Kragenstreifen, der vom Nacken bis zum Saum läuft. Die japanischen Vorbilder und ihre Unterschiede beschreibt die Übersicht zum Kimono Pyjama ausführlich.

Der Samue als Vorbild für den Schlafanzug

Der Samue ist ursprünglich die Arbeitskleidung buddhistischer Zen-Mönche, die darin Tempelarbeiten wie Fegen, Gartenarbeit und Holzhacken verrichten. Er besteht aus einer hüftlangen Wickeljacke mit Bändern und einer langen Hose mit Bund, oft mit Bündchen am Knöchel. Übertragen auf Nachtwäsche ergibt der Samue-Schnitt einen langen Zweiteiler ohne Knöpfe, dessen Jacke sich über die Bänder in der Weite anpassen lässt. Typische Stoffe sind Baumwolle, Baumwollgaze und Leinen.

Jinbei und Nemaki im Vergleich zum Pyjama

Der Jinbei ist die Sommervariante: eine kurze Wickeljacke mit kurzen Ärmeln und eine Hose bis etwa zum Knie, aus dünner Baumwolle oder Hanf. Der Nemaki ist ein einteiliges Schlafgewand, das wie ein kurzer Yukata gewickelt und mit einem schmalen Gürtel gehalten wird; er entspricht eher einem Nachthemd als einem Pyjama. Für Frauen ist der Samue-Schnitt vor allem deshalb interessant, weil die Bänder keinen punktuellen Druck auf Brust und Bauch ausüben und das Oberteil auch bei schwankendem Körperumfang passt, etwa während einer Schwangerschaft.

Materialien für Pyjamas Damen im Vergleich

Der Stoff entscheidet stärker über den Schlafkomfort als der Schnitt. Maßgeblich sind Feuchtigkeitsaufnahme, Wärmeisolation, Griff auf der Haut, Knitterneigung und Pflegeaufwand. Die folgende Tabelle fasst die gängigen Materialien zusammen.

Material Faser und Konstruktion Eigenschaften Jahreszeit Pflege
Baumwolle (Popeline, Batist) Naturfaser, Leinwandbindung glatt, atmungsaktiv, saugfähig, knittert ganzjährig 40–60 °C
Musselin, Double Gauze Baumwolle, lockere Leinwandbindung, oft zweilagig luftig, weich, gewollte Knitteroptik Frühling bis Herbst 30–40 °C, schonend schleudern
Jersey Baumwolle oder Mischung, Maschenware dehnbar, weich, anschmiegsam ganzjährig 30–40 °C
Modal, Viskose Regeneratfaser aus Zellulose fließend, kühl, sehr saugfähig Sommer 30 °C, Schonwaschgang
Satin Atlasbindung aus Polyester, Viskose oder Seide glänzend, glatt; aus Polyester kaum saugfähig Sommer 30 °C, Feinwäsche
Seide tierische Proteinfaser leicht, glatt, temperaturausgleichend ganzjährig Handwäsche 30 °C
Flanell, Biber aufgeraute Baumwolle wärmend, weich, flauschig Winter 30–40 °C, auf links

Baumwolle beim Damen Schlafanzug

Baumwolle ist das meistverwendete Material für Schlafanzüge. Die Faser nimmt Feuchtigkeit auf, ohne sich sofort klamm anzufühlen, verträgt hohe Waschtemperaturen und gilt als hautfreundlich. Gewebte Baumwolle wie Popeline oder Batist ist glatt und formstabil, gestrickte Baumwolle als Jersey ist dehnbar. Webarten, Grammaturen und Siegel für Baumwollmodelle behandelt die Seite Pyjama Damen Baumwolle im Detail.

Musselin und Double Gauze beim Damen Pyjama

Musselin bezeichnet im deutschen Handel eine leichte, locker gewebte Baumwollgaze. Häufig werden zwei Gazelagen punktweise miteinander verbunden, was als Double Gauze bezeichnet wird. Beim Waschen ziehen sich die Lagen unterschiedlich zusammen, wodurch die typische Knitter- oder Kreppstruktur entsteht; sie ist gewollt und muss nicht gebügelt werden. Zwischen den Lagen bildet sich ein dünnes Luftpolster, das im Sommer Wärme abführt und bei kühleren Temperaturen leicht isoliert. Musselin wird mit jeder Wäsche weicher. Mehr dazu unter Musselin Pyjama.

Satin, Seide und Flanell beim Pyjama für Frauen

Satin ist keine Faser, sondern eine Bindung, bei der lange Fäden auf der Oberfläche flottieren und so Glanz erzeugen. Satin aus Polyester ist pflegeleicht, nimmt aber kaum Feuchtigkeit auf; wer nachts schwitzt, empfindet ihn schnell als klebrig. Seide ist eine tierische Proteinfaser, leicht, glatt und temperaturausgleichend, verlangt aber Handwäsche oder ein Seidenprogramm. Flanell ist ein ein- oder beidseitig aufgerauter Stoff, meist aus Baumwolle; die aufgestellten Fasern schließen Luft ein und machen ihn zum typischen Winterstoff.

Webarten und Maschenware beim Damen Pyjama

Neben der Faser bestimmt die Konstruktion des Stoffes, wie sich ein Pyjama anfühlt. Man unterscheidet Gewebe, bei denen sich Kett- und Schussfäden rechtwinklig kreuzen, und Maschenware, bei der ein Faden zu ineinandergreifenden Schlingen verbunden wird.

  • Popeline: dichte Leinwandbindung mit feinen Querrippen, glatt und kühl, knittert leicht.
  • Batist: sehr feines, leichtes Gewebe aus dünnen Garnen, leicht durchscheinend, für warme Nächte.
  • Seersucker: Gewebe mit streifenweise gekräuselten Partien, liegt nur punktuell auf der Haut auf und wirkt dadurch kühlend.
  • Gaze und Musselin: lockere Leinwandbindung mit offenen Zwischenräumen, sehr luftdurchlässig.
  • Satin: Atlasbindung mit glänzender Oberseite und matter Rückseite.
  • Single Jersey: dünne Maschenware mit glatter Vorder- und rauerer Rückseite, dehnbar, rollt an Schnittkanten ein.
  • Interlock: doppelflächige Maschenware, beidseitig glatt, dicker und formstabiler als Single Jersey.
  • Flanell und Biber: aufgeraute Gewebe; Biber ist die in Deutschland übliche Bezeichnung für kräftig aufgeraute Baumwolle.

Schlafklima und Temperatur beim Pyjama für Frauen

Während des Schlafs sinkt die Körperkerntemperatur leicht ab, und über die Haut wird Feuchtigkeit abgegeben, auch ohne sichtbares Schwitzen. Nachtwäsche hat die Aufgabe, diese Feuchtigkeit aufzunehmen oder nach außen weiterzuleiten und gleichzeitig eine dünne, gleichmäßig warme Luftschicht am Körper zu halten. Ein Stoff, der Feuchtigkeit staut, führt zu einem klammen Gefühl und in der Folge zu Frösteln, sobald die Feuchtigkeit verdunstet.

Für das Schlafklima sind drei Faktoren entscheidend:

  1. Raumtemperatur: Für das Schlafzimmer werden häufig etwa 16 bis 19 °C empfohlen. Je kühler der Raum, desto eher lohnt sich ein langer Pyjama aus dichterem Stoff.
  2. Bettdecke: Eine warme Daunen- oder Winterdecke gleicht viel aus; unter ihr reicht oft ein leichter Schlafanzug. Unter einer dünnen Sommerdecke übernimmt der Pyjama einen größeren Teil der Wärmeleistung.
  3. Persönliches Wärmeempfinden: Hormonelle Veränderungen im Zyklus, in der Schwangerschaft oder in den Wechseljahren beeinflussen das Temperaturempfinden. Viele Frauen wechseln deshalb je nach Phase zwischen leichten und wärmeren Modellen.

Bei nächtlichen Hitzewallungen eignen sich Stoffe, die Feuchtigkeit schnell aufnehmen und rasch trocknen: Musselin, Leinen, Modal und leichte Baumwolle. Synthetische Stoffe wie Polyestersatin oder Fleece halten Wärme und Feuchtigkeit eher am Körper. Weite Schnitte verbessern die Luftzirkulation zusätzlich, weil der Stoff nicht flächig auf der Haut liegt.

Pyjama Damen nach Jahreszeit

Die Stoffstärke wird als Flächengewicht in Gramm pro Quadratmeter angegeben; die Tabellenwerte sind typische Bereiche. Je leichter der Stoff und je offener seine Struktur, desto luftiger ist der Pyjama.

Jahreszeit Geeignete Stoffe Typisches Flächengewicht Schnitt
Sommer Batist, Musselin, Seersucker, Modal, Leinen 80–140 g/m² kurz oder lang und weit
Frühling und Herbst Popeline, Double Gauze, Single Jersey 110–170 g/m² lang, Ärmel lang oder dreiviertel
Winter Flanell, Biber, Interlock, Nicki 160–240 g/m² lang, Bündchen an Arm und Bein
ganzjährig Double Gauze, mittelschwere Baumwolle, Seide 100–160 g/m² lang, weit geschnitten

Sommer Pyjama Damen: leichte Stoffe und kurze Schnitte

In warmen Nächten zählt vor allem die Luftdurchlässigkeit. Geeignet sind Stoffe mit offener Struktur und kurze oder weit geschnittene Modelle, die nicht am Körper kleben. Wer nachts ungern Haut zeigt, wählt einen langen Pyjama aus Musselin oder Batist, der den Körper bedeckt, ohne zu wärmen. Schnitte und Stoffe für warme Nächte beschreibt die Seite Sommer Pyjama Damen.

Schlafanzug für Frauen im Winter

In kalten Monaten sind aufgeraute Stoffe wie Flanell und Biber, dicke Maschenware wie Interlock und Nicki, ein Baumwollvelours mit kurzem Flor, verbreitet. Bündchen an Ärmeln und Beinen verhindern, dass kalte Luft eindringt. Unter einer dicken Winterdecke kann ein Flanellpyjama allerdings zu warm sein; dann ist ein langer Baumwollpyjama mittlerer Stärke die ausgeglichenere Wahl.

Größentabelle für den Damen Schlafanzug

Pyjamas werden meist in Buchstabengrößen von XS bis XXL angeboten, seltener in deutschen Konfektionsgrößen. Da Nachtwäsche weiter geschnitten ist als Oberbekleidung, richtet sich die Größe nach dem größten Körpermaß, bei den meisten Frauen also nach Brust- oder Hüftumfang. Die folgenden Werte sind übliche Richtmaße; die Angaben einzelner Hersteller können abweichen.

Größe DE-Größe Brustumfang Taillenumfang Hüftumfang Innenbeinlänge Hose
XS 32–34 78–84 cm 62–68 cm 86–92 cm 74–76 cm
S 36–38 84–92 cm 68–76 cm 92–100 cm 75–77 cm
M 40–42 92–100 cm 76–84 cm 100–108 cm 76–78 cm
L 44–46 100–110 cm 84–94 cm 108–118 cm 77–79 cm
XL 48–50 110–120 cm 94–106 cm 118–128 cm 77–79 cm
XXL 52–54 120–130 cm 106–118 cm 128–138 cm 77–79 cm

Gemessen wird ohne Kleidung oder in dünner Unterwäsche mit einem flexiblen Maßband:

  • Brustumfang: waagerecht an der stärksten Stelle der Brust, Maßband locker anliegend.
  • Taillenumfang: an der schmalsten Stelle des Oberkörpers, meist etwas oberhalb des Bauchnabels.
  • Hüftumfang: an der stärksten Stelle des Gesäßes, mit geschlossenen Füßen.
  • Innenbeinlänge: vom Schritt bis zum Knöchel an der Innenseite des Beins.

Liegen die Maße zwischen zwei Größen, ist bei gewebten Stoffen ohne Dehnung die größere Größe sinnvoll, bei Jersey die kleinere. Musselin und ungewaschene Baumwolle können beim ersten Waschen einlaufen; Angaben dazu stehen auf dem Pflegeetikett oder in der Produktbeschreibung.

Passform: Pyjama für Damen richtig auswählen

Ein Schlafanzug muss im Liegen passen, nicht im Stehen vor dem Spiegel. Im Schlaf werden Arme angewinkelt, Knie angezogen und der Oberkörper gedreht. Die Passform lässt sich deshalb an einigen Stellen gezielt prüfen:

  • Rückenweite und Armloch: Beim Verschränken der Arme vor der Brust darf das Oberteil am Rücken nicht spannen.
  • Knopfleiste: Klafft die Leiste zwischen den Knöpfen an der Brust, ist das Oberteil zu eng; ein Wickeloberteil vermeidet dieses Problem.
  • Leibhöhe der Hose: Der Abstand zwischen Schritt und Bund muss ausreichen, damit die Hose beim Anziehen der Knie nicht nach unten gezogen wird.
  • Bund: Der Bund soll halten, ohne einzuschneiden; zwei Finger sollten bequem darunter passen.

Unisex-Pyjama für Frauen

Unisexgrößen orientieren sich oft an Herrenmaßen, sind also an den Schultern breiter und an der Hüfte gerader. Frauen wählen daher häufig eine Größe kleiner als gewohnt, sollten dabei aber den Hüftumfang mit der Tabelle des Herstellers abgleichen. Wickeloberteile im Samue-Schnitt sind für Unisexmodelle gut geeignet, weil die Bänder die Weite ausgleichen.

Pyjama für Frauen in Schwangerschaft und Stillzeit

In der Schwangerschaft sind Hosen mit weichem, breitem Bund oder verstellbarer Kordel sinnvoll, der unter oder über dem Bauch getragen werden kann. Für die Stillzeit eignen sich Oberteile mit durchgehender Knopfleiste oder Wickeloberteile, die sich einseitig öffnen lassen, ohne das ganze Oberteil auszuziehen.

Pyjama oder Loungewear Set Damen: der Unterschied

Loungewear bezeichnet Kleidung für die Zeit zu Hause am Tag: zum Lesen, Arbeiten im Homeoffice, Kochen oder für den kurzen Gang zum Briefkasten. Ein Loungewear-Set ist wie ein Pyjama zweiteilig, wird aber meist aus etwas dichteren, blickdichten Stoffen gefertigt, hat häufiger Taschen und einen Schnitt, der auch vor Besuch angemessen wirkt. Ein Pyjama ist dagegen auf das Liegen optimiert: weicher Bund, keine auftragenden Nähte, oft leichtere Stoffe.

Die Grenze ist fließend. Samue-Sets aus Baumwolle oder Musselin werden in Japan traditionell tagsüber getragen und eignen sich ebenso zum Schlafen. Aus hygienischer Sicht ist es dennoch üblich, Tag- und Nachtkleidung zu trennen, weil tagsüber getragene Stücke Staub und Schmutz aufnehmen. Schnitte und Stoffe für den Tag zu Hause behandelt die Seite Loungewear Set Damen.

Damen Pyjama, Nachthemd und Morgenmantel im Vergleich

Nachtwäsche und Hauskleidung umfassen mehrere Kleidungsstücke, die sich in Aufbau und Einsatz unterscheiden. Die Tabelle stellt die wichtigsten gegenüber.

Kleidungsstück Aufbau Einsatz Vorteil Nachteil
Pyjama Oberteil und Hose Schlafen, Haus bedeckt die Beine, rutscht nicht hoch Bund kann drücken
Kimono-Pyjama Wickeloberteil mit Bändern und Hose Schlafen, Haus keine Knöpfe, Weite verstellbar Bänder müssen gebunden werden
Nachthemd Einteiler, knie- bis knöchellang Schlafen kein Bund, luftig rutscht im Schlaf hoch
Bigshirt langes, weites T-Shirt Schlafen einfach, dehnbar wenig Wärme an den Beinen
Loungewear-Set Oberteil und Hose, dichterer Stoff Tag zu Hause alltagstauglich im Bett oft zu warm
Morgenmantel offener Mantel mit Gürtel über der Nachtwäsche schnell an- und ausgezogen nicht zum Schlafen gedacht

Pyjama und Morgenmantel ergänzen sich: Der Pyjama wird im Bett getragen, der Morgenmantel darüber beim Aufstehen, im Bad oder beim Frühstück. Arten, Längen und Stoffe beschreibt die Seite Morgenmantel Damen.

Partner-Look: Damen Pyjama und Herrenmodell aus einem Stoff

Partnerpyjamas sind Damen- und Herrenmodelle aus demselben Stoff, in derselben Farbe oder mit demselben Muster. Es gibt zwei Varianten: Entweder unterscheiden sich die Schnitte, etwa ein tailliertes Damenoberteil und ein gerades Herrenoberteil, oder beide tragen denselben Unisexschnitt in unterschiedlichen Größen.

Bei der Auswahl ist wichtig, dass beide Größen einzeln bestimmt werden. Ein Stoff, der für eine Person passt, muss nicht für beide geeignet sein: Wer nachts friert, fühlt sich in dünner Gaze womöglich weniger wohl als jemand, der schnell schwitzt. Neutrale Farben wie Grau, Marine oder Grün und Muster ohne ausgeprägte Damen- oder Herrenoptik lassen sich für beide Träger gleichermaßen verwenden. Weitere Hinweise zu Größen und Stoffen enthält die Seite Partner Pyjama.

Pyjama Damen elegant: Stoffe, Schnitte und Details

Ob ein Pyjama elegant wirkt, hängt von wenigen objektiven Merkmalen ab. Fließende Stoffe wie Seide, Satin, Modal und Viskose fallen weich und bilden keine Knitterfalten; sie wirken formeller als Jersey oder Flanell. Reverskragen, Paspeln in Kontrastfarbe, bezogene Knöpfe und eine durchgehende Knopfleiste greifen Details aus der Herrenhemdenschneiderei auf. Einfarbige Stoffe in gedeckten Tönen und feine Streifen wirken ruhiger als großflächige Drucke.

Einen anderen Stil verkörpert der japanische Wickelschnitt: Er kommt ohne Knöpfe und Kragen aus, lebt von klaren, geraden Linien und wirkt schlicht. Baumwollgaze mit Kreppstruktur ist lässiger als glatter Satin, aber im Kimono- oder Samue-Schnitt durchaus zurückhaltend und gepflegt. Der sogenannte Pyjama-Look, bei dem Pyjamahemden oder weite Pyjamahosen tagsüber zu Straßenkleidung kombiniert werden, greift gezielt auf die glänzenden und fließenden Stoffe zurück.

Farben, Muster und Färbung bei Pyjamas für Damen

Pyjamas werden einfarbig, gestreift, kariert oder bedruckt gefertigt. Karomuster sind typisch für Flanell, feine Streifen für Popeline, Blumen- und Punktemuster für leichte Sommerstoffe. Gewebte Streifen und Karos entstehen durch garngefärbte Fäden und sind besonders farbecht; aufgedruckte Muster liegen auf der Oberfläche und können bei häufigem Waschen verblassen.

Helle Farben wie Weiß und Rosa zeigen Flecken schneller, lassen sich bei Baumwolle aber heißer waschen, solange kein Druck aufgebracht ist. Dunkle Farben wie Marine oder Grau verbergen Gebrauchsspuren, können aber in den ersten Wäschen abfärben und sollten deshalb getrennt gewaschen werden.

Japanische Muster auf dem Pyjama

Auf Pyjamas im Kimonoschnitt finden sich häufig traditionelle japanische Muster. Asanoha zeigt ein geometrisches Hanfblattmuster aus Sechsecken, Seigaiha stilisierte Wellen in Halbkreisen, Sakura Kirschblüten und Tsuru Kraniche.

Damen Pyjama waschen und pflegen

Die Pflege richtet sich nach Faser und Stoffkonstruktion. Maßgeblich sind immer die Symbole auf dem Pflegeetikett. Für die meisten Pyjamas gelten folgende Grundregeln:

  1. Vor dem ersten Tragen waschen, um Ausrüstungsreste zu entfernen und ein mögliches Einlaufen vorwegzunehmen.
  2. Pyjamas auf links drehen, Knöpfe öffnen und Bänder locker verknoten, damit sie sich nicht verheddern.
  3. Dunkle Farben in den ersten Wäschen getrennt waschen.
  4. Baumwolle bei 40 °C, weiße ungefärbte Baumwolle bei Bedarf bei 60 °C waschen; Musselin und Double Gauze bei 30–40 °C im Schonwaschgang.
  5. Seide von Hand oder im Seidenprogramm bei höchstens 30 °C mit Feinwaschmittel waschen, nicht auswringen.
  6. Weichspüler sparsam oder gar nicht verwenden, weil er die Saugfähigkeit von Baumwolle verringert.
  7. An der Luft trocknen; Musselin nicht bei hoher Stufe in den Trockner geben, da er stark einlaufen kann.
  8. Musselin nicht bügeln, die Knitterstruktur ist Teil des Stoffes; Popeline bei Bedarf leicht feucht bügeln.

Qualitätsmerkmale beim Pyjama Set Damen objektiv prüfen

Die Verarbeitung eines Pyjamas lässt sich anhand einiger Merkmale beurteilen, ohne auf Herstellerangaben angewiesen zu sein:

  • Nähte: Kappnähte oder französische Nähte schließen die Schnittkanten ein und tragen innen kaum auf. Einfache Overlocknähte sind üblich, sollten aber gleichmäßig und dicht sein.
  • Etiketten: Seitlich eingenähte oder aufgedruckte Etiketten reiben weniger als große Etiketten im Nacken.
  • Knöpfe und Knopflöcher: Knöpfe sollten fest angenäht sein, Knopflöcher sauber umstochen. Flache Knöpfe drücken im Liegen weniger als gewölbte.
  • Bund: Ein in einen Tunnel eingezogenes Gummiband lässt sich ersetzen; ein aufgenähtes Gummiband nicht.
  • Bänder: Bei Wickeloberteilen sollten Innen- und Außenband an verstärkten Stellen angenäht sein.
  • Zertifikate: Der OEKO-TEX Standard 100 prüft Textilien auf Schadstoffe; GOTS kennzeichnet Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern und schließt Umwelt- und Sozialkriterien in der Verarbeitung ein.

Checkliste: Pyjama Damen auswählen

Die Wahl eines Schlafanzugs lässt sich auf wenige Fragen zurückführen, die in dieser Reihenfolge beantwortet werden können:

  1. Einsatz: nur zum Schlafen oder auch als Hauskleidung am Tag?
  2. Wärmebedarf: Friert oder schwitzt die Trägerin nachts eher, und wie warm ist das Schlafzimmer?
  3. Material: Baumwolle, Musselin, Jersey, Modal, Seide oder Flanell passend zu Wärmebedarf und Pflegeaufwand.
  4. Schnitt: Knopfleiste, Schlupfoberteil oder Wickeloberteil; lange, dreiviertellange oder kurze Hose.
  5. Größe: nach Brust- oder Hüftumfang, mit Blick auf Dehnbarkeit und mögliches Einlaufen.
  6. Pflege: Waschtemperatur, Eignung für den Trockner und Bügelbedarf.

Häufige Fragen zu Pyjama Damen

Heißt es der oder das Pyjama?

In Deutschland heißt es der Pyjama, so verzeichnet es auch der Duden. In Österreich und in der Schweiz ist daneben das Pyjama gebräuchlich. Die Mehrzahl lautet in beiden Fällen die Pyjamas. Das deutsche Wort Schlafanzug ist ebenfalls männlich: der Schlafanzug, die Schlafanzüge.

Gibt es einen Unterschied zwischen Pyjama und Schlafanzug?

Nein, beide Wörter bezeichnen dasselbe zweiteilige Kleidungsstück aus Oberteil und Hose. Pyjama ist das Lehnwort aus dem Hindi über das Englische, Schlafanzug die deutsche Bildung. Im Sprachgebrauch wird Pyjama etwas häufiger für Modelle mit Knopfleiste oder aus glänzenden Stoffen verwendet, Schlafanzug für schlichte Baumwoll- und Kindermodelle.

Welcher Stoff eignet sich für einen Damen Schlafanzug bei nächtlichem Schwitzen?

Geeignet sind Stoffe, die Feuchtigkeit schnell aufnehmen und rasch trocknen: Musselin und Double Gauze aus Baumwolle, leichter Batist, Leinen sowie Modal. Weite Schnitte verbessern die Luftzirkulation. Weniger geeignet sind Polyestersatin und Fleece, weil sie kaum Feuchtigkeit aufnehmen und Wärme am Körper halten.

Wie lang sollte eine Pyjamahose sein?

Eine lange Pyjamahose sollte im Stehen bis zum Knöchel oder knapp darüber reichen. Im Liegen und beim Anziehen der Knie rutscht sie etwas nach oben; ist sie im Stehen zu kurz, liegen die Waden nachts frei. Zu lange Hosen schieben sich über die Fersen und stören beim Gehen. Hosen mit Bündchen am Knöchel gleichen kleine Längenunterschiede aus.

Läuft ein Pyjama aus Musselin beim Waschen ein?

Baumwollgaze kann bei der ersten Wäsche etwas einlaufen, vor allem wenn der Stoff vor dem Zuschnitt nicht vorgewaschen wurde. Wer bei 30 bis 40 °C wäscht und auf einen heißen Trockner verzichtet, hält das Einlaufen gering. Die Knitterstruktur verstärkt sich beim Waschen und gehört zum Stoff; sie ist kein Mangel.

Kann man einen Pyjama für Damen auch tagsüber tragen?

Zu Hause ja, besonders Modelle im Samue- oder Kimonoschnitt, die in Japan traditionell als Hauskleidung dienen. Für draußen werden Pyjamahemden oder weite Pyjamahosen im sogenannten Pyjama-Look mit Straßenkleidung kombiniert. Wer ein Set tagsüber und nachts trägt, sollte es häufiger waschen, da es tagsüber Staub und Schmutz aufnimmt.

Welche Größe wählen Frauen bei einem Unisex-Pyjama?

Unisexgrößen orientieren sich meist an Herrenmaßen. Frauen wählen daher häufig eine Größe kleiner als bei reinen Damenmodellen. Entscheidend ist der Abgleich mit der Maßtabelle: Der Hüftumfang sollte innerhalb der angegebenen Spanne liegen, damit die Hose nicht spannt. Wickeloberteile mit Bändern gleichen Unterschiede an Brust und Taille aus.

Glossar: Begriffe rund um den Damen Schlafanzug

  • Samue: japanische Arbeitskleidung der Zen-Mönche aus Wickeljacke mit Bändern und langer Hose; Vorbild für viele Pyjamas im Kimonoschnitt.
  • Jinbei: japanischer Sommerzweiteiler aus kurzer Wickeljacke und knielanger Hose.
  • Nemaki: einteiliges japanisches Schlafgewand, das wie ein kurzer Yukata gewickelt wird.
  • Eri: der flache Kragenstreifen an Kimono und Wickeloberteil, der vom Nacken bis zum Saum läuft.
  • Himo: japanische Bezeichnung für die schmalen Bänder, mit denen Wickeloberteile geschlossen werden.
  • Double Gauze: zweilagige Baumwollgaze, deren Lagen punktweise verbunden sind; im Handel oft als Musselin bezeichnet.
  • Popeline: dichtes, glattes Baumwollgewebe in Leinwandbindung mit feinen Querrippen.
  • Paspel: schmaler Kantenstreifen, oft in Kontrastfarbe, an Kragen, Manschetten und Taschen.
  • Tunnelzug: eingenähter Kanal im Bund, durch den eine Kordel oder ein Gummiband läuft.
  • Kappnaht: doppelt gesteppte Naht, bei der die Schnittkanten eingeschlagen sind; sie trägt innen kaum auf.
  • Modal: Regeneratfaser aus Zellulose, meist aus Buchenholz gewonnen, weich und sehr saugfähig.
  • Biber: in Deutschland übliche Bezeichnung für kräftig aufgeraute Baumwolle, verwandt mit Flanell.

Zusammengefasst hängt die Wahl eines Pyjama Damen von drei Größen ab: dem Wärmebedarf in der Nacht, dem Stoff mit seinen Pflegeansprüchen und einem Schnitt, der im Liegen Bewegungsfreiheit lässt. Ob mit Knopfleiste, als Schlupfmodell oder im japanischen Wickelschnitt, ob lang oder kurz: Ein Schlafanzug, der Feuchtigkeit aufnimmt und nirgends drückt, erfüllt seinen Zweck in jeder Jahreszeit.