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Kimono Gürtel – Ratgeber & Wissenswertes

Der Kimono Gürtel heißt auf Japanisch Obi und ist weit mehr als ein Verschluss: Der Kimonogürtel hält das Wickelgewand zusammen, formt die Silhouette, trägt einen Großteil der sichtbaren Muster und bestimmt zusammen mit seinem Knoten, wie formell ein Auftritt wirkt. Ein Damenobi ist etwa 30 cm breit und bis zu viereinhalb Meter lang, wird zweimal um die Taille gewickelt und auf dem Rücken zu einem Knoten geformt; ein Herrenobi ist schmal, fest und sitzt tief auf der Hüfte. Dazu kommt ein System aus Bändern, Kissen, Kordeln und Tüchern, das den Obi in Form hält.

Dieser Text erklärt die Geschichte des Obi, die gängigen Arten für Damen und Herren mit Maßen in Zentimetern, Materialien und Webereien, die Regeln für Formalität und Jahreszeit, die Reihenfolge beim Anlegen, die wichtigsten Knoten Schritt für Schritt und das Zubehör. Außerdem geht es um moderne Obi-Gürtel aus Stoff, die Bindegürtel westlich geschnittener Kimonos, den Unterschied zu Budō-Gürteln aus Judo und Karate sowie um Kauf, Pflege und Aufbewahrung. Häufige Fragen und ein Glossar schließen den Beitrag ab.

Kimono Gürtel: was ist ein Obi?

Als Kimono Gürtel wird im Deutschen der Obi (帯) bezeichnet, ein gewebter oder gefärbter Stoffstreifen, der Kimono, Yukata, Nagajuban und Hakama am Körper hält. Anders als ein Ledergürtel hat er weder Schnalle noch Löcher: Er wird gewickelt, verknotet und bei Damen mit Kordel und Tuch gesichert. Seine Breite, Länge, Steifigkeit und Musterung unterscheiden sich je nach Trägerin oder Träger, Anlass und Jahreszeit so deutlich, dass Japanerinnen und Japaner allein am Obi die Formalitätsstufe eines Kimonos ablesen können.

Kimono Obi und westlicher Gürtel: die Unterschiede

Ein westlicher Gürtel sitzt auf der Hüfte, ist wenige Zentimeter breit und dient dem Halt oder der Zier. Der Kimono-Obi sitzt bei Frauen auf der Taille und bedeckt den Rumpf vom unteren Rippenbogen bis zur Hüfte, sodass er die Figur zylindrisch formt und den Stoffumschlag (Ohashori) verdeckt. Bei Männern übernimmt der schmale Kaku-Obi eine Funktion, die dem westlichen Gürtel näherkommt, bleibt aber ebenfalls knotenbasiert.

Obi Gürtel Japan: Herkunft und Bedeutung des Wortes

Das Schriftzeichen 帯 bedeutet „Band“ oder „Gürtel“; das verwandte Verb obiru heißt „umgürten“ oder „an sich tragen“. Im Japanischen ist Obi deshalb ein Oberbegriff für jedes gürtelartige Band, vom Damenobi über den Budō-Gürtel bis zur Papierbanderole um ein Buch. Die im Deutschen verbreitete Doppelung „Obi-Gürtel“ sagt also zweimal dasselbe; gemeint ist meist der japanische Kimonogürtel oder ein westlicher Stoffgürtel, der seine Form nachahmt.

Geschichte des Kimonogürtels: von der Kordel zum breiten Obi

Obi Kimono in der Heian- und Muromachi-Zeit

In der Heian-Zeit (794–1185) wurde das Kosode, der Vorläufer des Kimonos, mit einer schmalen Kordel (Himo) gehalten. Bis in die Muromachi-Zeit (1336–1573) blieb der Obi ein schmales Band von wenigen Zentimetern, das vorne oder seitlich verknotet wurde und unter der Kleidung kaum auffiel.

Kimono Gürtel der Edo-Zeit: Breite, Kabuki und Knoten

In der Edo-Zeit (1603–1868) wuchs der Damenobi in wenigen Generationen von etwa 15 cm auf 30 cm Breite. In der Genroku-Ära (1688–1704) machten Kabuki-Darsteller weiblicher Rollen (Onnagata) breite Obi und auffällige Knoten populär. Der Knoten wanderte im Laufe des 18. Jahrhunderts von vorne nach hinten, auch weil ein vorne gebundener Obi bei verheirateten Frauen als Zeichen von Kurtisanen gelesen wurde. Der Otaiko-Knoten entstand Anfang des 19. Jahrhunderts, der Überlieferung nach zur Einweihung der Taiko-Brücke am Kameido-Tenjin-Schrein in Edo.

Kimono Obi seit der Meiji-Zeit: Nagoya-Obi und Tsuke-Obi

Der Maru-Obi der Edo-Zeit war schwer und teuer; in der Meiji-Zeit (1868–1912) verbreitete sich der leichtere Fukuro-Obi mit unbemusterter Rückseite. In der Taishō-Zeit (1912–1926) wurde in Nagoya der Nagoya-Obi entwickelt, dessen vorderer Teil bereits auf halbe Breite genäht ist, sodass das Anlegen deutlich schneller geht. Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen fertig gebundene Obi (Tsuke-Obi) und Polyesterobi hinzu, die den Obi ohne Übung tragbar machen.

Japanische Kimonogürtel für Damen: Maru, Fukuro, Nagoya, Hanhaba, Heko

Damenobi unterscheiden sich in Breite, Länge, Verarbeitung und dem Anteil der gemusterten Fläche. Die Rangfolge von formell nach leger:

Maru-Obi: der formellste Kimono Gürtel

Der Maru-Obi wird aus einem etwa 68 cm breiten Brokatstoff gewebt, der Länge nach gefaltet und zusammengenäht, sodass beide Seiten durchgehend gemustert sind. Mit über vier Metern Länge und dem Gewicht des doppelten Brokats ist er unbequem und heute fast nur noch bei Bräuten, Maiko und im Theater zu sehen.

Fukuro-Obi: Kimonogürtel für Furisode und Tomesode

Der Fukuro-Obi („Beutel-Obi“) ist etwa 31 cm breit und 4,2 bis 4,5 m lang; die Vorderseite ist gemustert, die Rückseite schlicht, was ihn leichter als den Maru-Obi macht. Mit Gold- und Silberfäden gehört er zu Furisode, Kurotomesode, Irotomesode und Hōmongi und wird als Nijūdaiko (doppelte Trommel) oder zu dekorativen Knoten gebunden.

Nagoya-Obi: der Kimono Obi für den Alltag

Der Nagoya-Obi ist rund 3,6 m lang; der Teil, der um den Körper läuft, ist auf etwa 15 cm vorgefaltet und genäht, der Teil für den Knoten bleibt 30 cm breit. Er wird einlagig zum Otaiko gebunden und gehört zu Komon, Iromuji, Tsumugi und Edo-Komon. Eine ungefütterte Variante ist der Fukuro-Nagoya-Obi (Hassun-Nagoya). Ein Nagoya-Obi mit Gold kann zu einem Hōmongi getragen werden, einer aus Baumwolle oder Wolle nur zu legeren Kimonos.

Hanhaba-Obi und Heko-Obi: der Gürtel zum Kimono im Sommer

Der Hanhaba-Obi („halbbreit“) ist 15 bis 17 cm breit und 3,6 bis 4,5 m lang; er gehört zu Yukata, Baumwollkimonos und legeren Komon und wird ohne Obiage und Obijime zu Schleifen wie Bunko oder Kai-no-kuchi gebunden. Der Heko-Obi ist ein weicher, ungesteifter Stoffstreifen von 30 bis 50 cm Breite aus Musselin, Chirimen oder Organza, der lose gebunden wird; heute tragen ihn auch Frauen zum Yukata. Wie beide zum Sommergewand gebunden werden, zeigt der Beitrag zum Yukata.

Japanischer Kimonogürtel für Herren: Kaku-Obi und Heko-Obi

Männer tragen zwei Obi-Arten. Der Kaku-Obi ist ein fester, gewebter Gürtel von 9 bis 10 cm Breite und etwa 4 m Länge, klassisch aus Hakata-Ori-Seide aus Fukuoka mit dem gestreiften Dokko-Kenjō-Muster, alternativ aus Baumwolle oder Polyester. Er wird zweimal um die Hüfte gewickelt, unterhalb des Bauchs, und zum Kai-no-kuchi-Knoten gebunden; zu Haori und Hakama gehört der Kaku-Obi als formeller Herrenobi. Der Heko-Obi aus weichem Shibori-Chirimen oder Musselin ist Haus- und Ryokan-Kleidung und wird zur einfachen Schleife gebunden. Beim Yukata für Herren reicht ein Kaku-Obi aus Baumwolle oder ein Heko-Obi; Obiage, Obijime und Obiita werden bei Männern nicht verwendet.

Kimono Gürtel Maße: Breite und Länge in Zentimetern

Obi-Art Breite Länge Trägerin/Träger Formalität Typischer Knoten
Maru-Obi 33–34 cm (gefaltet aus 68 cm) 400–450 cm Braut, Maiko höchste Tateya, Fukura-Suzume
Fukuro-Obi 30–31 cm 420–450 cm Damen formell bis halbformell Nijūdaiko, Fukura-Suzume
Nagoya-Obi 30 cm Knotenteil, 15 cm Rumpfteil 340–370 cm Damen halbformell bis leger Otaiko
Fukuro-Nagoya (Hassun) 30 cm, ungefüttert 350–370 cm Damen leger Otaiko
Hanhaba-Obi 15–17 cm 360–450 cm Damen informell Bunko, Kai-no-kuchi
Heko-Obi 30–50 cm, weich 300–400 cm Damen, Herren, Kinder informell Schleife
Kaku-Obi 9–10 cm 380–420 cm Herren leger bis formell Kai-no-kuchi, Katabasami
Kinder-Obi (Sanjaku) 8–12 cm 90–120 cm Kinder informell Schleife, Bunko

Die Länge richtet sich nach dem Körperumfang und dem geplanten Knoten: Für einen Nijūdaiko oder einen Furisode-Knoten werden 450 cm benötigt, für einen einfachen Otaiko reichen 350 cm. Bei Hüftumfängen über 100 cm gibt es Obi in Überlänge (bis 480 cm bei Fukuro-Obi, bis 400 cm bei Nagoya-Obi).

Japanischer Obi Gürtel: Nishijin-Brokat, Hakata-Ori, Tsuzure, Baumwolle, Polyester

Ein japanischer Kimonogürtel wird meist in denselben Regionen hergestellt wie der Kimonostoff, aber in spezialisierten Webereien, weil Obi-Stoffe dichter, steifer und schmaler sind als Kimonoballen. Seide ist das klassische Material, weshalb der Obi in Rätseln und älteren Nachschlagewerken auch als japanischer Seidengürtel umschrieben wird. Die wichtigsten Webarten und Materialien im Überblick:

Material / Webart Herkunft Eigenschaften Verwendung
Nishijin-Ori (Brokat) Kyoto Seide mit Gold- und Silberfäden, schwer, prächtig Maru-Obi, Fukuro-Obi für formelle Anlässe
Tsuzure-Ori (Gobelinweberei) Kyoto bildhafte Muster, von Hand mit gefeilten Fingernägeln gewebt Fukuro- und Nagoya-Obi, formell
Hakata-Ori Fukuoka dichte, feste Kettripsbindung, knirscht beim Binden, rutscht nicht Kaku-Obi, Hanhaba-Obi, Datejime
Shioze / Chirimen (gefärbt) Kyoto, Tango glatte oder gekräuselte Seide mit Yūzen- oder Shibori-Mustern Nagoya-Obi, halbformell bis leger
Tsumugi Yūki, Amami matt, fest, gewebtes Muster Nagoya- und Hanhaba-Obi, leger
Ro / Sha (Drehergewebe) verschiedene durchbrochen, leicht, luftig Sommerobi Juli und August
Baumwolle, Leinen verschiedene waschbar, matt, günstig Hanhaba-Obi, Kaku-Obi zum Yukata
Polyester industriell knitterarm, farbecht, waschbar, weniger griffig Tsuke-Obi, Einstiegsobi, Regenwetter

Welcher Kimonogürtel zu welchem Kimono passt

Die Grundregel lautet: Der Obi darf gleich formell oder formeller sein als der Kimono, nie legerer. Ein Fukuro-Obi mit Gold zu einem Baumwollkimono wirkt so unpassend wie ein Hanhaba-Obi zu einem Tomesode. Innerhalb dieser Regel gibt es Spielraum:

  • Furisode: Fukuro-Obi mit Gold oder Silber, dekorativ gebunden; Maru-Obi bei Bräuten.
  • Kurotomesode, Irotomesode: Fukuro-Obi in Gold, Silber oder Weiß, Nijūdaiko.
  • Hōmongi, Tsukesage: Fukuro-Obi oder edler Nagoya-Obi mit Metallfäden, Nijūdaiko oder Otaiko.
  • Iromuji: Nagoya-Obi; zur Teezeremonie gedeckt, ohne auffällige Muster.
  • Komon, Edo-Komon: Nagoya-Obi aus gefärbter Seide oder Tsumugi, legerer Hanhaba-Obi.
  • Yukata: Hanhaba-Obi, Heko-Obi; Kaku-Obi für Herren.
  • Mofuku: schwarzer Nagoya-Obi ohne Glanz, Otaiko.

Welche Kimonoarten es für Frauen gibt und zu welchem Anlass sie gehören, beschreibt der Beitrag zum Japanischer Kimono Damen.

Kimono Obi nach Jahreszeit: gefütterte Obi, Ro und Sha

Der Obi folgt demselben Kalender wie der Kimono. Von Oktober bis Mai werden gefütterte Brokat- und Seidenobi getragen, im Juni und September leichte einlagige Obi aus Hakata-Ori, Tsumugi oder dünner Seide, im Juli und August durchbrochene Obi aus Ro, Sha, Hanf oder Baumwoll-Chijimi. Motive werden der Jahreszeit vorausgeschickt: Kirschblüten im März, Schwertlilien im Mai, Wasser und Libellen im Hochsommer, Ahorn im Oktober, Schnee und Kamelie im Winter.

Muster und Symbolik am Kimono Gürtel

Bei Fukuro- und Nagoya-Obi wird nach der Verteilung des Musters unterschieden. Zentsū-gara ist über die ganze Länge gemustert und kann beliebig gebunden werden. Rokutsū-gara ist zu etwa sechzig Prozent gemustert; der Teil, der um den Körper läuft und unter der zweiten Lage verschwindet, bleibt frei. Otaiko-gara trägt das Muster nur dort, wo es sichtbar ist, auf der Trommel und vorne auf dem Bauchteil; beim Binden muss das vordere Motiv exakt platziert werden. Häufige Motive sind Kranich, Phönix (Hōō), Schildpatt (Kikkō), verkettete Kreise (Shippō) und Wellen. Bei Männern dominieren Streifen, das Dokko-Kenjō-Muster des Hakata-Obi und kleine geometrische Rapporte.

Gürtel um den Kimono: Reihenfolge beim Anlegen

Der sichtbare Obi ist die letzte von mehreren Lagen. Unter ihm liegen schmale Bänder, die den Kimono fixieren, bevor der eigentliche Gürtel um den Kimono gewickelt wird. Die Reihenfolge bei Damen:

  1. Unterwäsche (Hadajuban und Susoyoke) anziehen und die Taille bei Bedarf mit einem gefalteten Handtuch ausgleichen, damit der Rumpf zylindrisch wird.
  2. Den Nagajuban anlegen, die linke Seite über die rechte legen und mit einem Koshihimo und einem Datejime schließen.
  3. Den Kimono anziehen, auf Knöchellänge einstellen, links über rechts schließen und auf der Hüfte mit einem Koshihimo binden.
  4. Den überschüssigen Stoff als Ohashori glatt nach unten legen, mit einem zweiten Koshihimo unter der Brust sichern und das Datejime darüberlegen.
  5. Die Obiita einlegen oder mit ihrem Band befestigen, dann den Obi wickeln und binden, zuletzt Obiage und Obijime ordnen.

Bei Männern entfällt das Ohashori: Der Kimono wird auf Knöchellänge geschneidert, mit einem Koshihimo auf der Hüfte gebunden und direkt mit dem Kaku-Obi geschlossen. Beim Yukata genügen ein oder zwei Koshihimo und ein Hanhaba-Obi, wie im Beitrag zum Yukata Damen beschrieben.

Kimono Gürtel binden: Knoten für Damen

Damenknoten werden auf dem Rücken geformt. Die wichtigsten sind der Otaiko (Nagoya-Obi), der Nijūdaiko (Fukuro-Obi), der Bunko (Hanhaba-Obi) und die dekorativen Furisode-Knoten Fukura-Suzume und Tateya. Alle setzen voraus, dass der Kimono bereits mit Koshihimo und Datejime fixiert und die Obiita eingelegt ist.

Otaiko: den Kimonogürtel Schritt für Schritt zur Trommel binden

  1. Das schmale Ende (Te) etwa 50 cm lang über die linke Schulter legen, den Rumpfteil zweimal fest um die Taille wickeln, dabei die Obiita vorne unter der ersten Lage platzieren.
  2. Den breiten Teil (Tare) nach hinten führen, das Te darüber legen und beide einmal verkreuzen; das Te nach oben, das Tare nach unten ziehen und die Kreuzung festziehen.
  3. Das Tare ausbreiten, das Obimakura mit dem Obiage darum an die Innenseite legen und zusammen mit dem oberen Rand der Trommel auf den Rücken heben; die Kissenbänder vorne verknoten und unter den Obi schieben.
  4. Das Obiage vorläufig vorne verknoten. Den unteren Rand der Trommel auf Handbreite unterhalb des Obi-Unterrands legen, sodass das Tare-Ende (Tare-Saki) etwa 7–8 cm hervorschaut.
  5. Das Te von links nach rechts durch die Trommel führen, die Trommel seitlich glatt streichen, das Obijime durch die Trommel ziehen und vorne mittig verknoten; das Obiage ordnen und in den Obi stecken.

Bunko-Knoten: Obi Gürtel zum Yukata als Schleife binden

Das Te über die Schulter legen, den Hanhaba-Obi zweimal wickeln, das Tare unter dem Te hindurchziehen, aus dem Tare eine doppelte Schleife von 25–30 cm Breite falten, mit dem Te umwickeln, das Te-Ende nach unten in den Obi schieben und den Knoten im Uhrzeigersinn nach hinten drehen. Zuletzt werden die Schleifenflügel gefächert.

Furisode-Knoten am Kimono Obi: Fukura-Suzume und Tateya

Fukura-Suzume („plusteriger Spatz“) besteht aus einer flachen Trommel mit zwei ausgestellten Flügeln, Tateya aus einer großen diagonalen Schleife. Beide benötigen 450 cm Obi, ein Sanjūhimo (dreifache Gummikordel mit Clips), das die Falten hält, sowie eine zweite Person.

Kimono Gürtel binden: Knoten für Herren

Herrenknoten sind flach, sitzen tief und werden vor dem Körper geformt, dann nach hinten gedreht:

  • Kai-no-kuchi („Muschelmund“): der Standardknoten. Te auf halbe Breite falten und etwa 30 cm lang halten, Obi zweimal um die Hüfte wickeln, Tare nach oben durch beide Lagen ziehen, unter dem Te hindurch nach unten führen und zu einem quadratischen Knoten festziehen; danach im Uhrzeigersinn nach hinten und leicht zur Seite drehen.
  • Katabasami: der schnelle Alltagsknoten. Obi wickeln, das Tare-Ende einfach von oben zwischen die Lagen schieben; hält gut, wirkt leger und trägt beim Sitzen nicht auf.
  • Ichimonji: der Knoten unter dem Hakama. Eine waagerechte Schleife auf dem Rücken, auf der die Rückenplatte (Koshi-ita) des Hakama aufliegt.

Der Herrenobi sitzt richtig, wenn er vorne unterhalb des Bauchs liegt und hinten leicht höher, sodass er nach vorne kippt. Ein zu hoch sitzender Kaku-Obi gilt als weiblich und beengt beim Sitzen.

Zubehör zum Kimono Obi: Obiage, Obijime, Obidome, Obimakura, Obiita

  • Obiita: dünne Platte aus Kunststoff oder Pappe mit Stoffbezug, die vorne unter den Obi geschoben wird und Falten verhindert; für den Sommer mit Netzstruktur.
  • Obimakura: Kissen mit Bändern, das die Trommel des Otaiko stützt.
  • Obiage: Seidentuch, das das Obimakura umhüllt und oben aus dem Obi schaut.
  • Obijime: geflochtene Kordel (Kumihimo), die die Trommel schließt und vorne verknotet wird; flach (Hira-uchi) formell, rund (Maru-uchi) leger, mit Gold zu formellen Obi.
  • Obidome: Schmuckstück aus Lack, Perlmutt, Koralle oder Metall, das auf dem Obijime sitzt; nicht zur Teezeremonie, weil es Teeschalen zerkratzen kann.
  • Korin-Belt, Datejime, Koshihimo: halten Kragen und Kimono unter dem Obi; sie sind Unterbau, keine Gürtel im engeren Sinn.

Kimono Gürtel Obi zum Einhängen: der Tsuke-Obi

Ein Tsuke-Obi (auch Tsukuri-Obi oder Kantan-Obi) besteht aus zwei Teilen: einem Band für den Rumpf mit Klettverschluss oder Häkchen und einer vorgefertigten Trommel oder Schleife mit Drähten oder Bändern, die hinten eingehängt wird. Er lässt sich in wenigen Minuten ohne Hilfe anlegen und ist bei Hanhaba-Obi für Yukata, bei Nagoya-Obi für Anfängerinnen und bei Furisode-Knoten im Verleih verbreitet. Nachteile sind die begrenzte Anpassung an den Körper und dass ein zerschnittener Vintage-Obi nicht mehr klassisch gebunden werden kann.

Obi Gürtel als Modeaccessoire: Stoffgürtel im Obi-Stil

Außerhalb Japans bezeichnet „Obi-Gürtel“ meist keinen traditionellen Obi, sondern einen Stoffgürtel, der seine Form zitiert: breit an der Taille, ohne Schnalle, gebunden oder mit einer vorgeformten Schleife. Sie werden über Yukata, Kimonojacken, Kleidern und Mänteln getragen. Drei Bauarten sind verbreitet.

Vorgebundener Obi Gürtel mit großer Schleife

Er funktioniert wie ein vereinfachter Tsuke-Obi: ein Taillenband aus Stoff, meist 10 bis 15 cm breit, das vorne oder hinten mit Bändern, Haken oder Klettverschluss geschlossen wird, und eine fertig genähte, oft großvolumige Schleife, die angesteckt oder fest angenäht ist. Die Schleife hält ihre Form durch Einlagen oder feste Stoffe wie Satin, Brokatimitat oder dichte Baumwolle. Vorteil ist das Anlegen in ein bis zwei Minuten; Nachteil, dass Umfang und Knotenform nur begrenzt verstellbar sind. Entscheidend bei der Auswahl ist der Taillenumfang, den das Band abdeckt, meist 60 bis 100 cm.

Obi Gürtel zum Binden: die flache Stoffschärpe

Die Schärpe ist ein flacher Stoffstreifen von 5 bis 20 cm Breite und 180 bis 300 cm Länge, der ein- bis zweimal um die Taille gewickelt und vorne, seitlich oder hinten verknotet wird. Sie entspricht in der Handhabung dem Hanhaba-Obi, ist aber weicher und ohne Versteifung. Mit ihr lassen sich einfache Knoten, Schleifen und Wickelvarianten binden; Knoten und benötigte Längen erklärt der Beitrag zum Bindegürtel.

Obi Kimono Gürtel im Hanfu-Stil: breit und wendbar

Aus der chinesischen Hanfu-Mode stammt der Yaofeng, ein breiter, versteifter Taillengürtel von 12 bis 20 cm Höhe mit langen Bändern, die hinten gebunden werden und herabhängen. Moderne Varianten sind häufig wendbar: Vorder- und Rückseite zeigen zwei verschiedene Stoffe oder Farben, sodass ein Gürtel zu mehreren Kleidungsstücken passt. Die Silhouette ähnelt dem japanischen Obi, Herkunft, Bindeweise und Formalitätsregeln sind jedoch andere. Wie ein breiter Gürtel an der natürlichen Taille sitzt, erläutert der Beitrag zum Taillengürtel.

Gürteltyp Breite Verschluss Material Passt zu
Traditioneller Obi 9–34 cm Knoten, Obijime Seide, Brokat, Baumwolle Kimono, Yukata
Vorgebundener Obi-Gürtel mit Schleife 10–15 cm Bänder, Haken, Klett Satin, Baumwolle, Polyester Yukata, Kimonojacke, Kleid
Schärpe zum Binden 5–20 cm Knoten, Schleife Baumwolle, Satin, Viskose Kimonojacke, Kleid, Mantel
Breiter Wendegürtel (Hanfu-Stil) 12–20 cm Bänder hinten zwei Stofflagen, versteift Kleid, Hanfu, Kimonokleid
Ledergürtel mit Schnalle 2–8 cm Schnalle Leder, Kunstleder westliche Kleidung, nicht zum Kimono
Elastischer Taillengürtel 4–10 cm Haken, Metallschließe Gummiband mit Stoffbezug Kleider, Strick, nicht zum Kimono

Gürtel Kimono im westlichen Sinn: Bindegürtel an Kimonojacke und Kimonokleid

Westlich geschnittene Kimonojacken, Kimonokleider, Kimono-Bademäntel und Morgenmäntel haben keinen Obi, sondern einen Bindegürtel aus demselben Stoff, meist 4 bis 8 cm breit und 150 bis 200 cm lang, der durch Schlaufen läuft und vorne oder seitlich zur Schleife gebunden wird. Soll eine offene Kimonojacke tailliert wirken, wird ein Obi-Gürtel aus Stoff darüber getragen: Die Jacke wird vorne überlappend geschlossen, der Gürtel sitzt an der schmalsten Stelle der Taille. Beispiele für Wickelschnitte mit Bindegürtel zeigen die Beiträge zum Kimono Kleid und zum Kimono Damen; Kombinationen aus Oberteil, Hose und passendem Gürtel behandelt der Beitrag zum Kimono Set.

Kimono Gürtel im Judo, Karate und Aikidō: Budō-Obi und Kleidungs-Obi

Ein Teil der Suchanfragen nach dem Kimono Gürtel meint den Gürtel des Judo- oder Karateanzugs. Beide heißen auf Japanisch Obi, sind aber verschiedene Gegenstände. Der Budō-Obi ist ein etwa 4 cm breiter, mehrfach gesteppter Baumwollgürtel von 220 bis 320 cm Länge, der zweimal um die Hüfte gelegt und vorne mit einem flachen Kreuzknoten geschlossen wird. Seine Farbe zeigt den Grad (Kyū oder Dan). Der Anzug dazu heißt Judogi oder Karategi, nicht Kimono, auch wenn der Begriff umgangssprachlich verwendet wird.

Merkmal Kleidungs-Obi (Kimono) Budō-Obi (Judo, Karate, Aikidō)
Breite 9–34 cm 4–4,5 cm
Länge 340–450 cm 220–320 cm
Material Seide, Brokat, Baumwolle, Polyester gesteppte Baumwolle, Baumwolle-Polyester
Knoten hinten, dekorativ oder flach vorne, flacher Kreuzknoten
Bedeutung Formalität, Jahreszeit, Alter Graduierung (Kyū/Dan)
Kleidungsstück Kimono, Yukata, Hakama Judogi, Karategi, Keikogi

Kimono Obi kombinieren: Farbe, Kontrast, Proportion

Ein Obi wird selten Ton in Ton zum Kimono gewählt. Bewährt sind drei Wege: Kontrast (heller Obi auf dunklem Kimono oder umgekehrt), das Aufgreifen einer Nebenfarbe aus dem Kimonomuster oder ein neutraler Obi (Weiß, Gold, Silber, Schwarz) zu einem gemusterten Gewand. Zu großgemusterten Kimonos wird ein ruhiger Obi gewählt, zu einfarbigen ein ausdrucksstarker. Für Obi-Gürtel aus Stoff gilt dasselbe Prinzip: Kontrastfarbe zu einfarbigen Stücken, eine ruhige Farbe zu bunten Mustern.

Kimonogürtel kaufen: objektive Kriterien

  • Art und Formalität: Zu welchem Kimono soll der Obi passen? Fukuro für formell, Nagoya für Alltag, Hanhaba oder Heko für Yukata, Kaku für Herren.
  • Länge: Für Nijūdaiko und Furisode-Knoten mindestens 440 cm, für Otaiko 350 cm, für Bunko 360 cm; bei kräftiger Figur Überlänge.
  • Material: Seide und Brokat für Zeremonien, Hakata-Ori für festen Halt, Baumwolle und Polyester für Yukata und Einstieg.
  • Zustand bei Vintage-Ware: Knickstellen im Trommelbereich, angelaufene Metallfäden, Stockflecken auf der Rückseite, brüchige Kanten.
  • Steifigkeit: Ein zu weicher Fukuro-Obi hält keine Trommel; ein zu steifer Hanhaba-Obi lässt sich nicht zur Schleife falten.
  • Obi-Gürtel aus Stoff: abgedeckter Taillenumfang in cm, Breite, Verschlussart (Bänder, Haken, Klett), bei Schärpen die Gesamtlänge, bei Wendegürteln die Verarbeitung beider Seiten.
  • Zubehör: Obiage, Obijime, Obimakura und Obiita sind bei traditionellen Damenobi nötig und werden getrennt gekauft.

Kimono Obi pflegen und aufbewahren

  • Nach dem Tragen über Nacht über eine Stange oder einen breiten Bügel hängen, damit Feuchtigkeit entweicht; nicht in der Sonne.
  • Brokat- und Seidenobi nicht waschen; Flecken in die Fachreinigung geben. Baumwoll- und Polyesterobi sowie die meisten Stoffgürtel können von Hand in kaltem Wasser gewaschen und flach getrocknet werden; vorgeformte Schleifen nicht auswringen.
  • Entlang der vorhandenen Falten in drei oder vier Lagen zusammenlegen, den Trommelbereich möglichst ohne Knick; alternativ locker aufrollen.
  • Flach in Tatōshi-Papier oder einem Baumwolltuch aufbewahren, getrennt vom Kimono, ohne Plastikhülle.
  • Ein- bis zweimal im Jahr an trockenen Tagen auslegen und lüften (Mushiboshi), gemeinsam mit den Kimonos.

Kimono Gürtel gebraucht: Vintage-Obi erkennen und weiterverwenden

Gebrauchte Obi kommen in Japan in großer Zahl aus Nachlässen in den Handel. Ein Maru-Obi ist an der beidseitigen Musterung und dem hohen Gewicht zu erkennen, ein Fukuro-Obi an der schlichten Rückseite, ein Nagoya-Obi an der genähten schmalen Hälfte. Alte Stücke erkennt man an Blattgold auf Papier statt Lurex und an Art-déco-Mustern der Taishō- und frühen Shōwa-Zeit. Obi, die zum Tragen zu beschädigt sind, werden traditionell zu Tischläufern, Taschen, Kissenbezügen oder Wandbehängen umgearbeitet, weil der schwere Brokat formstabil ist.

Original Japan Kimonogürtel: Herkunft, Webereien und Erkennungsmerkmale

Ein original japanischer Kimono Gürtel stammt aus spezialisierten Obi-Webereien, vor allem aus Nishijin in Kyoto, Hakata in Fukuoka und Kiryū in Gunma. Erkennbar ist er an der Standardbreite von etwa 30 bis 31 cm beim Damenobi und 9 bis 10 cm beim Kaku-Obi, an der festen, in sich stabilen Webstruktur und an einem eingewebten Herstellerzeichen am Ende. Anders als westliche Stoffgürtel hat er keine Konfektionsgrößen.

Häufige Fragen zum Kimonogürtel

Wie heißt der Gürtel zum Kimono?

Obi. Das Wort bezeichnet alle Gürtelarten der japanischen Kleidung, vom breiten Damenobi über den schmalen Herrenobi bis zum Gürtel der Kampfkunstanzüge. Die schmalen Bänder unter dem Obi heißen Koshihimo und Datejime und zählen nicht als Obi. Zum Yukata gehört meist der schmalere Hanhaba-Obi.

Wie breit ist ein Kimonogürtel?

Damenobi sind 30 bis 31 cm breit (Fukuro, Nagoya), Hanhaba-Obi 15 bis 17 cm, Heko-Obi 30 bis 50 cm. Herrenobi (Kaku-Obi) messen 9 bis 10 cm. Der Budō-Gürtel aus Judo und Karate ist etwa 4 cm breit. Modische Obi-Gürtel aus Stoff liegen meist zwischen 5 und 20 cm.

Wie lang muss ein Obi Kimono sein?

Fukuro-Obi 420 bis 450 cm, Nagoya-Obi 340 bis 370 cm, Hanhaba-Obi 360 bis 450 cm, Kaku-Obi um 400 cm. Für aufwendige Knoten und Hüftumfänge über 100 cm werden längere Obi benötigt. Zu kurze Vintage-Obi lassen sich durch ein angenähtes Verlängerungsstück im unsichtbaren Rumpfteil retten.

Kann man einen Kimono Gürtel allein binden?

Otaiko, Bunko und Kai-no-kuchi ja, mit Übung und einem Spiegel. Viele Anfängerinnen binden die Trommel vorne und drehen den Obi anschließend nach hinten. Nijūdaiko ist allein möglich, aber anspruchsvoll; Furisode-Knoten brauchen eine zweite Person. Tsuke-Obi und vorgebundene Obi-Gürtel mit Schleife lassen sich ohne Übung allein anlegen.

Auf welcher Seite sitzt der Knoten beim Kimono Obi?

Bei Frauen mittig auf dem Rücken. Bei Männern hinten, leicht zur rechten oder linken Seite versetzt, nie genau über der Wirbelsäule. Ein vorne gebundener Damenobi ist historisch mit Kurtisanen der Edo-Zeit verbunden und heute fast nur bei Bühnenkostümen zu sehen.

Welcher Kimono Gürtel passt zum Yukata?

Hanhaba-Obi oder Heko-Obi für Frauen, Kaku-Obi oder Heko-Obi für Männer, Heko-Obi für Kinder. Fukuro- und Nagoya-Obi sind zum Yukata zu formell. Der Yukata wird ohne Obiage und Obijime getragen; ein schmaler Obijime als Zierde ist erlaubt. Ein vorgebundener Hanhaba-Obi mit Schleife ist eine verbreitete Alternative für Sommerfeste.

Ist der Judo-Gürtel ein Kimono Gürtel?

Beide heißen Obi, sind aber verschiedene Gegenstände. Der Judo- oder Karategürtel ist ein etwa 4 cm breiter Baumwollgürtel mit Graduierungsfarbe zum Trainingsanzug (Judogi, Karategi). Der Kimonogürtel ist der breite Seiden- oder Baumwollobi zum Kimono und Yukata, ohne Rangbedeutung, der hinten und nicht vorne geknotet wird.

Was ist mit „jap. Kimonogürtel“ im Kreuzworträtsel gemeint?

Umschreibungen wie „jap. Kimonogürtel“ oder „jap Seidengürtel“ haben in Kreuzworträtseln die Lösung OBI mit drei Buchstaben. Gemeint ist damit der Oberbegriff für alle Gürtel der japanischen Kleidung, nicht eine bestimmte Obi-Art wie Fukuro, Nagoya oder Kaku, denn das japanische Wort bedeutet allgemein „Band“.

Glossar: Kimonogürtel und Obi-Begriffe

  • Bunko-Musubi: Schleifenknoten des Hanhaba-Obi.
  • Fukuro-Obi: formeller Damenobi, vorne gemustert, hinten schlicht.
  • Hakata-Ori: feste Seidenweberei aus Fukuoka für Kaku- und Hanhaba-Obi.
  • Hanhaba-Obi: halbbreiter Obi für Yukata und legere Kimonos.
  • Heko-Obi: weicher, ungesteifter Stoffobi.
  • Kaku-Obi: fester, schmaler Herrenobi.
  • Koshihimo: schmales Bindeband, das Kimono und Nagajuban unter dem Obi hält.
  • Maru-Obi: beidseitig brokatgewebter, formellster Obi.
  • Nagoya-Obi: Alltagsobi mit vorgenähter schmaler Hälfte.
  • Nijūdaiko: doppelte Trommel mit dem Fukuro-Obi.
  • Obiage / Obijime / Obidome: Seidentuch, Kordel und Schmuckstück am Damenobi.
  • Obiita / Obimakura: Versteifungsplatte und Kissen unter dem Obi.
  • Ohashori: Stoffumschlag an der Hüfte des Damenkimonos, den der Obi teilweise verdeckt.
  • Otaiko: Trommelknoten, Standard beim Nagoya-Obi.
  • Tare / Te: das breite Knotenende und das schmale Anfangsende des Obi.
  • Tsuke-Obi: fertig gebundener Obi in zwei Teilen.

Der Kimono Gürtel ist damit das Bauteil, an dem sich Formalität, Jahreszeit und Können der Trägerin zeigen. Wer die Arten des Kimonogürtels, ihre Maße, die passenden Knoten und das Zubehör kennt und den traditionellen Obi von modischen Obi-Gürteln aus Stoff unterscheiden kann, wählt den passenden Gürtel zum Kimono, bindet ihn korrekt und erhält ihn über Jahre.