Japanisches Design
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Kimono-Ratgeber
Traditionelle japanische Kleidung: Haori, Hakama, Jinbei, Obi & Co.
Yukata oder Kimono? Was ist ein Yukata – Unterschiede, Anlässe und Anleitung
Was ist ein Kimono? Bedeutung, Geschichte und Formen
Häufige Fragen zum Kimono
Was ist der Unterschied zwischen Kimono und Yukata?
Der Yukata ist die leichte Sommervariante des Kimonos: meist aus Baumwolle, ungefüttert und einfacher zu tragen. Der klassische Kimono ist aufwendiger, oft gefüttert und aus Seide oder Brokat. Moderne Kimono-Jacken und Kimono-Morgenmäntel übernehmen den typischen Schnitt – gerade Linien, weite Ärmel, Gürtel – für den Alltag.
Wie trägt man einen Kimono im Alltag?
Kurze Kimonos und Haori-Jacken werden offen über T-Shirt und Jeans getragen, lange Kimonos als leichter Mantel oder mit Gürtel als Kleid. Am Strand ersetzt ein leichter Kimono die Tunika, zu Hause wird der Kimono-Morgenmantel zum bequemen Hausmantel.
Welche Größe sollte ich wählen?
Kimonos sind traditionell weit geschnitten. Auf jeder Produktseite findest du die verfügbaren Größen, meist S, M und L; der Schnitt ist bewusst locker. Bei Fragen zur Passform schreib uns gern vor der Bestellung.
Was ist ein Obi?
Der Obi ist der breite Gürtel, der Kimono oder Yukata an der Taille schließt. Es gibt ihn zum Binden oder vorgebunden mit fertiger Schleife – er passt auch als Taillengürtel zu Kleid oder Mantel.
Wie pflege ich meinen Kimono?
Beachte immer das Pflegeetikett. Leichte Stoffe wie Viskose oder Baumwolle mögen einen Schonwaschgang bei niedriger Temperatur; Satin und Seide am besten per Hand waschen und liegend trocknen.
Kimono kaufen – Ratgeber von Kimono Japan
Kimono kaufen bei Kimono Japan
Bei Kimono Japan finden Sie eine Auswahl an Kimonos, die sich an der japanischen Tradition orientieren und zugleich für den Alltag in Europa gedacht sind. Das Sortiment reicht vom leichten Sommermodell bis zum Kimono für ruhige Abende zu Hause.
Wer einen Kimono kaufen möchte, kann nach Zielgruppe und Verwendungszweck auswählen:
- Kimonos für Damen in langen und kurzen Schnitten
- Kimonos für Herren mit schlichten, klaren Linien
- Modelle für Kinder in kindgerechten Größen
Jede Produktseite enthält Angaben zu Material, Maßen und Pflege, damit Sie Ihre Entscheidung in Ruhe treffen können. Ergänzend finden Sie Yukatas, Haori, Obi-Gürtel sowie Morgen- und Bademäntel im Kimono-Stil. So lässt sich ein Kimono passend zum eigenen Stil und zur Jahreszeit auswählen.
Was ist ein Kimono?
Der Kimono ist das traditionelle Gewand Japans. Das Wort bedeutet wörtlich „Ding zum Anziehen“ und bezeichnete ursprünglich Kleidung im Allgemeinen. Seine heute bekannte Form entwickelte sich über mehrere Jahrhunderte und wurde vor allem in der Edo-Zeit verfeinert.
Typisch ist der T-förmige Schnitt: Der Stoff wird in geraden Bahnen verarbeitet, die Ärmel sind weit und oft lang, der Kragen verläuft als breites Band über die Vorderseite. Getragen wird der Kimono mit der linken über der rechten Seite und durch einen Gürtel, den Obi, geschlossen. Je nach Anlass wird er schmal und schlicht oder breit und kunstvoll gebunden.
Einen Überblick über traditionell inspirierte Modelle bietet die Kollektion japanische Kimonos. Dort stehen Muster und Farben im Mittelpunkt, die an klassische Motive wie Kraniche, Wellen oder Kirschblüten angelehnt sind.
Japanische Kimonos und ihre Formen
Unter dem Begriff Japan Kimono werden im Alltag verschiedene Kleidungsstücke zusammengefasst, die sich in Stoff, Länge und Anlass unterscheiden. Alle teilen den geraden Schnitt, werden aber zu ganz unterschiedlichen Gelegenheiten getragen:
- Yukata: ein leichter, meist aus Baumwolle gefertigter Sommerkimono, traditionell bei Festen und nach dem Bad getragen. Mehr dazu in der Kollektion Yukata.
- Haori: eine hüftlange Jacke, die offen über dem Kimono oder heute auch über moderner Kleidung getragen wird. Siehe Haori.
- Hanten: eine gefütterte, wärmende Jacke für kühlere Tage, ursprünglich Arbeits- und Hauskleidung.
- Kimono-Jacke: eine moderne Interpretation, die Schnittelemente des Kimonos mit westlicher Mode verbindet, etwa als leichte Jacke für Damen mit kurzen oder halblangen Ärmeln.
Den passenden Kimono finden
Bei der Auswahl eines Kimonos helfen drei Fragen: Welche Länge, welcher Stoff und für welchen Anlass?
- Länge: Ein langer Kimono reicht bis zu den Knöcheln oder Waden und wirkt fließend. Ein kurzer Kimono endet etwa an der Hüfte oder am Oberschenkel und lässt sich leichter kombinieren.
- Stoff: Baumwolle und Leinen sind atmungsaktiv, Satin und Viskose fallen weich, gefütterte Stoffe eignen sich für kältere Monate.
- Anlass: Für Strand und Urlaub bieten sich luftige Modelle an, für zu Hause bequeme Schnitte, für Veranstaltungen gemusterte Stücke mit Obi.
Maßtabellen auf den Produktseiten erleichtern die Wahl der Größe. Da Kimonos meist locker geschnitten sind, hilft ein Blick auf Gesamtlänge und Ärmelweite oft mehr als die übliche Konfektionsgröße.
Kimonos im Alltag kombinieren
Kimonos lassen sich gut in eine moderne Garderobe integrieren. Ein offen getragener kurzer Kimono ergänzt Jeans und ein schlichtes T-Shirt und dient an milden Tagen als leichte Übergangsjacke. Mit einem Gürtel in der Taille entsteht eine klarere Silhouette, die auch zu Kleidern oder weiten Hosen passt.
Im Sommer ist der Kimono ein praktischer Begleiter am Wasser: Ein leichter Strand-Kimono lässt sich über Badebekleidung ziehen und schützt vor direkter Sonne.
Für Herren eignen sich einfarbige Modelle oder dezente Muster, die über Hemd oder Shirt getragen werden. Wichtig ist ein ausgewogenes Verhältnis: Ist der Kimono auffällig gemustert, wirken ruhige Basisteile darunter meist stimmiger. Auch Accessoires wie ein schmaler Obi oder schlichter Schmuck setzen Akzente, ohne vom Kleidungsstück abzulenken.
Kimono für Zuhause
Viele Menschen tragen den Kimono vor allem in den eigenen vier Wänden. Der gerade Schnitt, die weiten Ärmel und der einfache Bindegürtel machen ihn zu einem bequemen Kleidungsstück für den Morgen oder den Abend.
- Ein Morgenmantel im Kimono-Stil aus Satin oder Baumwolle eignet sich für Frühstück und Entspannung.
- Ein Bademantel in Kimono-Form aus saugfähigem Material wird nach dem Duschen oder in der Sauna getragen.
- Ein Kimono-Pyjama kombiniert ein Oberteil mit Wickelschnitt und eine passende Hose für die Nacht.
Leichte Stoffe sind für warme Monate geeignet, dichtere Gewebe für die kalte Jahreszeit. Auch für Kinder gibt es Kimonos in kleinen Größen, die sich zum Spielen und Entspannen eignen.
Kimono richtig pflegen
Die passende Pflege hängt vom Material ab. Maßgeblich sind immer die Angaben auf dem Pflegeetikett des jeweiligen Kimonos.
- Baumwolle und Leinen: in der Regel bei niedriger Temperatur waschbar; auf links drehen schont Farben und Drucke.
- Satin und Viskose: am besten im Schonwaschgang oder von Hand, ohne starkes Auswringen.
- Trocknen: liegend oder auf einem breiten Bügel an der Luft, nicht in direkter Sonne.
- Bügeln: bei geringer Hitze, empfindliche Stoffe mit einem Tuch dazwischen.
Zum Aufbewahren wird der Kimono entlang der Nähte gefaltet oder hängend gelagert. So bleiben Form und Stoff lange erhalten und das Kleidungsstück lässt sich über viele Jahre tragen. Zedernholz oder Lavendelsäckchen im Schrank halten Motten fern, ohne den Stoff zu belasten.










































































































































































































































































































































































































































