Kimono Morgenmantel Damen
Kimono Morgenmantel Damen – Ratgeber & Wissenswertes
Ein Kimono Morgenmantel ist ein leichter Hausmantel im Schnitt des japanischen Kimonos: gerade Vorderteile, die sich überlappen, ein schmaler Kragenstreifen oder ein flach umgelegtes Revers, weite Ärmel und ein Bindegürtel aus demselben Stoff. Anders als der Bademantel besteht er nicht aus saugfähigem Frottee, sondern aus glatten oder fließenden Geweben wie Seide, Satin, Viskose, Baumwollbatist oder Musselin. Er wird morgens über dem Nachthemd oder Pyjama getragen, am Abend nach dem Umziehen, im Hotelzimmer oder beim Ankleiden vor einem Anlass. Weil er kaum Feuchtigkeit aufnimmt, ersetzt er keinen Bademantel; seine Aufgabe ist es, leicht zu wärmen, zu bedecken und sich mit einem Griff öffnen und schließen zu lassen.
Dieser Text beschreibt die Herkunft des Schnitts aus dem japanischen Nemaki und dem Hotel-Yukata, den Unterschied zu Bademantel, Kimonojacke und Kimonokleid, die üblichen Stoffe mit ihren Eigenschaften, Angaben zu Momme und Flächengewicht, Längen und Größen in Zentimetern, das Binden des Gürtels, die Pflege von Seide, Satin und Viskose sowie passende Anlässe und Jahreszeiten. Am Ende stehen Antworten auf häufige Fragen und ein Glossar der japanischen und textilen Fachbegriffe.
Was ist ein Kimono Morgenmantel?
Der Begriff setzt sich aus zwei Teilen zusammen: „Kimono“ bezeichnet den Schnitt, „Morgenmantel“ die Funktion. Ein Kimono-Morgenmantel ist also ein Morgenmantel, dessen Konstruktion dem japanischen Wickelgewand folgt. Kennzeichnend sind rechteckige Schnittteile ohne Abnäher, ein durchgehender Kragen (Eri), der von Saum zu Saum um den Nacken läuft, gerade angesetzte Ärmel und ein Gürtel in Taillenhöhe. Es gibt keine Knöpfe, keinen Reißverschluss und keine Kapuze. Die Länge reicht je nach Modell von der Mitte des Oberschenkels bis zum Knöchel.
Im Handel und in Suchanfragen erscheinen mehrere Wortstellungen für dasselbe Kleidungsstück: Morgenmantel Kimono, Kimono Morgenmantel Damen oder Morgenmantel Kimono Damen. Ältere deutsche Bezeichnungen sind Hausmantel, Morgenrock und, bei sehr leichten, oft transparenten Ausführungen, Negligé. Im Englischen ist ein eigenes Wort üblich, das im deutschen Sprachraum vor allem in Produktlisten auftaucht; im Text wird hier die deutsche Bezeichnung verwendet.
Kimono Morgenmantel und Nemaki: Herkunft in Japan
In Japan gibt es kein Kleidungsstück, das dem europäischen Morgenmantel eins zu eins entspricht. Die nächsten Verwandten sind der Nemaki, ein schlichtes Schlaf- und Hausgewand aus Baumwolle, und der Yukata, der ungefütterte Sommerkimono, der in Gasthäusern und Thermalhotels als Hauskleidung dient. Beide werden nicht über dem Pyjama, sondern anstelle eines Pyjamas getragen. Der europäische Kimono-Morgenmantel übernimmt den Schnitt dieser Gewänder, wird aber über der Nachtwäsche als zusätzliche Schicht genutzt.
Nemaki und Yukata im Ryokan: der japanische Kimono Morgenmantel
Wer in einem Ryokan übernachtet, findet im Zimmer einen gefalteten Yukata mit schmalem Gürtel, häufig zusammen mit einer kurzen Überjacke (Haori oder im Winter der wattierte Tanzen). Der Yukata wird nach der Ankunft angezogen und bis zur Abreise getragen: beim Abendessen, im Gemeinschaftsbad auf dem Weg zum Wasser, beim Schlafen und beim Frühstück. In Geschäftshotels liegt statt des Yukata meist ein Nemaki bereit, oft aus Waffelpiqué oder glatter Baumwolle, knielang und mit Dreiviertelärmeln. Dieses Hotelgewand ist die direkte Vorlage für viele Morgenmäntel im Kimonoschnitt, die heute in Europa verkauft werden.
Kimono als Morgenmantel in Europa: Japonismus und Art déco
Nach der Öffnung Japans in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gelangten Kimonos als Sammlerstücke und Hauskleidung nach Europa. Getragen wurden sie zunächst von Künstlern und wohlhabenden Frauen als „Teegewand“ zu Hause, weil sie ohne Korsett auskamen. In den 1920er-Jahren übernahmen europäische Modehäuser den geraden Schnitt für Hausmäntel aus Seide und Kunstseide; Muster mit Kranichen, Chrysanthemen und Wellen wurden auf europäischen Stoffen gedruckt. Aus dieser Zeit stammt die Verbindung von Kimonoschnitt und Morgenmantel, die bis heute besteht.
Morgenmantel Kimono oder Kimono Bademantel: der Unterschied
Beide Kleidungsstücke teilen den Schnitt und werden häufig verwechselt. Der Unterschied liegt im Stoff und damit im Zweck. Ein Bademantel besteht aus Frottee, Waffelpiqué oder mehrlagigem Musselin, wiegt zwischen 200 und 450 g/m² und nimmt Wasser von der Haut auf. Ein Morgenmantel Kimono besteht aus Seide, Satin, Viskose, Batist oder dünnem Jersey, wiegt meist zwischen 60 und 180 g/m² und wird auf trockener Haut oder über der Nachtwäsche getragen. Wer beides in einem Stück sucht, wird bei dünnem Musselin fündig, der etwas Feuchtigkeit aufnimmt und dennoch leicht fällt. Ausführliche Informationen zu saugfähigen Modellen für Bad und Sauna stehen unter Kimono Bademantel Damen.
| Merkmal | Kimono-Morgenmantel | Kimono-Bademantel |
|---|---|---|
| Stoff | Seide, Satin, Viskose, Batist, Musselin, Jersey | Frottee, Waffelpiqué, Velours, Musselin mehrlagig |
| Flächengewicht | 60–180 g/m² | 200–450 g/m² |
| Feuchtigkeitsaufnahme | Gering | Hoch |
| Getragen über | Nachtwäsche, Unterwäsche | Nackter Haut nach dem Bad |
| Typische Länge | Knie bis Knöchel | Oberschenkel bis Wade |
| Wäsche | 30 °C, Handwäsche oder Feinwäsche | 40–60 °C |
| Faltvolumen | Sehr gering | Mittel bis hoch |
Kimono Morgenmantel, Kimonojacke oder Kimonokleid?
Drei Kleidungsstücke mit Kimonoschnitt werden im Alltag oft verwechselt. Die Kimonojacke ist kurz, endet an Hüfte oder Oberschenkel, wird offen oder mit schmalem Gürtel über Kleidung getragen und ist für das Verlassen des Hauses gedacht. Das Kimonokleid ist ein Wickelkleid mit Kimonoärmeln, meist mit Innenband und festem Verschluss, ebenfalls Straßenkleidung. Der Kimono Morgenmantel dagegen bleibt im Haus: Er ist länger als eine Jacke, leichter als ein Kleid, hat keinen Innenverschluss und ist aus Stoffen gefertigt, die für Sitzen und Liegen angenehm sind, aber nicht für Wind und Regen. Ein Morgenmantel aus blickdichtem Baumwollsatin lässt sich im Sommer mit Gürtel auch als Hauskleid tragen; ein Modell aus dünner Seide bleibt Hauskleidung.
Schnitt und Merkmale beim Morgenmantel Kimono Damen
Der Kimonoschnitt besteht aus wenigen rechteckigen Teilen: zwei Vorderteile, ein Rückenteil (bei traditionellen Kimonos aus zwei Bahnen mit Mittelnaht), zwei Ärmel, ein Kragenstreifen und ein Gürtel. Die Schulternaht liegt tiefer als bei westlichen Schnitten oder fehlt ganz, weil Vorder- und Rückenteil in einem Stück über die Schulter laufen. Dadurch entsteht der typische weiche Fall an Schulter und Oberarm. Eine Taillierung gibt es nicht; die Silhouette entsteht allein durch den Gürtel.
Kragen und Revers am Kimono Morgenmantel
Der klassische Kimonokragen ist ein 5 bis 7 cm breiter Streifen, der doppelt gelegt und von Saum zu Saum angenäht wird. Er liegt flach am Hals und bildet vorn ein V. Viele europäische Modelle tragen stattdessen ein Schalrevers, das nach außen umgelegt wird und den Halsausschnitt betont; es ist wärmer und passt besser zu schweren Satinqualitäten. Bei Seide wird der Kragen häufig aus demselben Stoff gearbeitet, bei bedruckten Stoffen aus einem unifarbenen Kontraststoff, damit das Muster am Hals nicht bricht.
Ärmel: Tamoto-Beutel oder gerader Kimono-Ärmel
Beim traditionellen Frauenkimono hängt der Ärmel als Beutel (Tamoto) bis zur Hüfte oder weiter herab. Bei Morgenmänteln wird dieser Beutel selten übernommen, weil er beim Kochen, Lesen oder Händewaschen stört. Üblich sind gerade, weite Ärmel in Dreiviertellänge oder in voller Länge mit einer Ärmelweite von 30 bis 45 cm am Saum. Modelle mit Tamoto-Ärmeln sind für das Ankleiden vor einer Feier oder für Fotos gedacht und weniger für den Alltag am Frühstückstisch.
Gürtel, Schlaufen, Innenband beim Kimono Morgenmantel Damen
Der Gürtel eines Morgenmantels ist schmaler als der eines Bademantels, meist 3 bis 6 cm breit und 180 bis 220 cm lang, damit er zweimal um die Taille gelegt werden kann. Seitliche Schlaufen halten ihn in Position. Ein Innenband, das das innere Vorderteil an der Seitennaht fixiert, ist bei glatten Stoffen wie Satin und Seide sinnvoll, weil diese leichter verrutschen als Baumwolle. Wer den Stoffgürtel gegen einen breiteren Bindegürtel im Stil eines Obi tauschen möchte, findet Erläuterungen zu Breiten und Bindearten unter Kimono Gürtel.
Materialien für den Kimono Morgenmantel im Vergleich
Der Stoff bestimmt Fall, Wärme, Pflegeaufwand und Preisniveau. Die folgende Tabelle nennt die gängigen Materialien mit ihren wesentlichen Eigenschaften; die Angaben zum Flächengewicht sind übliche Bereiche.
| Material | Flächengewicht (ca.) | Griff und Fall | Wärme | Pflege | Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|
| Seidensatin (Charmeuse) | 60–90 g/m² (16–22 Momme) | Glatt, glänzend, fließend | Gering, temperaturausgleichend | Handwäsche 30 °C | Empfindlich gegen Wasserflecken und Sonne |
| Crêpe de Chine (Seide) | 50–80 g/m² | Matt, leicht körnig, weich | Gering | Handwäsche 30 °C | Knittert weniger als Satin |
| Habotai (Seide) | 30–60 g/m² | Dünn, glatt, leicht transparent | Sehr gering | Handwäsche 30 °C | Oft für Futter oder Sommer |
| Polyestersatin | 80–120 g/m² | Glatt, starker Glanz, etwas steifer | Gering, staut Wärme | Maschine 30 °C | Pflegeleicht, lädt sich statisch auf |
| Viskose (Twill, Satin, Crêpe) | 90–140 g/m² | Weich, fließend, kühl | Gering bis mittel | Maschine 30 °C, Feinwäsche | Knittert, nass empfindlich |
| Baumwollbatist, Popeline | 80–130 g/m² | Glatt, leicht knisternd | Mittel | Maschine 40 °C | Blickdicht, bügelbar |
| Musselin (Doppelgaze) | 100–160 g/m² | Weich, luftig, gekreppt | Mittel | Maschine 40 °C | Nimmt etwas Feuchtigkeit auf |
| Jersey, Modal | 120–180 g/m² | Dehnbar, weich, schwer fallend | Mittel | Maschine 40 °C | Formstabil, für Herbst und Winter |
Morgenmantel Kimono Damen: Crêpe de Chine, Habotai und Atlasbindung
Seide ist die traditionelle Faser des Kimonos und wird in verschiedenen Bindungen verarbeitet. Seidensatin, im Handel oft als Charmeuse bezeichnet, hat eine glänzende und eine matte Seite und fällt schwer und fließend. Crêpe de Chine ist durch stark gedrehte Schussfäden matt und leicht körnig, knittert weniger und fühlt sich trockener an. Habotai ist ein dünnes, glattes Gewebe in Leinwandbindung, das für sehr leichte Sommermäntel oder als Futter genutzt wird. Seide reguliert Temperatur, ist im Sommer kühl und im Winter leicht wärmend, reagiert aber empfindlich auf Wasser, Schweiß, Parfüm und Sonnenlicht. Weitere Ausführungen zu Seidenkimonos für Frauen finden sich unter Kimono Seide Damen.
Satin aus Polyester und Viskose beim Kimono Morgenmantel Damen
Satin bezeichnet eine Bindung, nicht eine Faser. Polyestersatin ist der häufigste Stoff für Morgenmäntel im Kimonoschnitt: Er glänzt stärker als Seide, ist reißfest, farbecht und maschinenwaschbar, nimmt jedoch kaum Feuchtigkeit auf und lädt sich in trockener Heizungsluft statisch auf. Viskosesatin liegt zwischen beiden: Er ist atmungsaktiver als Polyester, fällt weicher, knittert aber und ist im nassen Zustand empfindlich. Wer den Griff von Seide ohne deren Pflegeaufwand sucht, wählt Viskose oder Modal; wer vor allem Pflegeleichtigkeit sucht, Polyester. Details zu Satinmodellen stehen unter Kimono Satin Damen.
Baumwolle, Musselin, Leinen und Jersey beim Kimono-Morgenmantel
Baumwollbatist und Popeline ergeben leichte, blickdichte Morgenmäntel, die bei 40 °C gewaschen und gebügelt werden können. Musselin aus doppelt gewebter Gaze ist luftig, weich und leicht gekreppt, nimmt etwas Feuchtigkeit auf und eignet sich für Sommer und Wochenbett. Leinen ist kühl, knittert stark und wird eher für Sommermäntel im Yukata-Stil verwendet. Jersey aus Baumwolle oder Modal ist dehnbar und fällt schwer; er wird für Herbst und Winter gewählt, wenn der Mantel länger getragen wird und wärmen soll.
Momme, Fadendichte und Flächengewicht beim Kimono Morgenmantel
Bei Seide wird das Gewicht in Momme (mm) angegeben, einer japanischen Einheit: 1 Momme entspricht etwa 4,3 g/m². Seidensatin für Morgenmäntel liegt üblicherweise zwischen 16 und 22 Momme, also 69 bis 95 g/m². Unter 16 Momme ist der Stoff leicht transparent und wenig strapazierfähig; über 22 Momme wird er schwer und teurer. Bei Baumwolle wird häufig die Fadendichte genannt (Fäden pro Quadratzoll oder Quadratzentimeter); für Batist sind Werte um 100 bis 150 Fäden pro Zoll üblich. Für Polyester und Viskose ist das Flächengewicht in g/m² die verlässlichste Angabe. Diese Zahlen sagen mehr über Fall und Haltbarkeit aus als Adjektive in Produktbeschreibungen.
Kimono Morgenmantel Damen lang: Längen von kurz bis bodenlang
Die Länge wird als Rückenlänge vom Halsansatz bis zum Saum gemessen. Kurze Modelle enden auf der Mitte des Oberschenkels bei etwa 80 bis 90 cm, knielange bei 95 bis 105 cm, wadenlange bei 110 bis 125 cm und bodenlange bei 130 bis 145 cm, jeweils bezogen auf eine Körpergröße um 165 bis 170 cm. Ein Kimono Morgenmantel Damen lang in Wadenlänge ist die häufigste Ausführung, weil er beim Sitzen die Knie bedeckt und beim Treppensteigen nicht unter die Füße gerät. Bodenlange Modelle aus Satin oder Seide sind für das Ankleiden vor einer Feier oder für Fotos gedacht und werden im Alltag oft als zu lang empfunden.
Morgenmantel Kimono Damen lang oder kurz?
- Kurz (80–90 cm): warme Wohnung, Sommer, Kombination mit Shorts-Pyjama oder Nachthemd; wenig Stoff, trocknet schnell.
- Knielang (95–105 cm): ganzjährig, Hotelzimmer, Frühstück; gute Bewegungsfreiheit.
- Wadenlang (110–125 cm): Herbst und Winter, längeres Tragen am Morgen, Wochenbett.
- Bodenlang (130–145 cm): Ankleiden vor Hochzeit oder Feier, Fotos; Saum kann beim Gehen aufgenommen werden müssen.
Bei Körpergrößen unter 160 cm sollte die Rückenlänge etwa 5 cm kürzer gewählt werden als in den Tabellen angegeben, bei Größen über 175 cm etwa 5 cm länger. Weitere Hinweise zu langen Schnitten stehen unter Kimono Damen Lang.
Größentabelle für den Kimono Morgenmantel Damen in cm
Weil der Kimonoschnitt keine Abnäher hat, wird die Größe vor allem über die Gesamtweite in Brusthöhe und die Rückenlänge bestimmt. Die folgenden Werte sind übliche Fertigmaße für wadenlange Modelle; Hersteller weichen um einige Zentimeter ab.
| Größe | Konfektionsgröße (DE) | Brustumfang Körper | Gesamtweite Mantel | Rückenlänge | Ärmellänge ab Schulter |
|---|---|---|---|---|---|
| XS | 32–34 | 78–84 cm | 104–110 cm | 112 cm | 36 cm |
| S | 36 | 84–88 cm | 110–116 cm | 114 cm | 37 cm |
| M | 38–40 | 88–96 cm | 116–124 cm | 116 cm | 38 cm |
| L | 42–44 | 96–104 cm | 124–132 cm | 118 cm | 39 cm |
| XL | 46–48 | 104–112 cm | 132–140 cm | 120 cm | 40 cm |
| XXL | 50–52 | 112–120 cm | 140–148 cm | 122 cm | 41 cm |
Wie fällt ein Morgenmantel Kimono Damen aus?
Die Gesamtweite sollte mindestens 24 bis 28 cm über dem Brustumfang liegen, damit sich die Vorderteile beim Sitzen noch überlappen. Glatte Stoffe wie Satin und Seide öffnen sich leichter als Baumwolle; hier ist eine großzügigere Überlappung sinnvoll. Viele Modelle werden nur in einer oder zwei Größen angeboten („Einheitsgröße“ entspricht meist 36 bis 42). Wer zwischen zwei Größen liegt, wählt bei Seide und Viskose die größere, weil die Stoffe beim Waschen leicht eingehen; bei Polyester die kleinere, weil er formstabil bleibt.
Kimono Morgenmantel anziehen und binden
Das Anlegen dauert wenige Sekunden, doch ein paar Handgriffe sorgen dafür, dass der Mantel geschlossen bleibt und der Kragen flach liegt.
- Den Mantel überziehen und den Kragen so legen, dass die Mittelnaht des Rückens auf der Wirbelsäule sitzt.
- Bei Modellen mit Innenband: das rechte Vorderteil an den Körper legen und das Band an der linken Seitennaht verknoten.
- Das linke Vorderteil darüberlegen (links über rechts, wie bei allen japanischen Wickelgewändern).
- Den Gürtel durch die Schlaufen führen, hinter dem Rücken kreuzen und vorn zurückführen.
- Einen flachen Knoten oder eine Schleife leicht seitlich der Körpermitte binden; ein mittig sitzender dicker Knoten drückt beim Sitzen.
- Den Kragen glatt streichen und die Ärmel so ausrichten, dass die Schulterlinie nicht verrutscht.
Bei sehr glatten Stoffen hält ein doppelter Knoten besser als eine Schleife. Wer den Mantel offen trägt, sollte den Gürtel durch die Schlaufen ziehen und hinten verknoten, damit er nicht herunterhängt.
Kimono Morgenmantel Damen waschen und pflegen
Da ein Morgenmantel über Nachtwäsche getragen wird, muss er deutlich seltener gewaschen werden als ein Bademantel; je nach Nutzung reichen ein bis zwei Wäschen im Monat. Zwischen den Tragetagen wird er auf einen breiten Bügel gehängt und gelüftet. Die Pflege richtet sich nach der Faser.
Kimono Morgenmantel aus Seide waschen
- Handwäsche in lauwarmem Wasser bis 30 °C mit einem Feinwaschmittel für Seide oder Wolle, ohne Enzyme und ohne Bleiche.
- Nicht einweichen, nicht reiben, nicht wringen; nach zwei bis drei Minuten in klarem Wasser spülen.
- Ein Schuss Essig im letzten Spülwasser neutralisiert Waschmittelreste und erhält den Glanz.
- In ein Handtuch rollen, leicht drücken, liegend oder auf einem breiten Bügel im Schatten trocknen.
- Bügeln auf niedrigster Stufe von links, solange der Stoff noch leicht feucht ist; kein Dampf auf Seidensatin.
Morgenmantel Kimono aus Satin und Viskose pflegen
- Polyestersatin: Feinwäsche 30 °C im Wäschenetz, niedrige Schleuderzahl, kein Trockner, kein Weichspüler; bügeln auf Stufe 1 von links.
- Viskose: Feinwäsche 30 °C, Wäschenetz, maximal 600 Umdrehungen; nass nicht dehnen, in Form ziehen und hängend trocknen; bügeln auf Stufe 2 leicht feucht.
- Bedruckte Stoffe auf links drehen, damit der Druck nicht an der Trommel reibt.
- Gürtel vor dem Waschen aus den Schlaufen ziehen und locker verknoten.
Kimono-Morgenmantel bügeln, lagern, Mottenschutz
Seide und Viskose werden auf links und leicht feucht gebügelt, Baumwolle rechts mit Dampf, Polyester nur auf niedrigster Stufe. Gelagert wird der Mantel hängend auf einem breiten Bügel oder liegend gefaltet in atmungsaktivem Baumwollstoff, nicht in Plastik. Seide ist als tierische Faser anfällig für Kleidermotten; Zedernholz oder Lavendelsäckchen im Schrank und gelegentliches Lüften beugen vor. Vor der Sommerpause wird der Mantel gewaschen, weil Hautfette und Parfümreste Motten anziehen und mit der Zeit gelbe Flecken hinterlassen.
Farben und Muster beim Kimono Morgenmantel
Morgenmäntel im Kimonoschnitt greifen häufig japanische Motive auf: Kraniche (Tsuru), Chrysanthemen (Kiku), Kirschblüten (Sakura), Koi, Wellen (Seigaiha) und Pfingstrosen (Botan). Diese Muster stammen aus dem Repertoire des Kimonos und tragen dort saisonale Bedeutungen; auf einem europäischen Hausmantel werden sie unabhängig von der Jahreszeit getragen. Daneben gibt es unifarbene Modelle in Schwarz, Champagner, Altrosa, Salbei, Nachtblau und Bordeaux, die vor allem in Satin und Seide verbreitet sind. Blumendrucke auf Viskose und Baumwolle sind eher europäisch geprägt; eine Übersicht über florale Muster steht unter Blumen Kimono. Bei bedruckter Seide ist auf die Druckart zu achten: Digitaldruck ist scharf und farbintensiv, aber empfindlicher gegen Reibung als eingewebte Jacquardmuster.
Kimono Morgenmantel nach Jahreszeit
Ein Morgenmantel wird ganzjährig getragen, aber Stoff und Länge sollten zur Raumtemperatur passen.
- Frühling: Viskose, Crêpe de Chine, Baumwollbatist in Knielänge; leichte Wärme am Morgen.
- Sommer: Habotai, leichter Musselin, Leinen oder Baumwollvoile, kurz oder knielang; blickdichte Stoffe für den Balkon.
- Herbst: Seidensatin ab 19 Momme, Viskosetwill, wadenlang.
- Winter: Jersey, Modal, gefütterter Satin oder Baumwollflanell, wadenlang bis bodenlang; ergänzend Wollsocken, da der Kimonoschnitt die Beine nicht wärmt.
In Altbauwohnungen mit kühlen Fluren wird im Winter häufig ein leichter Morgenmantel unter einer Strickjacke oder einem Haori getragen, statt auf einen dicken Frotteemantel zu wechseln.
Anlässe für den Morgenmantel Kimono: Morgen, Hotel, Hochzeitsvorbereitung
Der klassische Einsatz ist der Morgen zwischen Aufstehen und Ankleiden sowie der Abend nach dem Umziehen. Darüber hinaus haben sich einige Anlässe etabliert, bei denen der Kimonoschnitt praktische Vorteile hat:
- Ankleiden vor Hochzeit oder Feier: Der Mantel lässt sich ohne Überkopfbewegung ausziehen, Frisur und Make-up bleiben unberührt; unifarbener Satin ist hier üblich, häufig in Champagner oder Weiß für die Braut und in einer zweiten Farbe für Begleiterinnen.
- Hotelaufenthalt und Reise: Seide und Viskose wiegen wenig, lassen sich flach falten und knittern bei sachgemäßer Verpackung wenig; ein knielanges Modell passt in eine Seitentasche des Koffers.
- Wochenbett und Krankenhaus: Vorn offene Schnitte aus Baumwolle oder Musselin erleichtern das Stillen und das Anziehen; Baumwolle ist bei 40 °C waschbar.
- Arbeiten im Homeoffice: Ein blickdichter Baumwoll- oder Jerseymantel in Knielänge über Pyjama oder Leggings, wenn morgens noch nicht umgezogen wird.
Kimono Morgenmantel Damen auswählen: objektive Kriterien
- Faser und Bindung: Seide (Satin, Crêpe de Chine, Habotai), Polyestersatin, Viskose, Baumwolle, Musselin oder Jersey; die Angabe „Satin“ allein sagt nichts über die Faser aus.
- Gewicht: Momme bei Seide (16–22 üblich), g/m² bei allen anderen Stoffen.
- Rückenlänge und Gesamtweite in cm, nicht nur die Größenbezeichnung.
- Blickdichtigkeit: Helle Seide und Habotai unter 16 Momme sind transparent; für Balkon oder Hotelflur ist ein dunklerer Ton oder ein gefüttertes Modell praktischer.
- Verarbeitung: französische Nähte oder eingefasste Kanten bei Seide, Innenband bei glatten Stoffen, Gürtelschlaufen, Kragen aus doppeltem Stoff.
- Pflegekennzeichnung: Handwäsche, Feinwäsche 30 °C oder 40 °C.
- Druckart bei gemusterten Stoffen: Digitaldruck, Siebdruck oder eingewebtes Muster.
Morgenmantel Kimono, Kimonos Morgenmantel: Schreibweisen und Suchbegriffe
Die Wortstellung ist im Deutschen frei: Morgenmantel Kimono betont die Funktion, Kimono Morgenmantel den Schnitt. Auch die Pluralform kommt vor, etwa in der Anfrage Kimonos Morgenmantel, wenn mehrere Modelle verglichen werden. Korrekt zusammengeschrieben lautet das Wort Kimono-Morgenmantel oder Kimonomorgenmantel; die Bindestrichform ist üblicher. Abzugrenzen sind einige Begriffe: Der Hausmantel ist der Oberbegriff für alle Mäntel, die nur im Haus getragen werden; der Morgenrock ist ein älteres Wort für dasselbe Kleidungsstück; das Negligé bezeichnet einen sehr leichten, oft transparenten Mantel aus Chiffon oder Spitze, der zur Dessous-Kategorie gezählt wird; die Kimonojacke ist Oberbekleidung für draußen; der Yukata ist ein vollständiges Gewand, das nicht über Nachtwäsche getragen wird.
Kimono Morgenmantel Damen und Nachtwäsche: Kombination mit Pyjama und Nachthemd
Ein Morgenmantel wird über der Nachtwäsche getragen, und die Kombination bestimmt den Tragekomfort. Zu einem Satinmantel passt ein Satinpyjama oder ein Nachthemd aus demselben Material, weil glatte Stoffe aufeinander gleiten und nicht verrutschen. Baumwollpyjamas unter Seide funktionieren ebenfalls; Wollstrick unter Seide erzeugt Reibung und kann Fäden ziehen. Wer ein aufeinander abgestimmtes Set sucht, findet Informationen zu Zweiteilern und Schlafgewändern im Kimonoschnitt unter Kimono Pyjama. Farblich werden Mantel und Pyjama entweder Ton in Ton oder mit einem einfarbigen Pyjama unter einem gemusterten Mantel kombiniert; zwei verschiedene Muster übereinander wirken unruhig.
Verwandte Gewänder: Yukata, Nagajuban, Haori und der Kimono Morgenmantel
Wer sich mit dem Kimonoschnitt beschäftigt, stößt auf mehrere japanische Gewänder, die dem Morgenmantel ähneln. Der Yukata ist ein ungefütterter Baumwollkimono, der als Hauskleidung und Sommerkleidung dient; er ist länger, wird mit Obi gebunden und am Saum auf Knöchellänge gerafft. Der Nagajuban ist das Unterkimono aus Seide oder Baumwolle, das unter dem eigentlichen Kimono getragen wird; in Schnitt und Stoff ist er einem leichten Morgenmantel sehr ähnlich, hat aber einen austauschbaren Kragen (Han-Eri). Der Haori ist eine kurze Überjacke, die offen getragen wird. Der Nemaki ist das Schlafgewand. Ein Überblick über den Sommerkimono mit seinen Mustern und Bindetechniken steht unter Yukata.
Kimono Robe: Begriff aus dem Englischen und Französischen
Der Ausdruck Kimono Robe stammt aus dem englischen und französischen Sprachraum, wo „robe“ ein langes Haus- oder Nachtgewand bezeichnet. Im Deutschen entspricht er dem Kimono-Morgenmantel: ein offener Wickelmantel mit geraden, weiten Ärmeln, angesetztem Kragenband und Bindegürtel aus demselben Stoff. Der Begriff taucht vor allem in internationalen Größentabellen und Pflegeetiketten auf. Von der französischen „robe“ im Sinne von Kleid unterscheidet sich die Kimono Robe dadurch, dass sie keinen geschlossenen Verschluss hat und über anderer Kleidung oder Nachtwäsche getragen wird. Schnitt, Längen und Materialien entsprechen denen des hier beschriebenen Morgenmantels.
Dessous Kimono: kurzer Morgenmantel über Nachtwäsche
Als Dessous Kimono wird ein kurzer, leichter Kimono-Morgenmantel bezeichnet, der über Nachthemd, Negligé oder Wäscheset getragen wird. Typisch sind Längen zwischen 70 und 90 cm, dünne Stoffe wie Seidensatin, Chiffon, Spitze oder Polyestersatin und ein schmaler Bindegürtel. Der Dessous-Kimono hat meist keine Innenbänder und keine Taschen; Kragen und Ärmelsäume sind häufig mit Spitzenkanten abgesetzt. Er dient als Überwurf im Schlafzimmer oder bei der Vorbereitung auf eine Feier, weniger als Aufenthaltskleidung. Wegen der feinen Stoffe gelten die Pflegehinweise für Seide und Spitze: Handwäsche oder Feinwaschgang im Wäschenetz, kein Trockner, Bügeln auf niedrigster Stufe.
Homewear Kimono: der Morgenmantel Kimono als Hauskleidung
Unter Homewear Kimono versteht man einen Kimono-Morgenmantel, der tagsüber als Hauskleidung getragen wird und nicht nur morgens oder abends. Im Unterschied zum Dessous-Kimono sind die Stoffe robuster und wärmer: Baumwolljersey, Musselin, Frottee, Viskose-Twill oder leichter Fleece. Der Schnitt ist häufig etwas weiter, mit aufgesetzten Taschen, Innenbändern und einer Länge zwischen Knie und Wade, damit der Mantel beim Sitzen und Gehen geschlossen bleibt. Homewear-Kimonos lassen sich in der Regel bei 30 bis 40 Grad in der Maschine waschen. Sie werden über Pyjama, Leggings oder Shirt kombiniert und ersetzen im Haus die Strickjacke oder den klassischen Hausmantel.
Häufige Fragen zu Kimono Morgenmantel
Was ist der Unterschied zwischen Kimono Morgenmantel und Bademantel?
Beide teilen den Schnitt, unterscheiden sich aber im Stoff. Der Morgenmantel besteht aus leichten Geweben wie Seide, Satin, Viskose oder Batist mit 60 bis 180 g/m² und wird über der Nachtwäsche getragen. Der Bademantel besteht aus saugfähigem Frottee oder Waffelpiqué mit 200 bis 450 g/m² und wird nach dem Bad auf feuchter Haut getragen.
Welches Material eignet sich für einen Morgenmantel Kimono im Sommer?
Im Sommer eignen sich Habotai-Seide, leichter Musselin, Baumwollvoile oder Leinen, weil sie luftig sind und Feuchtigkeit ableiten. Polyestersatin staut Wärme und klebt bei Hitze auf der Haut. Für den Balkon oder gemeinsame Wohnräume ist ein blickdichter, dunklerer Stoff praktischer als helle Seide unter 16 Momme.
Wie lang sollte ein Kimono Morgenmantel Damen sein?
Für den Alltag hat sich eine Rückenlänge von 110 bis 125 cm bewährt, die etwa bis zur Wade reicht, die Knie beim Sitzen bedeckt und beim Treppensteigen nicht stört. Kurze Modelle um 85 cm passen zu warmen Wohnungen und Sommer, bodenlange um 140 cm zum Ankleiden vor einer Feier.
Kann ein Kimono-Morgenmantel aus Seide in die Waschmaschine?
Handwäsche bei 30 °C ist die sicherste Methode. Manche Maschinen bieten ein Seidenprogramm mit kaltem Wasser, geringer Trommelbewegung und ohne Schleudern; in diesem Fall wird der Mantel auf links im Wäschenetz gewaschen. Normale Feinwäsche mit Schleudern führt bei Seidensatin zu Glanzverlust, Knitterbrüchen und gezogenen Fäden.
Was bedeutet Momme bei einem Kimono Morgenmantel aus Seide?
Momme ist eine japanische Gewichtseinheit für Seidenstoffe; 1 Momme entspricht etwa 4,3 g/m². Morgenmäntel aus Seidensatin liegen üblicherweise zwischen 16 und 22 Momme. Höhere Werte bedeuten dichteren, schwereren und blickdichteren Stoff mit längerer Lebensdauer; unter 16 Momme ist Seide leicht transparent und empfindlicher.
Ist ein Yukata dasselbe wie ein Kimono Morgenmantel?
Nein. Der Yukata ist ein vollständiges Gewand aus Baumwolle, das anstelle von Nachtwäsche oder Sommerkleidung getragen und mit einem Obi gebunden wird. Der Morgenmantel im Kimonoschnitt ist eine zusätzliche Schicht über Pyjama oder Nachthemd, kürzer, mit einfachem Stoffgürtel und häufig aus Seide, Satin oder Viskose.
Wie wird ein Kimono-Morgenmantel richtig gebunden?
Das rechte Vorderteil wird zuerst an den Körper gelegt, das linke darüber. Der Gürtel läuft durch die seitlichen Schlaufen, wird hinter dem Rücken gekreuzt und vorn leicht seitlich der Mitte zu einem flachen Knoten oder einer Schleife gebunden. Bei glatten Stoffen hält ein doppelter Knoten besser; ein Innenband verhindert das Verrutschen des inneren Vorderteils.
Welche Größe bei einem Morgenmantel Kimono Damen?
Maßgeblich sind Brustumfang und Rückenlänge. Die Gesamtweite des Mantels sollte 24 bis 28 cm über dem Brustumfang liegen. Bei Einheitsgrößen entspricht der Schnitt meist Konfektionsgröße 36 bis 42. Zwischen zwei Größen wird bei Seide und Viskose die größere gewählt, weil diese Stoffe leicht eingehen, bei Polyester die kleinere.
Glossar: Begriffe rund um den Kimono Morgenmantel
- Nemaki: Japanisches Schlaf- und Hausgewand im Kimonoschnitt, in Hotels aus Baumwolle oder Waffelpiqué.
- Yukata: Ungefütterter Baumwollkimono, Hauskleidung im Ryokan und Sommerkleidung.
- Nagajuban: Unterkimono aus Seide oder Baumwolle, der unter dem Kimono getragen wird.
- Haori: Kurze, offen getragene Überjacke über dem Kimono.
- Tanzen: Wattierter Überkimono für den Winter im Ryokan.
- Eri: Der Kragen des Kimonos; Han-Eri ist der austauschbare Zierkragen des Nagajuban.
- Tamoto: Herabhängender Ärmelbeutel des Frauenkimonos.
- Koshihimo: Schmales Bindeband unter dem Obi; beim Morgenmantel entspricht ihm das Innenband.
- Momme: Japanische Gewichtseinheit für Seide, 1 Momme ≈ 4,3 g/m².
- Charmeuse: Seidensatin mit glänzender Vorder- und matter Rückseite.
- Crêpe de Chine: Matte Seide mit stark gedrehten Schussfäden, knitterarm.
- Habotai: Dünne, glatte Seide in Leinwandbindung, oft als Futter.
- Tsuru: Kranich, Symbol für langes Leben, häufiges Kimonomotiv.
- Kiku: Chrysantheme, kaiserliches Symbol und Herbstmotiv.
- Seigaiha: Wellenmuster aus überlappenden Halbkreisen.
Kimono Morgenmantel Damen: Zusammenfassung
Ein Kimono Morgenmantel ist ein leichter Hausmantel im Schnitt des japanischen Wickelgewands, gefertigt aus Seide, Satin, Viskose, Baumwolle, Musselin oder Jersey und getragen über der Nachtwäsche. Er geht auf den Nemaki und den Hotel-Yukata zurück und unterscheidet sich vom Kimono-Bademantel durch das dünne, nicht saugfähige Gewebe. Bei der Auswahl zählen Faser und Bindung, Momme oder Flächengewicht, Rückenlänge und Gesamtweite in Zentimetern, Blickdichtigkeit, Innenband und Pflegekennzeichnung. Seide wird von Hand bei 30 °C gewaschen, Satin und Viskose im Feinwaschgang, Baumwolle bei 40 °C. Mit der passenden Länge zur Jahreszeit und der Regel „links über rechts“ beim Binden ist ein Kimono-Morgenmantel ein Hauskleidungsstück, das über viele Jahre seine Form behält.






































































