Einen Kimono richtig tragen heißt vor allem: die linke Vorderbahn liegt immer über der rechten, der Kragen sitzt im Nacken leicht abgesetzt, und der Gürtel (Obi) hält das Ganze in Hüft- bzw. Taillenhöhe zusammen. Wer einen traditionellen Kimono anzieht, trägt darunter mindestens ein Unterkleid und fixiert die Lagen mit mehreren schmalen Bändern, bevor der Obi gebunden wird.

Diese Anleitung erklärt Schritt für Schritt, wie man einen Kimono anzieht, welche Teile dazugehören, wie man den Obi bindet und worauf Männer achten. Außerdem geht es darum, wie man einen modernen Kimono im Alltag trägt und welche Fehler sich leicht vermeiden lassen.

Frau zeigt, wie man einen Kimono richtig trägt: linke Seite über der rechten, Obi auf dem Rücken

Die bekannteste Regel lautet: Die linke Vorderbahn wird über die rechte gelegt. Aus Sicht eines Gegenübers bildet der Kragen dadurch die Form eines kleinen „y“. Im Japanischen spricht man von migi-mae (右前), wörtlich „rechts vorne“. Das klingt zunächst widersprüchlich, meint aber, dass die rechte Seite zuerst an den Körper gelegt wird und damit „vorne“, also näher am Körper, liegt. Die linke Seite kommt darüber.

Warum die umgekehrte Wickelung Verstorbenen vorbehalten ist

Die umgekehrte Variante, rechts über links (hidari-mae, 左前), gilt in Japan als Wickelart für Verstorbene. Bei traditionellen Bestattungen wird der Leichnam in ein weißes Gewand gekleidet, dessen Seiten bewusst „verkehrt“ geschlossen werden. Dahinter steht die Vorstellung, dass im Jenseits vieles spiegelbildlich zur Welt der Lebenden ist. Wer einen Kimono im Alltag rechts über links trägt, begeht daher einen Fauxpas, der in Japan sofort auffällt und als unglücksverheißend empfunden wird.

Gilt die Regel für alle?

Ja. Anders als bei westlicher Kleidung, wo Damen- und Herrenhemden unterschiedlich geknöpft werden, gilt „links über rechts“ beim Kimono für Frauen, Männer und Kinder gleichermaßen. Das betrifft auch den Yukata, den leichten Sommerkimono aus Baumwolle, und Unterkleider wie den Nagajuban. Eine einfache Eselsbrücke: Die rechte Hand sollte bequem in die Öffnung des Kragens auf Brusthöhe greifen können.

Was trägt man unter und über dem Kimono? Die einzelnen Teile

Ein formeller Kimono besteht nicht aus einem einzigen Kleidungsstück, sondern aus mehreren Lagen und Hilfsmitteln. Wer wissen möchte, was man unter einem Kimono trägt, stößt zuerst auf zwei Unterkleider; darüber kommen Bänder, der Obi und seine Accessoires. Einen Überblick über Herkunft und Aufbau des Gewands gibt der Artikel Was ist ein Kimono?.

Unter dem Kimono

  • Hadajuban (肌襦袢): ein dünnes Unterhemd aus Baumwolle oder Mischgewebe, das direkt auf der Haut liegt und Schweiß aufnimmt. Oft kombiniert mit einem Unterrock (susoyoke).
  • Nagajuban (長襦袢): ein langes Unterkleid in Kimonoform. Sein Kragen (han-eri) ist am Hals sichtbar und bildet den hellen Streifen unter dem Kimonokragen.

Zum Fixieren und Binden

  • Koshihimo (腰紐): schmale Bänder, mit denen Nagajuban und Kimono auf Hüfthöhe fixiert werden. Meist werden zwei bis drei benötigt.
  • Datejime (伊達締め): ein breiteres, festeres Band, das die Lagen auf Brusthöhe glättet und hält.
  • Obi (帯): der eigentliche Gürtel. Bei Frauen breit und dekorativ, bei Männern schmaler.
  • Obiage (帯揚げ): ein Tuch, das oberhalb des Obi sichtbar ist und das Polster der Schleife abdeckt.
  • Obijime (帯締め): eine geflochtene Kordel, die mittig über den Obi läuft und den Knoten sichert.

An den Füßen

  • Tabi (足袋): Socken mit getrenntem großen Zeh, traditionell weiß.
  • Zori (草履) oder Geta (下駄): Zori sind flache Sandalen für formelle Anlässe, Geta hölzerne Sandalen, die eher zum Yukata und zu lässiger Kleidung passen.
Teil Funktion Notwendig?
Hadajuban (肌襦袢) Unterhemd, schützt den Kimono vor Schweiß Empfohlen
Nagajuban (長襦袢) Langes Unterkleid mit sichtbarem Kragen Ja, bei formellem Kimono
Koshihimo (腰紐) Fixiert Lagen auf Hüfthöhe Ja (2–3 Stück)
Datejime (伊達締め) Glättet und hält die Lagen auf Brusthöhe Empfohlen
Obi (帯) Gürtel, schließt und schmückt den Kimono Ja
Obiage (帯揚げ) Tuch über dem Obi, verdeckt das Polster Bei Taiko-Musubi ja
Obijime (帯締め) Kordel, sichert den Obi-Knoten Bei Taiko-Musubi ja
Tabi (足袋) Zehensocken Ja, zu Zori
Zori (草履) / Geta (下駄) Sandalen: Zori formell, Geta lässig Ja

Was trägt man über dem Kimono?

Über dem Kimono tragen Männer wie Frauen bei kühlerem Wetter oder formellen Anlässen eine Haori (羽織), eine offene Jacke, die vorne mit einer kurzen Kordel (haori-himo) geschlossen wird. Männer ergänzen bei festlicher Kleidung die Hakama (袴), eine weite Faltenhose bzw. einen Faltenrock. Für den Winter gibt es außerdem Mäntel wie den michiyuki. Eine Auswahl moderner Varianten findet sich in der Kategorie Haori.

Wie zieht man einen Kimono an? Schritt-für-Schritt-Anleitung

Das Anziehen eines traditionellen Kimonos (kitsuke, 着付け) ist ein eigenes Handwerk, das in Japan in Kursen gelehrt wird. Die folgende Anleitung beschreibt den Ablauf für einen Damenkimono in vereinfachter Form. Details können je nach Schule und Kimonotyp abweichen.

Schema: Wie zieht man einen Kimono an – Hadajuban, Nagajuban, Koshihimo und Kimono in Reihenfolge
  1. Tabi anziehen. Die Socken kommen zuerst, weil man sich später im Kimono nur schwer bücken kann.
  2. Unterwäsche und Hadajuban. Hadajuban anziehen, links über rechts schließen. Bei Bedarf Unterrock (susoyoke) umbinden.
  3. Figur ausgleichen. Traditionell soll die Silhouette gerade wirken. Ein kleines Handtuch um die Taille gleicht Kurven aus, damit der Obi glatt aufliegt.
  4. Nagajuban anlegen. Den Kragen im Nacken etwa eine Faustbreite vom Hals abziehen (emon, 衣紋), vorne links über rechts schließen und mit einem Koshihimo unter der Brust fixieren. Anschließend Datejime darüberbinden.
  5. Kimono überziehen. Die Ärmel des Nagajuban in die Kimonoärmel schieben. Die Rückennaht mittig ausrichten und die Kragen beider Lagen im Nacken übereinanderlegen.
  6. Länge bestimmen. Den Kimono anheben, bis der Saum knapp über dem Knöchel endet.
  7. Wickeln. Zuerst die rechte Bahn nach links unter den Körper führen, dann die linke Bahn darüberlegen. Der Saum der oberen Bahn kann vorne leicht ansteigen.
  8. Erstes Koshihimo. Auf Hüfthöhe binden und fest verknoten. Es hält das gesamte Gewicht des Kimonos.
  9. Ohashori formen. Der überschüssige Stoff oberhalb des Bandes fällt als Falte (ohashori, おはしょり) nach unten. Die Falte glatt streichen, sie sollte etwa eine Handbreit lang sein.
  10. Oberkörper ordnen. Kragen vorne sauber übereinanderlegen, sodass der helle Nagajuban-Kragen gleichmäßig sichtbar bleibt. Zweites Koshihimo unter der Brust binden, danach Datejime.
  11. Obi binden. Siehe nächster Abschnitt.
  12. Zori anziehen und prüfen. Im Spiegel kontrollieren: Rückennaht mittig, Kragen links über rechts, keine Falten unter dem Obi.

Beim ersten Mal ist Hilfe nahezu unverzichtbar. Mit Übung braucht man für einen formellen Kimono meist zwischen 20 und 40 Minuten; ein Yukata ist deutlich schneller angezogen, da hier kein Nagajuban nötig ist.

Wie bindet man einen Kimono? Den Obi richtig binden

Der Obi ist das auffälligste Element und zugleich der schwierigste Teil beim Kimono tragen. Es gibt Dutzende Bindetechniken (musubi, 結び), die sich nach Anlass, Alter und Obi-Typ richten. Grundsätzlich gilt: Die dekorative Schleife sitzt heute auf dem Rücken. Vorne gebundene Obi waren historisch unter anderem mit Kurtisanen verbunden und sind im heutigen Alltag unüblich.

Taiko-Musubi: der Standardknoten für Frauen

Der Taiko-Musubi (太鼓結び, „Trommelknoten“) ist die gebräuchlichste Bindung für Frauen, besonders zu einem Nagoya-Obi. In vereinfachter Form:

  1. Das schmale Ende (te) über die Schulter legen und den Obi zwei Mal um die Taille wickeln, dabei straff ziehen.
  2. Oben auf dem Rücken ein Obi-Polster (obi-makura) einsetzen, das die Form der „Trommel“ gibt. Dessen Bänder vorne binden und mit dem Obiage umhüllen.
  3. Das breite Ende über das Polster nach unten fallen lassen und zu einem flachen, rechteckigen Kasten falten.
  4. Das schmale Ende waagerecht durch den Kasten führen.
  5. Den Obijime durch die Schleife ziehen und vorne mittig verknoten. Obiage oben glatt in den Obi stecken.

Einfachere Varianten

Zum Yukata wird meist ein halbbreiter Obi (hanhaba-obi) getragen, der mit einer Schleife wie dem Bunko-Musubi (文庫結び) gebunden wird. Diese Bindung kommt ohne Polster, Obiage und Obijime aus und eignet sich gut für den Einstieg. Wer einen Kimono ohne traditionellen Obi schließen möchte, findet schlichte Stoffgürtel unter Kimono-Gürtel.

Obi im Taiko-Musubi gebunden – so bindet man einen Kimono auf dem Rücken

Kimono tragen als Mann: Unterschiede und Herrenkimono binden

Ein Herrenkimono ist einfacher aufgebaut als ein Damenkimono. Er wird in der tatsächlichen Körperlänge geschneidert, daher entfällt die Ohashori-Falte. Auch der Kragen wird nicht im Nacken abgezogen, sondern liegt eng am Hals an.

Die wichtigsten Unterschiede

  • Sitz des Obi: Bei Männern sitzt der Obi tief auf der Hüfte, unterhalb des Bauches. Bei Frauen liegt er höher, etwa auf Taillenhöhe.
  • Obi-Typ: Männer tragen einen schmalen kaku-obi (角帯, ca. 9–10 cm breit) oder zu legerer Kleidung einen weichen heko-obi (兵児帯).
  • Ärmel: Herrenkimono haben kürzere, am Körper angenähte Ärmel; bei Damenkimono sind die Ärmel unter der Achsel offen.
  • Farben: Herrenkimono sind meist in gedeckten Tönen wie Schwarz, Dunkelblau, Grau oder Braun gehalten.
  • Weniger Accessoires: Obiage, Obijime und Polster entfallen.

Wie bindet man einen Herrenkimono? Der Kai-no-Kuchi

Der klassische Knoten für den Kaku-Obi heißt Kai-no-Kuchi (貝の口, „Muschelmund“). So wird er gebunden:

  1. Das kurze Ende (etwa 30–40 cm) vorne halten und den Obi zwei- bis dreimal um die Hüfte wickeln.
  2. Das lange Ende schräg nach innen falten, sodass beide Enden vorne aufeinandertreffen.
  3. Das lange Ende über das kurze legen und einmal von unten durchziehen, wie beim ersten Schritt eines Schuhknotens.
  4. Das kurze Ende nach oben, das lange nach unten legen, dann das lange Ende um das kurze schlagen und durch die entstandene Schlaufe ziehen.
  5. Den flachen Knoten festziehen und den gesamten Obi im Uhrzeigersinn nach hinten drehen, bis der Knoten auf dem Rücken leicht seitlich sitzt.

Moderne Varianten für Männer, etwa leichte Kimonojacken oder Morgenmäntel, finden Sie unter Kimono Herren.

Einen modernen Kimono im Alltag tragen

Außerhalb Japans versteht man unter „Kimono“ oft eine leichte, offen getragene Jacke oder einen Morgenmantel im Kimonoschnitt. Für diese Stücke gelten die strengen Regeln des Kitsuke nicht. Einige Grundsätze helfen trotzdem, einen modernen Kimono stimmig zu tragen.

Die Kimono-Jacke offen tragen

  • Über schlichter Basis: Eine gemusterte Kimonojacke wirkt am besten über einfarbigem Shirt, Top oder Kleid.
  • Proportionen beachten: Zu einer langen, weiten Jacke passen schmale Hosen oder Röcke. Kurze Varianten lassen sich gut mit weiten Hosen kombinieren.
  • Material nach Saison: Baumwolle, Leinen oder Viskose für den Sommer; dickere Stoffe wie Samt für die Übergangszeit.

Viele Beispiele für diesen Stil zeigt die Kategorie Kimono-Jacke Damen.

Mit Gürtel tragen

Wer die Taille betonen möchte, kann eine Kimonojacke mit einem Gürtel schließen. Ein breiter Stoff- oder Taillengürtel greift die Optik des Obi auf, ohne ihn nachzuahmen. Auch hier ist es ein Zeichen von Kenntnis und Respekt, die linke Seite über die rechte zu legen, obwohl die Regel bei westlichen Stücken nicht verbindlich ist.

Kimono als Morgenmantel

Beim Morgenmantel im Kimonoschnitt steht Bequemlichkeit im Vordergrund. Ein einfacher Knoten des Bindegürtels auf der Seite genügt. Wer den Gürtel mittig bindet, sollte die Enden gleich lang lassen, damit der Mantel symmetrisch fällt.

Wann trägt man einen Kimono? Anlässe im Überblick

Im heutigen Japan ist der Kimono überwiegend Festtagskleidung. Welcher Typ getragen wird, hängt vom Anlass, dem Familienstand und der Jahreszeit ab.

Anlass Passende Kleidung Hinweis
Hochzeit (Braut) Shiromuku (白無垢) oder Uchikake (打掛) Weiß bzw. prächtig bestickter Überwurf
Hochzeit (Gast, verheiratete Frau) Kurotomesode (黒留袖) Schwarz, Muster nur am Saum
Coming-of-Age-Tag (Seijin no Hi) Furisode (振袖) Lange Ärmel, für unverheiratete junge Frauen
Formelle Feier, Teezeremonie Homongi (訪問着) oder Iromuji (色無地) Dezente Farben, Taiko-Musubi
Formeller Anlass (Mann) Montsuki (紋付) mit Hakama und Haori Schwarz mit Familienwappen
Sommerfest, Feuerwerk Yukata (浴衣) Baumwolle, halbbreiter Obi, Geta
Trauerfeier Schwarzer Mofuku (喪服) Schwarzer Obi, schlichte Accessoires
Alltag, Freizeit (außerhalb Japans) Kimono-Jacke, Haori Offen oder mit Gürtel getragen

Jahreszeiten

Traditionell wechselt man die Kimonoart mit der Saison: Gefütterte Kimono (awase) von Oktober bis Mai, ungefütterte (hitoe) im Juni und September, leichte, oft transparente Stoffe (usumono) im Hochsommer. Muster greifen gern die Jahreszeit auf, etwa Kirschblüten im Frühling oder Ahornblätter im Herbst. Den Unterschied zwischen den Sommergewändern beschreibt der Artikel Yukata oder Kimono.

Häufige Fehler beim Kimono tragen

Auch mit guter Anleitung schleichen sich beim Kimono tragen typische Fehler ein. Die meisten lassen sich mit einem kurzen Blick in den Spiegel korrigieren.

Mann beim Kimono tragen: Herrenkimono mit tief sitzendem Kaku-Obi
Fehler Folge Lösung
Rechts über links gewickelt Wirkt wie Totenkleidung Immer zuerst rechts an den Körper, links darüber
Koshihimo zu locker Kimono rutscht, Saum wird ungleich Fest auf Hüfthöhe binden, Knoten seitlich setzen
Rückennaht nicht mittig Kimono hängt schief Vor dem Wickeln Naht an der Wirbelsäule ausrichten
Kragen im Nacken zu eng (Frauen) Steife, unruhige Linie Kragen etwa eine Faustbreite abziehen
Saum zu lang oder zu kurz Stolpergefahr bzw. unordentlicher Eindruck Saum knapp über dem Knöchel
Obi zu hoch (Männer) Wirkt wie ein Damenkimono Obi tief auf die Hüfte unter den Bauch setzen
Falten unter dem Obi Obi liegt wellig Stoff vor dem Binden seitlich glatt ziehen, Datejime nutzen
Straßenschuhe zum Kimono Stilbruch Zori mit Tabi, zum Yukata Geta

Haltung und Bewegung

Ein Kimono verändert auch die Bewegung. Kleinere Schritte, ein aufrechter Oberkörper und das Festhalten der Ärmel beim Greifen verhindern, dass sich Lagen lösen. Beim Sitzen wird der Saum vorher glatt gestrichen, beim Treppensteigen hebt man die vordere Bahn leicht an.

FAQ

Wie trägt man einen Kimono richtig?

Die linke Vorderbahn liegt über der rechten, die Rückennaht sitzt mittig, und der Saum endet knapp über dem Knöchel. Darunter werden Hadajuban und Nagajuban getragen, fixiert mit Koshihimo und Datejime, geschlossen mit dem Obi.

Warum trägt man den Kimono links über rechts?

Rechts über links ist in Japan der Kleidung Verstorbener vorbehalten. Die Regel gilt für alle Geschlechter und auch für Yukata und Unterkleider.

Was trägt man unter einem Kimono?

Direkt auf der Haut einen Hadajuban, oft mit Unterrock, darüber den Nagajuban. Beim Yukata genügt meist leichte Unterwäsche.

Kann man einen Kimono allein anziehen?

Einen Yukata oder Herrenkimono ja, mit etwas Übung. Einen formellen Damenkimono mit Taiko-Musubi zu binden, gelingt vielen erst nach mehreren Versuchen; in Japan helfen dafür oft professionelle Ankleiderinnen.

Wie bindet man einen Herrenkimono?

Mit einem schmalen Kaku-Obi, tief auf der Hüfte, meist im Kai-no-Kuchi-Knoten, der anschließend nach hinten gedreht wird.

Darf man als Nicht-Japaner einen Kimono tragen?

Ja. In Japan wird es allgemein positiv aufgenommen, wenn Besucher einen Kimono oder Yukata tragen, etwa bei Festen oder in Kimono-Verleihen in Kyoto. Wichtig ist, die Grundregeln wie „links über rechts“ zu beachten.

— Kimono Japan Redaktion