Asiatischer Kimono mit Drachenmotiv: ein Überblick
Ein Asiatischer Kimono wie dieser ist ein langer, offener Überwurf, der fast bis zum Knöchel reicht. Er fällt durch einen dichten, farbstarken Druck auf, der wie ein großes Wandgemälde über den ganzen Stoff läuft: Drachenköpfe mit gefletschten Zähnen, Schuppenbänder, weiße Kirschblüten, fliederfarbene Chrysanthemen und Tatzen im Tigerlook. Die Ärmel sind extrem weit und bilden beim Ausbreiten der Arme fast einen Kreis. Ein Gürtel aus demselben Stoff hält den Kimono an der Taille zusammen.
Was man auf dem Foto sieht
- Flaschengrün als vorherrschende Farbe an Ärmeln und Rücken
- Rote und orangefarbene Drachen mit goldgelben Augen
- Violett-braune Vorderblende mit großen Chrysanthemen
- Schuppen- und Fleckenbänder in Beige und Braun
- Offene Front mit tiefem Schlitz beim Gehen
Asiatischer Kimono: die Motive und ihre Bedeutung
Der Druck mischt Symbole, die in der ostasiatischen Bildwelt eine lange Geschichte haben. Er ist kein historisches Muster, sondern eine freie Collage aus bekannten Elementen.
Der Drache
In China, Japan und Korea gilt der Drache als Wesen des Wassers und des Himmels, verbunden mit Stärke und Glück. Anders als im europäischen Märchen ist er kein Feind, sondern ein Beschützer.
Chrysantheme und Kirschblüte
Die Chrysantheme steht in Japan für langes Leben und ist das Wappen des Kaiserhauses. Die Kirschblüte erinnert an die Vergänglichkeit des Schönen. Beide Blumen tauchen auf traditionellen Kimonos häufig auf.
Tierfell und Schuppen
Die Bänder mit Leopardenflecken und Tigerpranken sind eine moderne Zutat. Sie verbinden das klassische Repertoire mit dem Animal-Print, der in der aktuellen Mode sehr präsent ist.
Asiatischer Kimono aus fließendem Polyester
Laut Produktangabe besteht der Stoff zu 100 % aus Polyester. Er hat eine satinartige, leicht glänzende Oberfläche mit feiner Struktur und ist so leicht, dass er bei jedem Schritt aufweht. An den dünnsten Stellen kann er leicht durchscheinen; ein Futter ist nicht vorhanden.
- Farben bleiben auf Polyester lange kräftig
- Knittert kaum und trocknet schnell
- Sehr leicht, daher angenehm auch über längere Zeit
- Weniger atmungsaktiv als Naturfasern, an heißen Tagen offen tragen
Asiatischer Kimono in S, M und L: Schnitt und Länge
Der Schnitt ist eher Kaftan als klassischer Kimono. Rumpf und Ärmel gehen fast nahtlos ineinander über, was die Fledermausform ergibt. Weil der Stoff so großzügig bemessen ist, gibt es nur eine Größe. Die Weite wird über den Gürtel geregelt.
Wie lang ist das Modell?
Je nach Körpergröße endet der Saum an der Wade oder am Knöchel. Kleinere Personen tragen ihn bodennah, größere eher als Midilänge.
Für welche Figuren?
- Schlanke Figuren gürten eng und erhalten eine klare Taille
- Kurvige Figuren tragen den Gürtel locker oder den Kimono offen
- Die weiten Ärmel kaschieren die Oberarme
Asiatischer Kimono kombinieren
Ein so lautes Muster braucht ruhige Begleiter. Einfarbige Teile in Schwarz, Weiß oder in einem Ton aus dem Druck funktionieren am besten.
Für den Abend
- Gegürtet über einem schwarzen Body und hohen Sandaletten
- Offen über einem langen schwarzen Slipdress
- Mit großen goldenen Ohrringen und rotem Lippenstift
Auf dem Festival
Über Jeansshorts und Top mit Boots wird der lange Mantel zum Blickfang auf dem Gelände. Weitere lange und kurze Modelle für diesen Einsatz zeigt die Kategorie Festival Kimono.
Am Strand
Über Badeanzug oder Bikini schützt der Überwurf Schultern und Beine vor der Sonne. Leichte Modelle für die Badesaison finden sich unter Strand Kimono Damen.
Asiatischer Kimono und japanische Vorbilder
Das Modell greift die Grundidee des japanischen Kimonos auf – gerade Vorderteile, weite Ärmel, Gürtel – und übersetzt sie in einen modernen Mantel. Ein traditioneller Kimono ist dagegen eng gewickelt, reicht bis zum Boden und wird mit einem breiten Obi getragen. Auch die Motivwahl folgt keiner festen Regel: Im klassischen Japan hätten Jahreszeit und Anlass bestimmt, welche Blumen und Tiere erscheinen. Traditionellere Schnitte stellt die Kategorie Japanischer Kimono Damen vor.
Kimono oder Kaftan?
Der Kaftan stammt aus Persien und dem Orient und hat meist angeschnittene Ärmel ohne Schulternaht. Dieses Modell vereint beides: den offenen Kimonokragen und die fließende Fledermausform des Kaftans.
Asiatischer Kimono im Vergleich
Innerhalb der langen Überwürfe gehört dieses Modell zu den auffälligsten. Wer denselben langen Schnitt ruhiger mag, findet mit dem gestreiften Kimono eine grafische Alternative, die weniger Farbe zeigt. Der Kimono mit Ethno-Muster setzt auf Bordüren und geometrische Motive statt auf Tierbilder und wirkt dadurch eher nach Reise und Folklore.
Drache oder Blumen?
Reine Blumenkimonos wirken romantisch. Der Drache bringt dagegen Spannung und Kraft in das Muster, weshalb dieses Modell auch für Abendanlässe taugt.
Asiatischer Kimono lang oder kurz?
Kurze Modelle enden an der Hüfte und passen zu Shorts und Jeans. Ein langer Asiatischer Kimono wie dieser wirkt dagegen wie ein Mantel oder Kleid und zeigt das Muster in seiner ganzen Größe, weil der Drache über die volle Stoffbahn laufen kann.
Asiatischer Kimono zu Hause und auf Reisen
Nicht jeder möchte ein so auffälliges Stück auf der Straße tragen. Ein Asiatischer Kimono dieser Länge macht auch als eleganter Hausmantel eine gute Figur: über einem Pyjama aus Seide oder Baumwolle, zum Frühstück am Wochenende oder abends auf dem Balkon. Der leichte Stoff wärmt nicht stark, legt sich aber angenehm um den Körper.
- Als Morgenmantel nach der Dusche, sobald die Haut trocken ist
- Im Hotel oder Ferienhaus als repräsentativer Überwurf
- Im Koffer: gerollt kaum größer als ein Handtuch, knitterarm
- Auf Kreuzfahrten als Abendschicht über einem Kleid
Farben, die den Druck unterstützen
- Schwarz – der sicherste Partner für das bunte Muster
- Tannengrün – verlängert die Hauptfarbe der Ärmel
- Weinrot oder Terrakotta – greift die Drachen auf
- Flieder – passt zu den Chrysanthemen der Vorderblende
- Gold – für Schmuck, Gürtelschnallen und Sandalen
Pflege: Asiatischer Kimono aus Polyester
- Handwäsche oder Feinwäsche bei 30 °C
- Gürtel separat in einem Wäschenetz waschen
- Kein Weichspüler, damit der Glanz erhalten bleibt
- Hängend trocknen, er ist nach kurzer Zeit wieder tragbar
- Bei Bedarf von links mit niedriger Temperatur bügeln
Aufbewahrung
Wegen der Länge am besten auf einem breiten Bügel hängen, sodass der Saum den Boden des Schranks nicht berührt.
Asiatischer Kimono: häufige Fragen
Ist der Stoff durchsichtig?
Er ist leicht und kann im Gegenlicht etwas durchscheinen. Wegen des dichten Drucks fällt das kaum auf; darunter empfiehlt sich trotzdem ein Kleid oder Body.
Welche Größe passt mir?
Der Schnitt ist sehr weit und wird über den Gürtel angepasst. Er passt den meisten Figuren von zierlich bis kurvig.
Kann man den Kimono als Kleid tragen?
Fest gegürtet und mit einem Body darunter ja. Durch den Schlitz öffnet er sich beim Gehen jedoch.
Ist das Modell für den Winter geeignet?
Eher nicht. Als Hausmantel in beheizten Räumen oder als Abendschicht im Frühling und Sommer ist er ideal.
Wie bindet man den Gürtel am schönsten?
Ein lockerer Knoten seitlich an der Taille wirkt lässig; eine Schleife vorne betont die Mitte. Der Gürtel lässt sich auch im Rücken binden, dann fällt die Front glatt.
Hat der Kimono Taschen?
Nein, er ist ohne Taschen und ohne Futter gearbeitet.