Bikini Kimono: der Überwurf für Strand und Pool
Ein Bikini Kimono ist ein leichter Kimono, der speziell über Badebekleidung getragen wird. Dieses Modell ist kurz, vorne offen und besitzt sehr weite Ärmel sowie einen Gürtel, der durch Schlaufen an der Taille läuft. Der Grund leuchtet in einem klaren Himmelblau. Darauf liegen große Hibiskusblüten in Rosé, kleinere Blüten in Flieder und Lila sowie zarte grüne Blätter. Unterhalb der Taille und an den Ärmeln verlaufen Bänder mit feinen weißen Punkten, eingefasst von goldockerfarbenen Ornamentlinien.
Warum ein Kimono über dem Bikini?
- schützt Schultern und Dekolleté vor der Mittagssonne
- bedeckt auf dem Weg ins Café oder Hotel mehr Haut
- trocknet schnell und wiegt kaum etwas
- sieht deutlich gepflegter aus als ein umgebundenes Handtuch
Himmelblau und Hibiskus: Farbe und Muster des Bikini Kimono
Das Blau erinnert an einen wolkenlosen Sommerhimmel oder flaches Lagunenwasser. Die rosafarbenen Hibiskusblüten setzen einen warmen Gegenakzent, während Flieder und Lila die kühle Grundstimmung aufnehmen. So entsteht eine Palette, die frisch und fröhlich wirkt, ohne grell zu sein.
Hibiskus als Urlaubsmotiv
Der Hibiskus wächst in tropischen und subtropischen Regionen und ist auf Hawaii, in der Karibik und in Südostasien allgegenwärtig. Auf einem Strandkimono steht er fast automatisch für Sommer und Ferien. Auf Hawaii trägt man die Blüte traditionell hinter dem Ohr.
Punkte, Ranken und Zierlinien
Die unteren Bänder zeigen winzige weiße Tupfen auf Blau, gerahmt von Streifen mit kleinen Blüten in Goldocker und Rosa. Diese Aufteilung verleiht dem Kimono eine klare Struktur: Oben ist er floral und locker, unten grafischer und dichter.
Weitere Kimonos in verschiedenen Blautönen versammelt die Kategorie Kimonos in Blau.
Bikini Kimono aus Viskose: das Material
Laut Produktangabe besteht das Modell aus 100 % Viskose. Für einen Strandüberwurf ist das eine gute Wahl, denn die Faser ist leicht, fühlt sich kühl an und nimmt Feuchtigkeit auf. Nach dem Schwimmen lässt sich der Kimono über den noch feuchten Badeanzug ziehen, ohne unangenehm zu kleben.
- kühlendes Tragegefühl bei Hitze
- geringes Gewicht, ideal für die Strandtasche
- weicher Fall, der beim Gehen mitschwingt
- Salz- und Chlorwasser nach dem Baden ausspülen
Sonnenschutz
Ein leichter Kimono ersetzt keine Sonnencreme. Er hilft aber, die Zeit in praller Sonne zu verkürzen, weil Schultern und Arme bedeckt sind.
Länge und Passform beim Bikini Kimono
Der Saum endet etwa in der Mitte des Oberschenkels. Damit bedeckt er die Bikinihose vollständig, lässt die Beine aber frei. Der Schnitt ist weit und gerade; die Ärmel sind so großzügig, dass sie beim Heben der Arme fast Flügel bilden.
Die richtige Größe finden
- S – für eine schmale Silhouette und einen leichten Fall
- M – bequem, gut gegürtet wie offen
- L – großzügige Weite und etwas mehr Länge
Weil der Überwurf locker sitzen soll, reicht meist die übliche Größe. Weitere kurze Modelle bietet die Übersicht kurze Kimonos für Damen.
Bikini Kimono stylen: fünf Situationen
Am Strand
Über einem Bikini in Rosa, Weiß oder Lila entsteht ein harmonischer Look. Ein Strohhut, eine große Sonnenbrille und Flip-Flops ergänzen ihn.
Am Hotelpool
Gegürtet über dem Badeanzug wirkt der Kimono aufgeräumt genug für den Gang an die Poolbar oder zum Mittagsbuffet.
In der Strandbar
- über Bikini-Oberteil und Jeansshorts
- mit Bast-Espadrilles und einer Korbtasche
- zu goldenen Kreolen, die die ockerfarbenen Linien aufgreifen
Auf dem Boot
Bei einer Bootstour weht oft ein frischer Wind. Der Kimono schützt dann vor Sonne und leichter Kühle, ohne zu wärmen wie eine Jacke. Der Gürtel verhindert dabei, dass die weiten Vorderteile im Fahrtwind flattern, und die langen Ärmel bewahren die Arme vor Sonnenbrand, wenn es an Deck keinen Schatten gibt.
Im Ort nach dem Strand
Über einem weißen Top und Leinenshorts geht es direkt vom Strand zum Eisstand oder Markt, ohne sich umziehen zu müssen.
Eine größere Auswahl an Strandmodellen findet sich unter Strandkimonos für Damen.
Welche Bikinifarben zum Bikini Kimono passen
- Rosa und Pink – nimmt die Hibiskusblüten auf
- Weiß – klassisch und frisch
- Flieder und Lila – Ton in Ton mit den kleinen Blüten
- Himmelblau oder Türkis – monochromer Strandlook
- Goldocker – greift die Zierlinien auf, wirkt sonnig
Und was lieber nicht?
Stark gemusterte Bikinis mit Tier- oder Grafikprint konkurrieren mit dem Blütendruck. Unifarbene Badebekleidung lässt den Kimono besser wirken.
Bikini Kimono im Vergleich zu anderen Kimonos
Als Strandteil ist dieses Modell leicht, bunt und luftig. Einen völlig anderen Charakter hat der Denim Kimono: Er ist aus Jeansstoff, fester und eher für Stadt und Übergangszeit gedacht. Wer ein ausdrucksstarkes asiatisches Motiv sucht, wird beim Kimono Drache fündig, der mit seinem Drachenmotiv stärker auffällt als die sanften Blüten dieses Strandmodells.
Wann welcher Kimono?
Für Pool und Meer ist der leichte Viskose-Kimono ideal. Für Festival, Stadt oder frische Frühlingstage eignen sich festere Stoffe besser.
Bikini Kimono in der Strandtasche
Ein guter Strandtag beginnt mit einer durchdachten Tasche. Der Kimono gehört dabei zu den Teilen, die am wenigsten Platz brauchen und am meisten leisten: Er dient als Sonnenschutz, als Sichtschutz beim Umziehen und als Outfit für den Weg zum Restaurant.
- Kimono locker gerollt statt gefaltet einpacken
- daneben ein Beutel für den nassen Bikini
- Sonnenhut und Sonnenbrille für die Mittagsstunden
- flache Sandalen für den Weg über heißen Sand
So ist man für den ganzen Tag gerüstet, ohne schwer tragen zu müssen – vom Morgen auf der Liege bis zum Sonnenuntergang an der Uferpromenade.
Pflege des Bikini Kimono nach dem Urlaub
- nach dem Tragen am Strand mit klarem Wasser ausspülen
- Handwäsche oder Feinwaschgang bei höchstens 30 °C
- Sand vorher gründlich ausschütteln
- hängend im Schatten trocknen lassen
- nicht in den Trockner geben
Aufbewahrung im Koffer
Locker gerollt zwischen Handtuch und Sommerkleidern bleibt der Kimono weitgehend faltenfrei. Nass eingepackt sollte er nicht lange liegen bleiben, damit sich keine Stockflecken bilden.
Kimono, Yukata und moderne Strandmode
Der japanische Kimono ist ursprünglich ein bodenlanges Gewand mit geraden Ärmeln, das mit einem Obi gebunden wird. Für Sommerfeste gibt es in Japan den Yukata, einen leichteren Baumwollkimono. Der moderne Strandkimono übernimmt die weite Ärmelform und das durchgehende Kragenband, wird aber kurz geschnitten, offen getragen und mit Motiven aus Tropen und Boho-Mode kombiniert.
Häufige Fragen zum Bikini Kimono
Ist der Stoff am Strand durchsichtig?
In starkem Sonnenlicht kann die leichte Viskose etwas durchscheinen. Über Bikini oder Badeanzug ist das unproblematisch.
Kann der Bikini Kimono nass werden?
Ja, gelegentliches Nasswerden schadet nicht. Salz- und Chlorwasser sollten danach mit klarem Wasser ausgespült werden.
Hat das Modell Taschen?
Nein, es ist ohne Taschen genäht. Sonnencreme und Schlüssel bleiben besser in der Strandtasche.
Lässt sich der Kimono auch im Alltag tragen?
Ja, über Top und Jeans oder einem schlichten Kleid wird er zur leichten Sommerjacke.
Wie lang ist der Bikini Kimono?
Er reicht bis etwa zur Mitte des Oberschenkels und bedeckt die Bikinihose vollständig.
Knittert er im Koffer?
Etwas. Gerollt gepackt und nach der Ankunft aufgehängt, glätten sich die meisten Falten von selbst.