Haori Cardigan

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Haori Cardigan – eine Strickjacke im Kimonoschnitt aus grober, melierter Rippenmasche in Anthrazit, mit geradem Kragenband im Noragi-Stil und zwei Bändern zum Binden vorn.

  • Dichter Grobstrick – laut Produktangabe 60 % Wolle, 40 % Polyester
  • Oversize-Schnitt mit weiten 3/4-Ärmeln und Umschlag
  • Zwei große aufgesetzte Taschen für Hände und Kleinigkeiten
  • Bindebänder statt Knöpfe – offen oder locker geschlossen
  • Unisex, hüftlang, in den Größen S, M, L

Die warme Lage für Herbst und Winter – über Hemd, Rollkragen oder T-Shirt.

Farbe: Anthrazit
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  • Leichte Stoffe (Viskose, Baumwolle): Schonwaschgang, niedrige Temperatur
  • Satin & Seide: Handwäsche, liegend trocknen
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Japanisches Design

Klassische Schnitte und Muster – Kirschblüten, Kraniche, Wellen, Drachen.

Für jeden Anlass

Strand, Alltag, Zuhause oder Fest: Kimono, Yukata, Haori und Morgenmantel.

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Alles über Haori Cardigan

Haori Cardigan: Strick trifft japanische Jackenform

Der Haori Cardigan verbindet zwei Kleidungsstücke, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam haben: die klassische Strickjacke und den Haori, eine kurze japanische Jacke, die traditionell über dem Kimono getragen wird. Das Ergebnis ist ein weiter, hüftlanger Cardigan aus grober Rippenmaske in meliertem Anthrazit. Statt einer Knopfleiste läuft ein gerades, flaches Kragenband von der Schulter bis zum Saum; vorn halten zwei schmale Bänder die Vorderteile zusammen.

Was im Detail auffällt

  • Grobe, senkrechte Rippenstruktur mit leicht meliertem Garn
  • Gerades Kragenband ohne Revers, typisch für japanische Jacken
  • Zwei große, aufgesetzte Taschen auf Hüfthöhe
  • Weite 3/4-Ärmel mit breitem Umschlag
  • Abschluss am Saum mit festerem Bündchen
  • Unisex geschnitten, an Männern wie Frauen tragbar

Was ein Haori ist – und wie der Haori Cardigan daran anknüpft

Der Haori ist eine offene Überjacke mit geraden Stoffbahnen und einem durchgehenden Kragen. Im alten Japan trug man ihn über dem Kimono, um sich zu wärmen oder um einem Outfit mehr Förmlichkeit zu geben. Die Vorderteile überlappen nicht, sondern werden mit kurzen Kordeln verbunden, den sogenannten Haori-Himo.

Vom Seidenstoff zur Masche

Traditionelle Haori sind gewebt, oft aus Seide oder Baumwolle. Beim Haori Cardigan wird dieselbe Grundform in Strick übersetzt. Die Bindebänder erinnern direkt an die Haori-Himo, das flache Kragenband an den Eri des Originals.

Verwandt mit Noragi und Hanten

Auch die Arbeitsjacke Noragi und die gefütterte Hanten folgen einer ähnlichen Linie. Alle drei teilen die gerade Silhouette, die tief sitzenden Schultern und die offene Front – der Cardigan greift vor allem die schlichte, funktionale Seite dieser Tradition auf.

Material und Maschenbild des Haori Cardigan

Laut Produktangabe besteht der Strick aus 60 % Wolle und 40 % Polyester. Die Mischung vereint die Wärme und Elastizität der Wolle mit der Formstabilität der Kunstfaser. Das Maschenbild ist grob und plastisch; die senkrechten Rippen strecken optisch und geben der weiten Form Halt.

Warum eine Wollmischung sinnvoll ist

  • Wolle speichert Körperwärme und bleibt auch leicht feucht angenehm
  • Polyester sorgt dafür, dass der Strick weniger ausleiert
  • Die Mischung ist in der Regel etwas pflegeleichter als reine Wolle
  • Das Gewicht bleibt trotz grober Maschen gut tragbar

Anthrazit meliert statt Schwarz

Der Farbton ist ein dunkles, lebendiges Grau, in dem hellere und dunklere Fasern miteinander verstrickt sind. Aus der Nähe wirkt er fast wie Pfeffer und Salz, aus der Ferne ruhig und gedeckt. Gegenüber reinem Schwarz verzeiht er Fusseln und Staub deutlich besser.

Passform: wie der Haori Cardigan fällt

Der Schnitt ist bewusst oversize. Die Schulternaht sitzt tief am Oberarm, der Rumpf fällt gerade und endet an der Hüfte. Die 3/4-Ärmel sind weit und lassen Platz für ein Hemd oder einen dünnen Pullover darunter.

Größenwahl für Damen und Herren

  • S: kompakter Fall, gut für schmale Schultern und für Frauen, die weniger Volumen möchten
  • M: der typische, lässig-weite Look
  • L: für breitere Schultern oder für viel Platz über dicken Lagen

Ärmel offen oder umgeschlagen

Der breite Umschlag lässt sich herunterklappen, wenn die Ärmel etwas länger sein sollen, oder doppelt umschlagen, damit Uhr und Armband sichtbar bleiben.

Taschen und Bindebänder am Haori Cardigan

Zwei Details machen den Haori Cardigan im Alltag besonders praktisch. Die aufgesetzten Taschen sind groß genug für Smartphone, Schlüssel oder kalte Hände und aus demselben Strick gearbeitet wie das Vorderteil, sodass sie optisch fast verschwinden. Die Bindebänder sitzen etwa auf Höhe des Bauchnabels und bestimmen, wie die Jacke wirkt.

Drei Arten, die Bänder zu tragen

  • Als kleine Schleife gebunden: die Vorderteile treffen sich, der Look wird ordentlicher
  • Lose verknotet: die Front bleibt leicht geöffnet und fällt locker
  • Ungebunden: der Haori Cardigan hängt ganz offen wie eine klassische Strickjacke

Weil keine Knöpfe vorhanden sind, entstehen keine Spannungsfalten – ein Vorteil, wenn man darunter voluminöse Lagen trägt.

Den Haori Cardigan kombinieren

Als dritte Lage passt der Haori Cardigan zu erstaunlich vielen Stilen – vom Büro-Outfit bis zum Wochenende auf dem Land.

Für Herren

  • Über weißem Oxfordhemd und Chino für einen ruhigen Business-casual-Look
  • Zu schwarzem Rollkragen, weiter Hose und Lederschuhen
  • Mit grauem Hoodie und Cargohose im Streetwear-Stil

Weitere japanisch inspirierte Jacken für Männer zeigt die Kategorie Kimonojacken für Herren.

Für Damen

  • Über einem Slipdress aus Satin als weicher Kontrast von Strick und Glanz
  • Zu Leggings und Longshirt für entspannte Sonntage
  • Offen über Jeans und Bluse, dazu flache Loafer

Passende Schnitte für Frauen finden sich unter Kimonojacken für Damen.

Haori Cardigan in Herbst und Winter

Die Wollmischung macht den Haori Cardigan zu einem Teil für die kühlere Jahreshälfte. In beheizten Räumen ersetzt sie einen Pullover, draußen dient sie an milden Tagen als leichte Übergangsjacke.

  • Im Homeoffice als warme Lage, die sich schnell ab- und anziehen lässt
  • Unter einem weiten Wollmantel als zusätzliche Wärmeschicht
  • Auf Reisen im Zug oder Flugzeug, wo Klimaanlagen kühl sind
  • An Herbstabenden auf dem Balkon oder am Lagerfeuer

Haori Cardigan im Vergleich zu gewebten Kimonojacken

Ob Strick oder Gewebe ist vor allem eine Frage von Wärme und Ausdruck. Einen allgemeinen Überblick über japanisch inspirierte Kleidung für Männer bietet die Kategorie Kimono für Herren.

Denim statt Masche

Wer die gleiche Silhouette robuster und für die Übergangszeit sucht, findet im Denim Kimono eine Alternative aus festem Baumwollstoff, die eher an Workwear erinnert.

Strick oder asiatische Webjacke?

Gewebte Modelle wie die asiatische Jacke wirken glatter und formeller, bieten aber weniger Wärme. Der Strick punktet mit Gemütlichkeit und einer weichen, lässigen Ausstrahlung.

Pflege und Haltbarkeit beim Haori Cardigan

Wollmischungen danken eine schonende Behandlung mit Form und Weichheit.

  • Wollwaschgang oder Handwäsche bei maximal 30 °C
  • Wollwaschmittel ohne Enzyme verwenden
  • Nicht auswringen, nur sanft ausdrücken
  • Liegend auf einem Handtuch in Form ziehen und trocknen
  • Nicht in den Trockner geben

Knötchen und Form

An Stellen mit viel Reibung, etwa unter den Armen, können sich mit der Zeit kleine Knötchen bilden. Ein Fusselrasierer entfernt sie schnell. Gelagert wird der Haori Cardigan am besten gefaltet im Schrank, da Strick auf dem Bügel an den Schultern ausleiern kann.

Häufige Fragen zum Haori Cardigan

Ist das Modell für Männer oder Frauen?

Der Schnitt ist unisex. Frauen wählen oft ihre übliche Größe für einen weiten Look, Männer mit breiten Schultern eher M oder L.

Kratzt die Wollmischung?

Das Empfinden ist individuell. Da die Jacke meist über Hemd oder Shirt getragen wird, liegt der Strick selten direkt auf der Haut.

Wie schließt man den Cardigan?

Über die beiden Bänder vorn, die zu einer Schleife gebunden werden. Offen getragen hängen sie locker herab.

Lässt sich die Jacke als Mantelersatz tragen?

An milden Herbsttagen ja. Bei Frost und Wind ist sie eher als Zwischenlage unter einem Mantel gedacht.

Worin unterscheidet sich ein Haori von einem Kimono?

Ein Kimono ist ein langes Gewand, das gewickelt und mit einem Gürtel geschlossen wird. Der Haori ist kürzer, wird offen darüber getragen und nur mit Kordeln verbunden.

Laufen die Maschen beim Waschen ein?

Bei zu heißem Wasser und Schleudern kann Wolle verfilzen. Mit Wollprogramm, lauwarmer Temperatur und liegendem Trocknen bleibt die Größe erhalten.

Fragen zum Produkt

Wie fällt der Kimono aus?

Kimonos sind traditionell weit und gerade geschnitten. Die verfügbaren Größen stehen oben bei der Größenauswahl; der Schnitt ist bewusst locker.

Kann ich den Kimono im Alltag tragen?

Ja – offen als leichte Jacke, mit Gürtel als Kleid oder zu Hause als Morgenmantel.

Ist ein Gürtel dabei?

Das hängt vom Modell ab: Was im Lieferumfang enthalten ist, steht in der Produktbeschreibung. Passende Obi- und Bindegürtel findest du in unserer Gürtel-Kollektion.