Kimono Orientalisch: das Wichtigste zum Modell
Der Kimono Orientalisch ist ein kurzer, weit geschnittener Überwurf aus Viskose, der bis etwa zur Mitte des Oberschenkels reicht. Sein Stoff ist in einem tiefen Schokobraun gehalten und mit einem dichten Streublumenmuster bedruckt. Unten und an den Ärmelenden laufen breite Bordüren mit Paisleys, Blütenranken und Streifen – eine Aufteilung, die an Stoffe aus Persien und Nordindien erinnert.
Die Merkmale im Überblick
- Grundfarbe Dunkelbraun mit warmem Rotstich
- Kleine Blüten und Ranken in Orange, Ocker, Rosa und Creme
- Mehrstufige Bordüren mit Paisley-Tropfen und Blütenbändern
- Schmaler Gürtel zum Binden, keine Knöpfe
- Ohne Taschen, gerader Saum
Woher das Muster beim Kimono Orientalisch stammt
Die Kombination aus Streublumen und breiten Bordüren ist typisch für Blockdruckstoffe, wie sie seit Jahrhunderten in Rajasthan und Gujarat gefertigt werden. Dabei wird das Muster mit geschnitzten Holzstempeln Stück für Stück auf den Stoff gebracht. Der Kimono Orientalisch übernimmt diese Bildsprache im modernen Druckverfahren: kleine, sich wiederholende Motive auf der Fläche und ein prächtiger Abschluss am Rand.
Paisley in den Bordüren
In den unteren Bändern tauchen Paisley-Tropfen in Pink und Flieder auf, eingefasst von orangefarbenen Streifen und kleinen Blüten. Diese Formen gehen auf das persische Boteh-Ornament zurück, das über Kaschmirschals nach Europa kam.
Warum „orientalisch“?
Im Modekontext beschreibt der Begriff eine Anmutung, die an Stoffe aus dem Nahen Osten, Persien und Indien erinnert: warme Erdtöne, florale Ornamente und dekorative Ränder. Er bezeichnet einen Stil, keine Herkunft.
Die Wirkung der Bordüren
Die breiten Bänder am Saum und an den Ärmeln sind der optische Schwerpunkt des Modells. Sie ziehen den Blick nach unten, verleihen dem leichten Stoff visuelles Gewicht und lassen den Kimono beim Gehen wie ein bewegtes Ornament wirken. Wird der Gürtel gebunden, verschieben sich die Bänder leicht und bilden weiche Wellen.
Die Farben des Kimono Orientalisch
Braun als Grundton gibt dem Kimono eine ruhige, erdige Basis. Die kleinen Blüten in Orange und Ocker bringen Wärme, die rosafarbenen Paisleys sorgen für einen überraschenden, frischen Akzent.
- Schokobraun – Grundfläche auf Rücken, Front und Ärmeln
- Orange und Kupfer – in Blüten und Streifen
- Ocker und Senf – in Ranken und Bändern
- Rosa und Pink – in den Paisleys der Bordüren
Weitere Modelle in warmen Erdtönen zeigt die Kategorie braune Kimonos.
Viskose beim Kimono Orientalisch
Laut Produktangabe besteht der Kimono aus 100 % Viskose. Die Faser wird aus Zellulose gewonnen und ist für ihren weichen, fließenden Fall bekannt. Auf der Haut fühlt sie sich glatt und kühl an.
- Leicht und luftig, auch an heißen Tagen angenehm
- Weicher Fall, der die weiten Ärmel schwingen lässt
- Nimmt Farbstoffe gut auf – die Bordüren wirken satt
- Neigt zum Knittern und reagiert empfindlich auf hohe Temperaturen
Viskose im Alltag
Viskose atmet gut und nimmt Feuchtigkeit auf, deshalb klebt sie auch an schwülen Tagen kaum auf der Haut. Im Gegenzug braucht sie etwas Aufmerksamkeit: Nach dem Sitzen entstehen schnell leichte Falten, und bei zu heißer Wäsche kann der Stoff einlaufen. Wer das berücksichtigt, hat lange Freude an dem weichen Material.
Kimono Orientalisch: Schnitt, Länge und Größe
Der Kimono ist im T-Schnitt gearbeitet, die Ärmel sind extrem weit und öffnen sich trichterförmig. Die Länge endet etwa in der Mitte des Oberschenkels und bedeckt damit Hüfte und Po.
- S – für schmale Figuren, knapper Sitz an den Schultern
- M – der Standard für einen lockeren, fließenden Look
- L – mehr Weite, auch über Pullovern gut tragbar
Offen oder als Blusenersatz
Offen fällt der Kimono gerade und wirkt wie eine leichte Jacke. Mit dem schmalen Gürtel gebunden, schließt sich die Front und das Stück lässt sich fast wie eine lange Wickelbluse tragen – etwa zu einer schmalen Hose.
Den Kimono Orientalisch kombinieren
Im Sommer
- Über einem cremefarbenen Top und weißen Shorts
- Zu einem Bikini in Terrakotta oder Senfgelb
- Mit Ledersandalen und einer Tasche aus Bast
Leichte Modelle für Strand und Pool bündelt die Auswahl Strand Kimono Damen.
Im Übergang
- Über einem schwarzen Rollkragen und einer Jeans
- Zu Wildlederstiefeletten in Cognac
- Mit einem breiten Ledergürtel über dem Kimono
Schmuck und Accessoires
Gold, Messing und Holz harmonieren mit den warmen Tönen. Große Creolen oder mehrere feine Armreifen verstärken den orientalischen Charakter.
Kimono Orientalisch für Abende und Feste
Mit seinen satten Farben und den prächtigen Bordüren eignet sich das Modell nicht nur für Strand und Alltag. Am Abend, bei Kerzenlicht oder in der Dämmerung, wirken die warmen Töne besonders intensiv.
Zum Sommerfest
- Gegürtet über einem schwarzen Trägerkleid
- Mit goldenen Sandalen und einer kleinen Clutch
- Zu offenem Haar oder einem lockeren Knoten
Für einen Abend zu Hause
Über einem Seidenpyjama oder einem schlichten Loungewear-Set wird der Kimono Orientalisch zum eleganten Hausmantel für warme Sommerabende. Der leichte Stoff wärmt nicht, sorgt aber für ein angezogenes Gefühl.
Kimono Orientalisch vom Sommer bis zum Herbst
Dank seiner Farbwelt aus Braun, Orange und Ocker wirkt dieses Modell auch außerhalb der Hochsaison stimmig. Während helle Pastellkimonos nach dem Sommer oft im Schrank bleiben, passt dieser Kimono zu Herbstlaub und Wildleder.
Für kühle Tage braucht es darüber eine wärmere Lage. Zur langen Steppjacke für den Winter etwa bildet der Kimono einen Kontrast in Material und Gewicht; als gemütliche Zwischenschicht bietet sich eine kurze Wolljacke an, unter der der Musterrand noch hervorschaut.
Schichten, ohne dass es aufträgt
Weil die Viskose sehr dünn ist, trägt der Kimono unter einer Jacke kaum auf. Die weiten Ärmel lassen sich dabei in die Jackenärmel schieben, der Saum mit der Bordüre bleibt sichtbar.
Kimono Orientalisch und die japanische Grundform
Trotz seines Musters ist das Modell konstruktiv ein Kimono: gerade Stoffbahnen, ein durchgehender Kragenstreifen und Ärmel, die rechtwinklig am Körper ansetzen. Diese Bauweise stammt aus Japan und ist dort seit Jahrhunderten die Basis traditioneller Gewänder. Kombiniert mit indisch-persischen Ornamenten entsteht ein Stück, das zwei Textiltraditionen zusammenbringt. Weitere kurze Varianten dieser Form zeigt die Kategorie Kimonos kurz für Damen.
Pflege für den Kimono Orientalisch
- Handwäsche oder Feinwäsche bei 30 °C
- Colorwaschmittel, damit Braun und Orange nicht verblassen
- Nicht wringen und nicht im Trockner trocknen
- Auf einem Bügel im Schatten trocknen
- Von links mit mittlerer bis niedriger Temperatur bügeln
Häufige Fragen zum Kimono Orientalisch
Ist der Stoff durchsichtig?
Die Viskose ist leicht, durch den dunklen Grund und das dichte Muster aber gut deckend.
Wie lang ist der Kimono Orientalisch?
Er reicht bis etwa zur Mitte des Oberschenkels und gehört damit zu den kurzen bis halblangen Modellen.
Kann man ihn im Herbst tragen?
Ja. Über Langarmshirt oder Rollkragen und unter einer Jacke lässt er sich gut in die Übergangszeit mitnehmen.
Hat das Modell Taschen?
Nein, der Kimono ist ohne Taschen geschnitten. So bleiben Vorderteile und Bordüren glatt, und der Stoff fällt ohne Ausbeulungen gerade nach unten.
Ist das Muster handbedruckt?
Die Bildsprache erinnert an traditionellen Blockdruck. Angaben zu einem handgefertigten Druck liegen jedoch nicht vor; es handelt sich um einen bedruckten Viskosestoff.